Hallo Johannes,

On 02/04/2011 04:26 AM, Johannes A. Bodwing wrote:
> Hallo Leute,
> nur als Verständnisfrage, um das für mich klar zu bekommen.
> Es ist mir leider auch erst jetzt eher durch Zufall aufgefallen. Ich
> lese zur Veröffentlichung von OOo 3.3 im Internet Sachen wie:
> Oracle veröffentlicht Openoffice.org 3.3.0
> [http://www.pcwelt.de/news/Office-Suite-Oracle-veroeffentlicht-Openoffice-org-3-3-1452959.html]
> 
> Oracle hat ohne großen Wirbel OpenOffice.org 3.3 veröffentlicht
> [http://www.pro-linux.de/news/1/16635/openofficeorg-33-erschienen.html]
> Oracle hat die kostenlose Version von Openoffice.org 3.3 als Download
> bereitgestellt [http://www.golem.de/1101/81004.html]
> 
> Unabhängig von dem, was jetzt noch in den Artikeltexten zur 3.3 folgt,
> wirkt es so, als sei die OOo-Community nicht mehr groß relevant.

Dies beweist vor allem eines, nämlich dass viele Artikel der
Online-IT-Presse mit der heißen Nadel gestrickt sind. Zwischen Oracle
hat OOo aufgegeben und Oracle hat jegliche Unterstützung Dritter
verloren haben wir in den letzten Woche schon alles gehabt. Natürlich
war Oracle (Sun) immer schon das dominante Mitglied der OOo-Community
und die Gründung der TDF hat noch eine weitere Verschiebung in diese
Richtung bewirkt. Allerdings arbeiten noch immer Freiwillige mit.
Alleine auf dieser Liste dürften immer noch einige tausend
Arbeitsstunden versammelt sein.

> Dagegen hatte z.B. die PC-Welt in einer Meldung zur Veröffentlichung von
> OOo 3.2 Oracle nicht mal erwähnt, da hieß es im Text noch "das Projekt
> OpenOffice.org".
> Ist das für OOo so OK, oder sollte Peter nicht diese Medien anschreiben
> und auf "Korrektur" drängen? Zum Bsp. in der Art:

Ich denke dies ist ein Aufwand mit geringem Nutzen. Selbst wenn
Korrekturen gemacht werden ist das fast schon wieder Schnee von gestern.
Die meisten Leser sind schon weiter gezogen. Die Artikel bieten ja auch
die Möglichkeit Kommentare zu schreiben und dieses kann jeder in
Eigeninitiative tun. Dazu braucht man keinen AP.

> Vielleicht ist Ihnen der Fehler noch nicht aufgefallen. Aber die neueste
> Version "OpenOffice.org 3.3" wird nicht von Oracle veröffentlicht,
> sondern wie seit zehn Jahren steht auch jetzt das OpenOffice.org-Projekt
> mit weltweiten Mitgliedern dahinter.

Dieses ist in der Tat ein wünschenswertes Bild, dass der Presse
vermittelt werden muss bevor Artikel wie die obigen geschrieben werden.

Viele Grüße,
Peter

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