Hallo Freunde,

was Johannes A. Bodwing angesprochen hat ist nicht ganz so trivial.

Mit der Nutzung des ODF-Formats ist tatsächlich die Performance stark beeinflusst. Dass die Dateien zuerst entpackt werden um in den Arbeitsspeicher zu gelangen, führt zu einer verzögerten "Öffnen" der Projekte. Mit dem kann man leben. Das Zwischenspeichern jedoch ist ziemlich lästig.

Wie richtig angemerkt wurde liegt das daran, dass das Projekt erst gezipt abgelegt wird. Ich habe mir deshalb die Frage gestellt, wie man das Problem prinzipiell angehen könnte.

Ein Ansatz wäre z.B. wenn das Ganze auf drei Ebene verteil würde. Im Prinzip ganz ähnlich wie man das bei Prozesssteuerungen handhabt. Hier sind immer Drei Speichermedien vorhanden.

1. das Standard-RAM, das seinerseits zweigeteilt ist. Einmal für das Programm als solches, zum zweiten für die Prozessdaten und Funktionen. 2. das nicht flüchtige RAM, in diesem werden sogenannt remanente Daten gehalten. Standardmässig ist dieses über einem Goldkondensator für ca. 32Std. PowerOff und im erweiterten Fall mit Batterie bis zu 1Jahr gepuffert.
3.    Flash oder EEPROM oder ähnliches.

Ein PC bietet dieses Stützung natürlich lediglich für die innere Uhr und das BIOS an....., Dafür sind dort viel grössere Massenspeicher, zumeist HD vorhanden.

Mein Gedanke zielt nun auf die Tatsache, dass die zu bearbeitende Datei im Ram ausgepackt vorliegt und dort editiert wird. Bei einer Speicherung sprich Sicherung könnte man daher vorerst mal auf das Packen verzichten.

Bei meine Programmeditiersoftware zu CPU-Programmen wird dieses Verfahren ähnlich gehandhabt, wie ich hier in der Folge beschreibe.

Im Einzelnen sähe das folgendermassen aus:

1.    Das Archiv wird geöfnent und ins RAM geladen.
2.    Gleichzeitig wird eine Kopie als Temporärdatei auf der HD angelegt.
3. Bei jeder Zwischenspeicherung via Timer, oder z.B. bei Seitenwechsel u.s.w. wird nur die betroffenen Temporärdatei überschrieben. 4. Wird eine Datei im Editor geschlossen, wird die gesammte Datei in Temporärarchiv überführt. Wird die Datei jetz mit Speichern geschlossen werden die Dateien gezip und in entsprechenden Ordner zurückgeschrieben. Erst anschliessend wird die Temporärdatei gelöscht.


Bei Programmabsturz liegt die Temporärdatei jedoch noch vor und kann wieder geöffnet werden. Natürlich muss das mit einem ReRead-Befehl geschehen, da diese ja nun anders; ungepackt, vorliegt.

Immer, wenn im Temprärordner bei Programmaufruf eine Datei liegt, kann dass Programm erkennen, das vor gängig ein Absturz aufgetreten sein muss.

Es ist mir natürlich bewusst, dass das ganze ziemlich ins Eingemachte geht. Die Performance jedoch könnte so bestimmt wesentlich gesteigert werden - insbesondere bei grossen Dateien.


Gruss Marino


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