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N A B U - P R E S S E D I E N S T  ----  5.2.2014 
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Festival/Natur
Gewinner des grünen Filmpreises „Green Me“ in Berlin ausgezeichnet
Ökologische und soziale Filme beeindruckten Jury besonders
 
Berlin – Die Preisträger des grünen Filmfestivals „Green Me“ stehen
fest: Mit den „Green Me“-Awards wurden am heutigen Mittwochabend in
Berlin der Dokumentarfilm „Population Boom“ des Österreichers Werner
Boote, der Spielfilm „Beasts of the Southern Wild“ und der Kinderfilm
„Der Lorax“ ausgezeichnet. Der Sonderpreis für den besten Wolfsfilm
ging an die Dokumentation „Deutschlands wilde Wölfe, wie sie wirklich
sind“ des Tierfilmers Sebastian Körner. Die Preise wurden im Rahmen
einer festlichen Gala im TIPI am Kanzleramt vergeben, zu der auch der
Schirmherr des Festivals, Klaus Töpfer, ein Grußwort hielt. „Die
Qualität aller 15 im Wettbewerb des Festivals laufenden Filme war in
diesem Jahr immens. Jeder Preisträger des ‚Green Me‘-Awards zeigt auf
seine eigene Art, was grüne Filme sein können: unterhaltsam,
bildgewaltig und aufklärend“, so Jury-Vorsitzender Bernward Geier. 
Mehr als 1.400 Zuschauer hatten zuvor an zwei Festival-Tagen im
CinemaxX am Potsdamer Platz über dreißig Filme rund um die Themen Natur,
Umwelt und Nachhaltigkeit gesehen. Zahlreiche Vorstellungen mussten
wegen überfüllter Säle geschlossen werden. „Das ‚Green Me‘-Festival war
ein voller Erfolg beim Publikum. Wir sind begeistert von der Resonanz,
die die Filme gefunden haben, von den lebhaften Diskussionsrunden und
haben den Eindruck gewonnen, dass grüne Filme immer populärer werden“,
so Nic Niemann, geschäftsführender Veranstalter des Festivals.
Besonderes Highlight des Festivals, das vom 1. bis 2. Februar
anlässlich der Berlinale stattfand, war die Premiere des
Dokumentarfilms „Population Boom“ von Werner Boote. In seinem Film geht
der Österreicher der Frage nach, welche Folgen die Überbevölkerung mit
sich bringt – und ob das Schreckensgespenst „Bevölkerungsexplosion“
überhaupt existiert. Von seiner Reise rund um die Welt, von den
leersten Plätzen in der Serengeti bis hin zu der am dichtesten
besiedelten Stadt der Welt in Bangladesch, bringt Werner Boote
überraschende Erkenntnisse mit. Der Film, der am 27. März 2014 in die
deutschen Kinos kommt, wurde von der prominent besetzten Jury um
Schauspieler Peter Lohmeyer, Moderatorin Dunja Hayali, ARD-Wettermann
Karsten Schwanke, Regisseur Markus Imhoof, NABU-Bundesgeschäftsführer
Leif Miller, Umweltaktivist Bernward Geier und ARD-Tatort-Ermittler
Andreas Hoppe am Abend mit einem Preisgeld von 5.000 Euro in der
Kategorie „Dokumentarfilm“ ausgezeichnet. 
Den Sonderpreis in der Kategorie „bester Wolfsfilm“ erhielt ein
weiterer Publikumsmagnet des Festivals. Mit „Deutschlands wilde Wölfe,
wie sie wirklich sind“ wählte die Jury eine Dokumentation, die in
Deutschland bislang nie gesehene Bilder zum Wolf liefert. Mehr als zehn
Jahre begleitete Tierfilmer Sebastian Körner die Rückkehr Isegrims in
die deutschen Wälder. Mit spektakulären Aufnahmen widerlegt er in seinem
Film die Mär einer strengen Rangordnung innerhalb des Rudels. Der Wolf
war in diesem Jahr Schwerpunkt des „Green Me“-Festivals. Insgesamt acht
Filme liefen in der Sondersektion, begleitet wurden sie durch
Diskussions-Panels und Mitmach-Aktionen. Sebastian Körners Film wurde
mit einem Preisgeld von 3.000 Euro ausgezeichnet.
Mit „Beasts of the Southern Wild“ und „Der Lorax“ gewannen in den
Kategorien „Spielfilm“ und „Kinderfilm“ jeweils US-amerikanische
Produktionen. Der Animationsfilm „Der Lorax“ setzt mit viel Humor und
farbenfrohen Bildern eine bemerkenswerte und kindgerechte Botschaft für
mehr Umweltschutz und gegen den Raubbau an der Natur. Er wurde
mit 3.000
Euro in der Kategorie Kinderfilm ausgezeichnet. Im Spielfilm „Beasts of
the Southern Wild“ setzt Regisseur Benh Zeitlin die sechsjährige
„Hushpuppy“ bildgewaltig in Szene. Sie wächst in den Sümpfen
Louisianas auf. Als ein Sturm ihre Heimat zu verwüsten droht, sieht
Hushpuppy in ihrer Fantasie brechendes arktisches Eis – und stemmt sich
trotzig und mit dem Mute einer jungen Kriegerin gegen das
Unausweichliche. Der Film erhielt ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.

„Was in Hollywood längst zum guten Ton gehört, ist auf deutschen
Leinwänden noch selten zu sehen: Große Filmproduktionen, die
vermitteln, dass ‚grün‘ in ist und der Einsatz für die Natur auch
enormen Spaß machen kann. Deshalb freuen wir uns, dass in diesem Jahr so
viele qualitativ hochwertige Spielfilme im Wettbewerb liefen und am Ende
auch ausgezeichnet wurden“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.
Das „Green Me“-Festival fand in diesem Jahr zum siebten Mal statt.
Veranstaltet wurde es von Green Me GmbH, NABU und COLABORA – Lets work
together. Projektpartner und Hauptsponsoren des Filmfestivals sind
VOLKSWAGEN und die REWE Group. 

Pressefotos zum Festival unter: www.NABU.de/presse/fotos/#greenme (
http://www.nabu.de/presse/fotos/#greenme ) 
Alle weiteren Infos zum Festival unter: www.greenme.de und
www.NABU.de/GreenMe ( http://www.nabu.de/GreenMe )  
 
Für Rückfragen:
Iris Barthel, NABU-Pressestelle, Tel. 030-284984-1952, E-Mail:
[email protected]  
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Telefax: 0 30.28 49 84-2500, E-Mail: [email protected] 
Redaktion: Kathrin Klinkusch, Annika Natus, Iris Barthel, Nicole Flöper
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