Dritter Rotkreuz-Helfer reist morgen nach Nepal

Wien (Rotes Kreuz) – Am Mittwoch wird Rotkreuz-Mitarbeiter Johannes Guger via 
Genf nach Nepal reisen. Guger ist Experte des Suchdienstes. Der Burgenländer 
kümmert sich um die Zusammenführung getrennter Familien. „Das erste, das 
Menschen bei einer Katastrophe machen, ist flüchten“, so Guger. „Oft werden 
dabei Familien voneinander getrennt, Kinder verlieren im Chaos ihre Eltern. Wir 
sorgen dafür, dass sich diese Familienmitglieder wiederfinden.“

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), für das Johannes Guger jetzt 
in den Einsatz geht, ist unter anderem darauf spezialisiert, Menschen zu 
finden, die in bewaffneten Konflikten oder nach Naturkatastrophen ihre 
Angehörigen verloren haben. Gesucht wird mit unterschiedlichen Methoden. Das 
IKRK versucht mit Satellitentelefonen Kontakt zu Vermissten aufzubauen, es 
setzt Online-Datenbanken zur Suche ein und gleicht in mühsamer Handarbeit 
Listen von registrierten Personen in Notunterkünften ab.

„Bei unserer Arbeit konzentrieren wir uns ganz stark auf die Suche von Kindern, 
älteren Menschen und Kranken, weil diese unsere Hilfe und den Kontakt zu ihren 
Angehörigen am dringendsten brauchen“, sagt Guger, der bereits nach dem 
Erdbeben in Haiti im Jahr 2010 einen derartigen Einsatz absolviert hat.

Hannes Guger steht heute ab 14.00 für Interviews zur Verfügung.

Fotolink: http://images.roteskreuz.at/?c=3548&k=2081435730

Das Österreichische Rote Kreuz ersucht um Spenden
Kennwort: Erdbeben Nepal
IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144
BIC: GIBAATWWXXX
www.roteskreuz.at/spende<http://www.roteskreuz.at/spende>

Rückfragehinweis:
Mag. Thomas Marecek
Österreichisches Rotes Kreuz
Presse- und Medienservice
Tel.: +43 1 589 00-151
Mobil: +43 664 823 48 02
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