Hi Olaf,

Olaf Radicke wrote on 2010-10-03 14.46:

Das habe ich schon wahrgenommen. Ich halte es auch für besser,
bestehende Strukturen aus zu bauen, statt das Rad zum X-ten mal neu zu
erfinden. Ich wollte mich mich aber nicht dem Vorwurf aussetzen, das
Open-Source-Treffen zu okkupieren.

keine Sorge, das Angebot kommt ja von meiner Seite. ;-)

Es ist immer spekulativ, warum etwas so oder so, oder auch nicht so
ist... Aber erinnerst du dich, als ich vor ein paar Monaten den
Git-Vortrag machen wollte? Der Open-Source-Treffen kam dafür nicht in
Frage, weil man nichts wollte, was ich nicht in 15-20 Min. runter reißen
lässt. Die andere Argumentation war - wenn ich mich recht erinnre - das
dass Thema zu speziell oder anspruchsvoll sei.

Ich denke mal mit diesem schmalen Fokus schließt man hat schon eine
ganze Reihe von Gruppen und Leuten in Vorhinein aus.  Die GUUG-München
z.B. hatte kürzlich das Thema Virtual I/O. Das sind alles gestandene
Unix-Admins mit z.T. 1/4 Jahrhundert Berufserfahrung. Für die hat das
Open-Source-Treffen derzeit nicht fiel zu bieten.

Die Kernfrage ist also: Will sich das Open-Source-Treffen
weiterentwickeln oder beim "alt bewerten" bleiben?

Was du willst, ist meine Oma, die vielleicht mal wissen will, was ihr Enkel so macht, den Systembetreuer meiner ehemaligen Schule, Admins mit Berufserfahrung und Richard Stallman an einen Tisch bringen. Das wird nicht funktionieren. Du wirst die nicht mal mit einem Medium erreichen. RMS will vielleicht viel lieber NNTP benutzen, der Admin Mail, und andere Leute vielleicht nur Facebook...

Viele Grüße
Flo

--
Florian Effenberger <[email protected]>
OpenOffice.org Marketing Project Lead
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