Hallo werte Netzwerkspezialisten der LUG,

ich habe hier in unserem Schulnetzwerk ein sehr seltsames Verhalten, 
vielleicht könnt ihr mir helfen:

Das Netzwerk hat drei Teilnetze (192.168.0.*, 192.168.1.* und 
192.168.2.*), die alle über einen Router (pfsense) zusammengeschlossen 
sind. Für das im Folgende Geschilderte sind Firewallregeln auf der 
pfsense-Kiste nicht von Belang, da wir für den Test einfach jeden 
Netzwerkverkehr von jedem Netz in jedes Netz erlaubt haben.
Ich habe nun in das 2er Netz einen neuen Rechner gehängt. Dieser konnte 
beim Booten auch eine gültige IP vom DHCP-Server auf der pfsense-Kiste 
beziehen. Das Netzwerk scheint auf dem neuen Rechner voll und richtig 
konfiguriert zu sein. Leider lässt sich der neue Rechner nicht von 
Rechnern in den anderen Netzen (0er und 1er) aus anpingen, weder auf den 
Namen  (DNS ist entsprechend eingerichtet) noch auf die IP. Nun aber: 
Vom neuen Rechner aus lassen sich aber andere Rechner in den anderen 
Netzen ohne Probleme anpingen. Wurde ein Rechner im anderen Netz einmal 
vom neuen Rechner aus angepingt, so funktioniert auch der Ping rückwärts 
auf den neuen Rechner. Ich kann mir das Verhalten nicht erklären. Dieses 
Verhalten ließ sich manchmal auch wiederholen, wenn z.B. der Hauptserver 
im 0er Netz neu gestartet wurde und danach wieder versucht wurde den 
neuen Rechner vom Hauptserver aus anzupingen.
Ich habe einmal mit tcpdump den Netzverkehr mitgeschnitten und gesehen, 
dass beim funktionierenden Ping vom neuen Rechner auf den Server nur 
ICMP-Pakete übermittelt werden, beim fehlgeschlagenen Ping vom Server 
auf den neuen Rechner werden arp-who-is oder arp-who-has Anfragen 
gestellt, welche unbeantwortet bleiben.
Ich bin in der Materie nicht so weit drinnen, um passende 
Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Ich hoffe auf euch ;-)

Grüße
Rainer Hoff

LSH Marquartstein
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