Hallo Michael,

Am 23.03.2011 um 10:02 schrieb michael:

> Hallo Liste,
> 
> nachdem sich die Eindrücke ein wenig gesetzt haben, möchte ich vom
> Chemnitzer Linuxtag 2011 berichten.

Vielen Dank für Deinen Bericht, der viele wichtige Tatsachen darstellt.

> (...)
> 
> Wie schon auf der Fosdem hatten wir wieder einen Gemeinschaftsstand mit
> unseren Freunden von CACert ( http://www.cacert.org/ )  Durch glückliche
> Fügung befand sich dieser im Eingangsbereich.
> 
> Als Standpersonal fungierten Mechtilde und ich, während Michaela im
> weiteren Umfeld auf die Präsenz von OpenOffice.org aufmerksam machte.

Auch Mechtilde und Michaela ein Dankeschön für ihre Präsenz!

> 
> (...) Neben den üblichen Anwenderfragen, gab es
> auch die "politischen" zu den Gründen des Forks. Insoweit war es uns ein
> Anliegen, deutlich zu machen, dass beide Projekte in Ihrem Ziel, nämlich
> der langfristigen Sicherstellung der Existenz und der Weiterentwicklung
> einer professionell einsetzbaren Freien Officesuite übereinstimmen, dass
> die Divergenzen also lediglich Strategie und Taktik zur Verfolgung
> dieses Ziels betreffen.

Sehr gut.

> Im Übrigen haben wir meist angeregt, doch die
> Leute am LibreOffice-Stand zu ihren Beweggründen zu befragen.

Angemessen.

> Am Samstagabend habe ich meinen Vortrag zu "Freien und Offenen
> Standards" gehalten. Auch wenn im Hörsaal noch Plätze frei blieben, war
> das Interesse an einem derartigen "politischen" Thema ganz erfreulich.
> Die etwa halbstündige Diskussion nach dem Vortrag war intensiv. Michaela
> hat mich als "Saalengel" gut unterstützt. Die Probleme, den
> Einschaltknopf des Saalmikrofons zu finden, konnten als Beispiel für die
> Folgen einer fehlenden Standardisierung der UI dienen.

;-)

> Sonntagmorgen habe ich mir den Vortrag von Andre und Jacqueline
> angehört. Andre hatte den "politischen Teil" zur Documentfoundation und
> deren Entwicklung übernommen. Wohltuend war, dass er ersichtlich sehr um
> eine sachliche Darstellung bemüht war.

Finde wenigstens ich persönlich gut.

> Jacqueline hat dann die Neuheiten
> in OpenOffice.org und LibreOffice 3.3 vorgestellt. In der anschließenden
> Diskussion überwogen deutlich die typischen praktischen Anwenderfragen
> nach dem Schema "In XY mache ich etwas soundso; wie geht das in
> OpenOffice/Libreoffice?".
> 
> Zahlreiche Gespräche haben wir sowohl mit dem Publikum als auch mit
> Mitausstellern geführt. Mit Jörg Luther, dem Chefredakteur des LinuxUser
> ( http://www.linux-community.de/Users/Special/Redaktion/Joerg-Luther ),
> konnten wir ein Hintergrundgespräch führen.
> 
> Beim Kaffee in der "VIP-Lounge" konnten wir auch ein Gespräch mit der
> besatzung vom LibreOffice-Stand führen. Meine Frage, ob auf der
> OpenRheinRuhr einen Gemeinschaftsstand machen, wurde bejaht.

Auch dies finde ich persönlich seht gut.

> Gespräche
> mit anderen austellern haben ergeben, dass dies von den Anwendern, vor
> allem aus dem Bereich kleinerer und mittelständischer Unternehmen als
> wichtiges positives Signal aufgefasst werden wird. Da die ORR im letzten
> Jahr das erste Event mit getrennten Ständen war, würde es mich sehr
> freuen, wenn es dieses Jahr mit einem Gemeinschaftsstand klappen würde,
> obwohl wir uns mit unseren Freunden von CACert sehr wohl gefühlt haben.
> 
> Auch für ein Linuxevent in Pforzheim eine Woche vor der ORR haben wir
> gegenüber dem anfragenden Veranstalter eine entsprechende Bereitschaft
> unsererseits erklärt
> 
> Auch wenn Events wie die CLT anstrengend sind, so lohnen sie sich
> dennoch. Zu diesem Fazit ist auch Andre in seinem Bericht
> 
> http://libobil.blogspot.com/2011/03/ein-wochenende-in-chemnitz.html
> 
> gekommen.

Vielen Dank für die ausführlichen und sachlichen Darstellungen, die ja auch 'ne 
Menge Perspektive bieten!

> Gruß
> Michael

Gruß
Günter

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