Rotes Kreuz vergibt zum 20. Mal den Heinrich-Treichl-Preis
Die Auszeichnung geht an Thomas Bachleitner-Hofmann und Florian Roka sowie an 
Monika Eigensperger/FM4

Wien (Rotes Kreuz) – Am 14. Mai vergab das Österreichische Rote Kreuz zum 20. 
Mal den Heinrich-Treichl-Preis. „Mit diesem Preis drücken wir unsere 
Anerkennung für Menschen aus, die sich humanitär engagieren“, sagt Gerald 
Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes.

Eigentlich ist Thomas Bachleitner-Hofmann als Chirurg und Florian Roka als 
Dermatologe an der Medizinischen Universität Wien tätig. Darüber hinaus stehen 
die beiden Ärzte, die neben dem Medizinstudium auch Klavier beziehungsweise 
Cello studiert haben, oft gemeinsam als Musiker auf der Bühne. „Nach einem 
Konzert von Thomas Bachleitner-Hofmann und Florian Roka geht es nicht nur den 
Zuhörern besser, sondern auch Menschen in Not“, so Schöpfer über die ersten 
beiden Preisträger. „Als Ärzte wissen sie genau, was bei Notfällen auf dem 
Spiel steht. Deshalb geben sie seit Jahren regelmäßig Konzerte zugunsten von 
Hilfsprojekten des Roten Kreuzes und zeigen damit herausragendes nachhaltiges 
humanitäres Engagement“.

„Diesen Preis zu empfangen ist für uns eine ungemein große Ehre, insbesondere 
deshalb, da er von einer der weltweit renommiertesten humanitären 
Organisationen verliehen wird“, so Thomas Bachleitner-Hofmann und Florian Roka. 
„Für uns ist die Auszeichnung aber auch ein Auftrag weiterzumachen und unsere 
Freude am Musizieren auch in Zukunft in den Dienst der Guten Sache zu stellen. 
Besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserem Publikum und all unseren 
Unterstützern, ohne die der bisherige Spendenerfolg nicht möglich gewesen wäre.“

Monika Eigensperger, Senderchefin von FM4, ist die zweite Preisträgerin. „Mit 
FM4 hat Österreich einen anspruchsvollen Jugendkulturradiosender, der nicht nur 
durch Musik abseits des Chart-Mainstreams auffällt, sondern auch durch einen 
außergewöhnlich hohen Wortanteil. Regelmäßig werden wichtige 
gesellschaftspolitische Themen aufgegriffen, auch solche bei denen sich die 
Schlagzeilen nicht von selbst schreiben“, sagt Schöpfer. „Ob humanitäre 
Katastrophen, pflegende Kinder und Jugendliche, Armut oder Migration - immer 
hat man den Eindruck, hier recherchieren begabte Menschen Inhalte, die ihnen 
wichtig sind“.

„Humanität statt Mitleid, Menschenrechte statt Almosen, Solidarität mit 
Benachteiligten: darauf legen wir bei FM4 großen Wert, ob in der täglichen 
Berichterstattung oder bei der Auswahl unseres jährlichen Projekts für Licht 
ins Dunkel“, sagt Monika Eigensperger. „Deshalb freue ich mich besonders über 
den Humanitätspreis der Heinrich-Treichl-Stiftung des Roten Kreuzes, der für 
ebendiese Werte steht. Ich bin davon überzeugt, dass man mit Berichterstattung 
auf Augenhöhe und aus der Perspektive Betroffener am meisten erreicht - nämlich 
einen Wandel in der Gesellschaft. Und das ist noch viel wichtiger als 
finanzielle Zuwendungen.“

Die Treichl-Stiftung wurde anlässlich des 80. Geburtstages von 
Rotkreuz-Ehrenpräsident Heinrich Treichl im Jahre 1993 eingerichtet. Geehrt 
werden Personen, die durch eine hervorragende Leistung oder im Rahmen ihrer 
Arbeit ihre humanitäre Gesinnung bewiesen haben.

Fotos der Verleihung finden Sie unter: 
http://www.roteskreuz.at/nocache/berichten/foto/humanitaetspreis-2014/
<http://www.roteskreuz.at/nocache/berichten/foto/humanitaetspreis-2014/>
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