Rotkreuz-Aktion wappnet Menschen gegen Katastrophen

Internationaler Tag der Katastrophenvorsorge am 13. Oktober 2014

Wien (Rotes Kreuz) – Pandemien, Hochwasser, Erdbeben – Katastrophen machen vor 
keiner Grenze halt. Eine effektive Katastrophenvorsorge gewinnt daher global 
immer mehr an Bedeutung. Die Rolle der Bevölkerung beim Selbstschutz und der 
gegenseitigen Unterstützung wird zunehmend wichtiger, auch in Österreich. 
Statistisch gesehen wird Österreich alle zwei Jahre von einer Katastrophe 
heimgesucht. Nur 37 Prozent der österreichischen Bevölkerung halten es für 
wahrscheinlich, dass sie von einer Katastrophe betroffen sein werden. „Aktuelle 
Prognosen gehen davon aus, dass bereits 2015 mehr als 370 Millionen Menschen 
von Katastrophen durch den Klimawandel betroffen sein werden“, sagt Werner 
Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. „Jeder 
investierte Euro in die Katastrophenvorsorge spart das vier- bis siebenfache an 
Kosten, die anfallen, wenn wir eine Katastrophe bewältigen müssen.“

Projekt „Aware&Resilient“
Im Hinblick auf den Internationalen Tag der Katastrophenvorsorge findet am 12. 
Oktober unter dem Motto „Katastrophe, na und?“ ein Mitmachtag in Hadres, 
Niederösterreich, statt. Ziel dieser Veranstaltung, die in Kooperation mit dem 
Österreichischen Roten Kreuz und dem Niederösterreichischen Zivilschutzverband 
stattfindet, ist die Steigerung der Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung.

An einem runden Tischen können Informationen zur Rolle der Bürger und 
Einsatzorganisationen ausgetauscht, an einer Diskussion zum Thema Selbstschutz 
teilgenommen oder ein Einblick in Erste Hilfe genommen werden. Auch 
psychosoziale Erste Hilfe im familiären und nachbarschaftlichen Umfeld wird im 
Rahmen eines Workshops thematisiert und beim „Kochen mit einfachsten Mitteln“ 
kann das persönliche Vorrat halten upgedatet und verbessert werden. Außerdem 
kann an verschiedenen Wettbewerben wie Notfallkofferpacken, Wettbevorratung 
oder Sandsackschaufeln teilgenommen werden. Weitere Informationen und 
Anmeldungen für die Workshops unter www.mitmachtag.at<http://www.mitmachtag.at>.

Mit einer eigenen Online-Kampagne „Tagebuch der Katastrophen“ will das Rote 
Kreuz die Selbsthilfekapazität der Bevölkerung steigern. Anhand von 42 
Beispielen aus 24 Ländern wird gezeigt, wie man sich gegen mögliche 
Katastrophen wappnen kann. Das Tagebuch ist in elf Sprachen abrufbar. Bis zum 
2. November wird einer der Beiträge täglich via Social Media bekannt gemacht. 
Das Projekt wurde durch die Generaldirektion für humanitäre Hilfe und 
Katastrophenschutz der Europäischen Kommission finanziert.

Weiterführender Link zum „Tagebuch der Katastrophen“: 
http://www.roteskreuz.at/berichten/aktuelles/news/datum/2014/10/07/tagebuch-der-katastrophen/

Rückfragehinweis:
Mag. Andrea Janousek
Österreichisches Rotes Kreuz
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Tel.: +43 1 589 00-153
Mobil: +43 664 544 46 19
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