Hallo allerseits,

Matthias Wächter schrieb am 14.04.2009 21:30 Uhr:
Mit sofortiger Wirkung ist neovars voll UTF-16-tauglich.

¡Super! – Herzlichen Dank für dieses nachträgliche Ostergeschenk!


Ich bitte um Feedback (Test, Beschwerden, etc.).

Dein Wunsch ist mir Befehl – die Geister die man rief … ;-)

Das wichtigste Ergebnis zuerst: Anscheinend verursacht der Wechsel auf UTF-16 keine Verschlechterungen. Alle Ebenen der Haupttastatur, aber auch Compose, ♫uc, ♫uu und ♫dd funktionieren mit allen Zeichen, die einen vierstelligen Unicode-Codepoint haben, wie gewohnt :-).

Von daher habe ich mich beim weiteren Testen exemplarisch auf ein Nicht-BMP-Zeichen konzentriert, und zwar auf

𝕂 (MATHEMATICAL DOUBLE-STRUCK CAPITAL K, Codepoint Ux1D542)

Dieses Zeichen ist – wie auch die anderen »Blackboard bold«-Buchstaben – etwa in der DejaVu enthalten.

• ♫uu1d542=𝕂: Die Direkteingabe über den Codpoint funktioniert ohne Probleme :-). • ♫uw𝕂: WieMitNeo zeigt den Codepoint richtig an (U01d542), zeigt aber nicht die passende Coko ♫|K an. • ♫|K=𝕂: Funktioniert dementsprechend nicht, stattdessen wird bei mir eine Art Wanne mit tiefgestelltem Zirkumflex angezeigt (¿Arabisch?): ݕ • ♫uwݕ: Jetzt wird’s richtig witzig: Da zeigt WieMitNeo gleich einen ganzen Haufen falscher Blackboard-bold-Cokos an: ♫|i, ♫|j, ♫|K, ♫|L, ♫|O, … • Zum Vergleich: Die »BMP-wertige« Coko ♫|C=ℂ funktioniert und wird auch von ♫uwℂ angezeigt.

Insgesamt gesehen scheint der Wechsel auf den vollen Unicode-Zeichenraum also gut geklappt zu haben – nur Cokos mit Nicht-BMP-Zeichen als Ergebnis verursachen Probleme.


Viele Grüße,
Dennis-ſ

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