Hallo!

Am 2015-09-04 um 00:46 schrieb L. Aaron Kaplan:
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Interessante Punkte die du da ansprichst und wohl ueberlegt darstellst.

Wie siehst du die situation mit Software Updates? Kann es passieren, dass 
Software Updates bei Geraeten, die Funk-Chips haben, damit legistisch 
untergraben werden?
Im Medizin-Bereich gibt es so was: es nennt sich Medizin-Proukt-Haftungsgesetz 
AFAIK. Der Effekt: auf vielem Zeug rennt noch immer zB Windows ME. Und es 
*darf* nicht upgedated werden!


Die Antwort ist in meinem vorigen Mail enthalten: ich teile die Besorgnis:
"Eine gesetzliche Verpflichtung zu langjährigen Softwareupdates durch die Hersteller vermisst man hingegen - sie wäre wohl auch fruchtlos." Ich meine damit, dass die Hersteller nicht in die Pflicht genommen werden, die Produktsicherheit bei Auslaufmodellen noch zu stützen. Würde so eine Verpflichtung aufkommen, würden einige Firmen wohl ihre Vertriebs- und Servicestruktur regelmäßig verändern, um nicht die Pflicht genommen zu werden.

Bei Linksys habe ich das am Beispiel des ADSL-Modems WAG120N so erlebt. Linksys wurde zuerst von Cisco und dann von Belkin übernommen. Das Gerät weist mehrere schwere Lücken und eine Backdoor auf, Supportanfragen werden seit Jahren zwar entgegengenommen, aber Lösungen gibt es keine.
OpenSource wurde dafür offensichtlich bislang nicht entwickelt.

Das Cert.at sollte meines Erachtens über das Kanzleramt nach Rücksprache mit anderer Länder Certs der Kommission seine Bedenken in Bezug auf die IT-Sicherheit innerhalb der Union schildern.

Betroffen sind im von mir genannten Beispiel v.a. der Konsumentenschutz, die Wettbewerbsfreiheit und sicherheitspolitische Interessen der Union.

LG
Erich

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