Hallo liebe Neo-Entwickler, 

 

ich bin seit 2009 dabei. 

Ich liebe Mod4 und Mod3. 

Ich hasste NEO-Layout und natürlich auch Qwertz. 

Nach kurzer Zeit kam ich zu ADNW, weil "Qwertz" in Neo noch nicht drin war. 

Dann zu KOY. 

Vor 2 Jahren zu Noted. 🙏

 

Fazit:

Seit Noted ist das Arbeiten als Entwickler oder jemand, der viel Kopieren und 
Einfügen muss super geworden. 

 

Ich schrieb allerdings in KOY fehlerfreier - habe aber auch sonst nicht die 
Super-Koordination, was Finger angeht (z.B. Instrumente).  Ich arbeite auch 
nicht hauptberufluch an der Tastatur - tippe eben gerade auf der normalen 
Handytastatur, manchmal swipe ich da. 

 

Aufgefallen war mir, dass seit Noted hier kaum noch Fragen und Probleme waren. 

 

Danke an die Entwickler und alle, die die Homepage usw. machen. 

 

 

Liebe Grüße 

Annette

 

 

Von: Florian Thaler <[email protected]> 
Gesendet: Dienstag, 12. August 2025 09:50
An: Neo-Layout <[email protected]>
Betreff: [Neo] Re: SOLVED Re: Bone und Modifier umlegen

 

Hallo Sven,

Ich bin einer der Leute, die zu Darios Noted-Optimierer Ideen & Code 
beigetragen haben :)

> Jetzt erst habe ich die Seite zu Noted gelesen. Der Satz „Im 
> deutsch-englischen Korpus, der in der Entwicklung von Noted verwendet wurde, 
> erzielt Noted insgesamt lediglich etwa 83% der Fingerwiederholungen von 
> Bone.“ klingt überzeugend. Sollte ich also Noted statt Bone lernen?

Meines Verständnisses nach sieht die Entscheidungsmatrix so aus:
1. Du verwendest ausschließlich Matrixtastaturen? Dann schau auf die 
ADNW-Seite, was sie dort anbieten.
2. Ansonsten hast du die Wahl zwischen KOY und Noted. Dabei hängt es davon ab, 
was dir wichtig ist.

• Noted ist das neueste Layout, man kann wohl super damit schreiben. Es wurde 
z.B. stärker darauf Rücksicht genommen, die kleinen Finger nicht zu überlasten. 
yxcvz sind alle am linken Rand. Umlaute sind sehr elegant angeordnet.
• KOY ist ein älteres aber wirklich gutes Layout. KOYs zwei große Stärken sind 
erstens der 40% oder 50% englische Trainingskorpus und zweitens die Praxis, 
Punkt und Komma mitzuoptimieren. Dadurch werden gewisse Buchstabenanordnungnen 
erst möglich. Zusätzlich liegen mMn die Symbole ziemlich schön auf den unteren 
Ebenen (z.B. "%" unter "p").

Also zusammenfassend: Wenn du den Gedanken magst, dass die gesamte Tastatur 
optimiert wurde, oder du regelmäßig auf Englisch schreibst, dann KOY. Wenn dir 
die Sachen nicht so wichtig sind und du die Benutzerfreundlichkeit und Eleganz 
von Noted magst, dann verwende das. :)

Zuletzt: Beide Layouts sind super und man muss sich bei der Auswahl auch keinen 
großen Stress machen. Das wichtigste ist, dass du dir etwas sympathisches 
aussuchst und dabei bleibst, bis du dich damit wohl fühlst.
Alle 1-2 Monate Tastatur zu wechseln ist meiner Erfahrung nach ein super Weg, 
sich selbst zu quälen.

PS
In ~6 Monaten, wenn mein Studium fertig ist, werde ich wohl versuchen, KOY & 
Noted zu verbinden – eine moderne eine Tastatur zu finden, die auch Punkt & 
Komma optimiert.


Liebe Grüße,
Florian

 

Am 11. August 2025 21:26:05 MESZ schrieb Sven Hartenstein 
<[email protected] <mailto:[email protected]> >:

Hallo Chris,

ja, genau, weil auf der Website „für Neulinge empfohlen“ steht. Ich bin
über den Artikel https://gnulinux.ch/von-qwertz-zu-neo-ein-selbstversuch
auf die Layouts aufmerksam geworden und dort wird in den Kommentaren
auch ein paar Mal Bone erwähnt (meist eben auch mit dem Hinweis, dass
Bone laut der Website „für Neulinge empfohlen“ sei).

Jetzt erst habe ich die Seite zu Noted gelesen. Der Satz „Im
deutsch-englischen Korpus, der in der Entwicklung von Noted verwendet
wurde, erzielt Noted insgesamt lediglich etwa 83% der
Fingerwiederholungen von Bone.“ klingt überzeugend. Sollte ich also
Noted statt Bone lernen?

Viele Grüße

Sven


Am 11.08.25 um 09:26 schrieb Chris K via Diskussion:

 Hallo Sven,

 magst du uns noch mitteilen, warum du dich für Bone und nicht z.B. Noted
 entschieden hast? Würde mich interessieren.

 Weil auf https://neo-layout.org/Layouts/ steht "für Neulinge empfohlen"?

 (Ich wiederhole, dass ich es etwas bedauerlich finde, dass sich die
 ohnehin kleine Community mit dem Angebot von vier Layouts (Neo, Bone,
 Mine, Noted) noch weiter ausdünnt, sodass sich jeder in einer Nische
 einer Nische befindet, und entsprechend wenig Support erfährt in Bezug
 auf Hardware, Software.)

 Viele Grüße

 Chris


 Am 10.08.25 um 16:36 schrieb Sven Hartenstein:

 Hallo hrnz,

 Deine Antwort und der Link zum Arch-Wiki waren mir sehr (!) hilfreich,
 herzlichen Dank!

 Bei mir sieht die Datei kb-modifier-remap.hwdb nun so aus:

 evdev:input:*
    KEYBOARD_KEY_38=leftctrl
    KEYBOARD_KEY_b8=leftalt
    KEYBOARD_KEY_9d=rightalt

 Das Mapping bleibt bestehen auch wenn ich zwischen Bone und qwertz
 wechsle - super.

 Dann kann das Bone-Abenteuer ja jetzt beginnen. :-)

 Viele Grüße

 Sven


 Am 10.08.25 um 15:18 schrieb hrnz:



 Hallo Sven,

 Sven Hartenstein <[email protected] <mailto:[email protected]> > 
writes:

ich möchte als Neuling gerne das Bone-Layout ausprobieren. Da ich viel
Control und Alt verwende (insb. in Emacs), möchte ich unbedingt, dass
die Taste links neben der Leertaste (mit "Alt" beschriftet) Control
auslöst und die Taste rechts neben der Leertaste (mit "AltGr"
beschriftet) Alt auslöst. (Ich bin gerne bereit, auf die

Bone-Ebenen 4-6

zu verzichten, wenn es das einfacher macht.)


 der einfachste und zuverlässigste Weg, Modifier umzumappen, ist die

udev

 hwdb-Konfiguration anzupassen. Eine Datei
 /etc/udev/hwdb/kb-modifier-remap.hwdb mit folgendem Inhalt sollte das,
 was du möchtest, erledigen:

        evdev:input:*
          KEYBOARD_KEY_700e6=leftalt
          KEYBOARD_KEY_700e2=leftctrl

 Weitere scancodes kannst du z.B. mit evtest ermitteln. Das Remapping
 kann auch nur für bestimmte Tastaturen (z.B. über die USB vendor- und
 Produkt-Ids mit evdev:input:b*v258Ap001E*) durchgeführt werden, siehe
 auch hwdb(7).  Die Adressen dafür kannst du aus /proc/bus/input/devices
 entnehmen. Nach einem Reboot sollte das Remapping aktiv sein und
 unabhängig von dem konfigurierten Tastaturlayout in der graphischen
 Oberfläche und der Linux-Konsole funktionieren.

 Das Tastaturlayout entsprechend anzupassen, ist zwar prinzipiell
 möglich, aber eher fummelig und nicht so zuverlässig, da manche
 Qualitätssoftware gerade bei Modifiern direkt auf die keycodes schaut
 und das eingestellte Tastaturlayout ignoriert.

 Von xmodmap würde ich grundsätzlich eher die Finger lassen, da es über
 die X11 Core API das Tastaturlayout manipuliert und nur eingeschränkt
 mit der XKB-Erweiterung kompatibel ist. Spätestens mit Wayland wird das
 dann überhaupt nicht mehr funktioren.

 Viele Grüße
 hrnz


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