Hi,

On Fri, 05 Nov 2010 13:50:31 +0100
Raphael Bircher <[email protected]> wrote:

>   Hallo Johannes
> 
> Am 05.11.10 12:42, schrieb Johannes A. Bodwing:
> > Hi Michael,
> >> Hallo Johannes,
> >>
> >> nach jedem Zeichen, Wort oder Absatz ein "Strg-s".

Das ist mein Standardvorgehen, was mit fast allen Programmen kompatibel
ist (leider nicht mit Web-Anwendungen): Wenn ich einen guten Stand
habe, den ich nicht mehr verlieren möchte, drücke ich schon ganz
automatisch Strg-S. Notfalls nach jedem Satzende. ;-)


> >> Das Problem ist, dass "Nichthauptspeicher" relativ langsam ist, was
> >> wiederum gerade bei großen Dokumenten eine Rolle spielt.
> > Erst mal Sorry für den ; ,da sollte einfach ein Strich-Punkt stehen.
> > Zur Sache oben.
> > Das mit Strg-s geht natürlich, aber es ist genauso nervig wie die 
> > Wiederherstellungs-Sicherung auf 1 Minute zu stellen - dann hat man 
> > jedesmal eine "Zwangspause".
> > Was ich meine ist: Die Daten, die gerade in einem Dokument
> > "verfasst" wurden, gleich im Hintergrund abzusichern. Und ich weiß
> > nicht, wo da wirklich ein Problem sein soll. Ich habe Fotosoftware,
> > die bearbeitet 40 MB-Bilder in Echtzeit. Wo wäre der wirkliche
> > Knackpunkt, daß OOo es nicht schaffen könnte, z.B. bei einem 1,5
> > MB-Dokument Daten in Echtzeit zu sichern?
> Das ist nicht so einfach wie das Aussieht. Die ODF-Dateien sind
> nämlich in wahrheit keine Dateien, sondern ein ZIP Archiv. Wenn du
> zum Beispiel eine .odt in .zip umbenennst, kannst du die mit einem
> Entpacker auspacken, und du hast einen Ordner mit verschiedenen xml
> Dateien, den Grafiken für das Dokument usw. Openoffice.org kann also
> unmöglich die ODT live bearbeiten. Ich weiss nicht ob OOo die XML
> Dateien live bearbeitet, oder ob das Dokument intern erst anders
> gehandhabt wird, und erst beim Speichern die XML gemacht und dann
> gezipt werden. Auf jeden Fall muss aber bei jedem Speichervorgang
> gezipt werden, und das braucht ein weilchen. 

Ja, das Konvertieren vom interen ins Dateiformat und das Zippen etc.
erklärt vielleicht auch die erwähnte "Zwangspause".

Ich glaube aber, dass Johannes was anderes meint. Das nämlich das
interne Format ohne grosse Konvertierung im Hintergrund kontinuierlich
auf die Festplatte kopiert wird und das dann bei einer
Wiederherstellung verwendet wird. 

Eigentlich eine gute Idee, falls es verwirklichbar ist.

Manfred


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