Flüchtlingseinsatz – Rotes Kreuz zieht Zwischenbilanz
Wien (Rotes Kreuz) – Nach 13 Tagen im Dauereinsatz für Menschen auf der Flucht 
zieht das Rote Kreuz eine Zwischenbilanz. „In den vergangenen Tagen haben 
Mitarbeiter des Roten Kreuzes – die meisten davon Freiwillige – 80.000 Menschen 
auf der Flucht versorgt“, sagt Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen 
Roten Kreuzes. Die Helfer haben Essen und Getränke verteilt, Kranke und 
Verletzte medizinisch versorgt und 80 Notunterkünfte für bis zu 12.000 Personen 
täglich betrieben.
Insgesamt waren bis heute rund 9.000 Helfer des Roten Kreuzes im Einsatz für 
Menschen auf der Flucht. Das Rote Kreuz hat 350 Tonnen Hilfsgüter aus seinen 
Lagerbeständen eingesetzt, darunter 700 Zelte, 25.000 Feldbetten, 80.000 
Decken, Schlafsäcke, Besteck, Badetücher sowie Hygieneartikel für 15.000 
Personen.
Schöpfer weist darauf hin, dass es sich nur um eine Zwischenbilanz handelt. 
„Auch wenn sich die Situation an der burgenländischen Grenze entspannt, ist 
unser Einsatz noch lange nicht zu Ende“, sagt der Rotkreuz-Präsident. „Wir 
bereiten uns jetzt intensiv darauf vor, ankommenden Flüchtlingen in anderen 
Regionen Österreichs zu helfen.“
Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Österreichischen Roten Kreuzes, 
unterstreicht die gute Zusammenarbeit aller operativ am Einsatz beteiligten 
Organisationen und Unternehmen. „Dafür möchte ich mich bedanken“, sagt Foitik. 
„Außerdem möchte ich mich bei Österreichs Polizisten bedanken, die eine sehr 
gute Balance zwischen klarer Durchsetzung der Rechtsstaatlichkeit und einer 
humanen Behandlung von Menschen auf der Flucht gefunden haben.“
Fotos: http://images.roteskreuz.at/?c=3861&k=0149bb4e67
Rückfragehinweis:
Mag. Thomas Marecek
Österreichisches Rotes Kreuz
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