TELEPOLIS

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Whistleblower-Preis 2015

 

"Stich ins Wespennest"

 

Jury-Mitglied Gerhard Baisch begründet die Vergabe an Gilles-Eric Séralini,
der über das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat forschte und massiv
kritisiert wurde

 

Marcus Klöckner 15.10.2015

 

"Man bewirft Séralini persönlich mit Dreck und wärmt unbestätigte uralte
Vorwürfe gegen seine wissenschaftliche Integrität wieder auf." So formuliert
es Gerhard Baisch, Rechtsanwalt und Mitglied der Jury, die am Freitag um
19:30 Uhr im Bürgersaal des Karlsruher Rathauses den Whistleblower-Preis
2015 [1] vergeben wird, im Interview mit Telepolis. Preisträger 2013 war
Edward Snowden.

 

Kaum hat die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler [2] (VDW) und die
deutsche Sektion der Juristenorganisation IALANA [3] bekanntgegeben, wer die
Preisträger sind, meldeten sich große deutsche Zeitungen zu Wort [4], die
einen der Preisträger als des Preises nicht würdig betrachten. Neben dem
ehemaligen US-Drohnenpilot Brandon Bryant [5] und dem posthum mit einem
Ehrenpreis ausgezeichneten deutsch-französischen Physiker Léon Gruenbaum [6]
und NS-Verfolgten zeichnet die Jury auch den französischen Wissenschaftler
Gilles-Eric Séralini aus. Sein Forschungsgebiet: das
Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ('Sind Nahrungsmittel mit genetisch
modifizierten Bestandteilen giftig?' [7], '"Die Beweislast liegt jetzt bei
der Industrie"' [8]).

 

Im Telepolis-Interview verdeutlicht Baisch, warum die Jury Séralini
ausgewählt hat und was er von der Kritik an dem Wissenschaftler hält.

 

TELEPOLIS: Herr Baisch, kaum waren die Preisträger bekannt gegeben,
erschienen Artikel, die die Auswahl von Séralini stark kritisierten. Wie
haben Sie die Kritik aufgenommen?

 

GERHARD BAISCH: In der Jury haben wir Kritik durchaus erwartet, nach dem
Stich ins Wespennest der Gentechnik-Freunde, allerdings nicht so niveaulos.
Als in kürzester Zeit andere Leitmedien nachzogen, ohne auch nur die
angekündigte ausführliche Begründung für die Preisvergabe an Professor
Séralini abzuwarten, fühlten wir uns in unserer Auswahl bestätigt. Offenbar
soll die inhaltliche Debatte, die wir mit dem Preis durchaus befördern
wollen, schon im Vorfeld niedergemacht werden.

 

TELEPOLIS: Was genau stört Sie an der Kritik?

 

GERHARD BAISCH: Man bewirft Séralini persönlich mit Dreck und wärmt
unbestätigte uralte Vorwürfe gegen seine wissenschaftliche Integrität wieder
auf. Zudem wird er als "wissenschaftliche Pfeife" diskreditiert (und die
Jury für die Preisvergabe gleich mit, weil sie ihm auf den Leim gekrochen
sei).

 

Professor Séralini und seine Forschergruppe arbeiten seit über 10 Jahren an
Fragen, wie sich die Verwendung genmanipulierter Organismen und darauf
abgestimmter Pestizide auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit
auswirken. Die Forschergruppe hat in internationalen Fachzeitschriften eine
Vielzahl von peer-reviewten Beiträgen veröffentlichen können, also
Beiträgen, die jeweils von zwei im Fachgebiet ausgewiesenen Kapazitäten
vorher auf ihre Qualität und den Beitrag zum wissenschaftlichen Diskurs
geprüft wurden. Das beweist doch eine fundierte und erfolgreiche
Forschungstätigkeit.

 

Das gilt auch für die besonders kritisierte Langzeit-Studie von 2012 zu dem
NK603-Genmais von Monsanto und dem dazu passenden Herbizid Roundup. Die
Studie wiederholte eine von Monsanto selbst für das Zulassungsverfahren
vorgelegte 3-monatige Tierstudie an Ratten gezielt unter vergleichbaren
Bedingungen, verlängerte aber den Beobachtungszeitraum auf zwei Jahre. Dabei
beobachteten die Forscher, dass bei den Tieren, die den Stoffen aus dem
Genmais und dem Pestizid ausgesetzt waren, unerwartet früh und zahlreich
Tumore auftraten; ob und inwieweit es sich dabei eventuell um Karzinome
handele, müsste in weiteren Untersuchungen auf einer anderen Basis abgeklärt
werden, so die Forscher. Für das Zulassungsverfahren müssten jedenfalls
Langzeitversuche durchgeführt werden. Bei den üblichen 90-Tage Studien
würden die Tiere getötet, ehe die Auswirkungen auf ihren Organismus
feststellbar seien.

 

Dass diese für unsere Gesundheit außerordentlich wichtige Studie seinerzeit
durch Druck interessierter Kreise zunächst vom Herausgeber mit
unzureichenden Gründen zurückgezogen wurde und erst zwei Jahre später nach
Protesten von zahlreichen Wissenschaftlern wieder veröffentlicht werden
konnte, ist der eigentliche Skandal.

 

Mit keinem Wort erwähnen die Kritiker der Preisvergabe, dass inzwischen im
März dieses Jahres die "International Agency for Research of Cancer (IARC)",
eine Arbeitsgruppe der World Health Organization (WHO) der Vereinten
Nationen, den Wirkstoff von Glyphosat (Hauptbestandteil von Roundup) als
"wahrscheinlich für den Menschen krebserregend" eingestuft [9] und damit die
Wiederzulassung von Roundup für den EU-Raum zunächst gestoppt hat. Dabei hat
die IARC für ihre Beurteilung sieben Studien der Séralini-Gruppe
berücksichtigt; keine andere Forschergruppe hat mehr Studien beigesteuert.

 

--

Gilles-Eric Séralini

http://www.labiodanslesetoiles.com/wp-content/gallery/lbdle-encours/professe
ur-seralini09.jpg

Bild: CRIIGEN

--

 

TELEPOLIS: Séralini wird unter anderem vorgeworfen, dass seine
Untersuchungen nicht sauber durchgeführt wurden. Was halten Sie dem
entgegen?

 

GERHARD BAISCH: Von den vielen Veröffentlichungen der Forschergruppe um
Séralini wird nur die Studie von 2012 so angegriffen. Professor Séralini hat
sich selbst sehr sachlich mit den Kritikern in den Fachzeitschriften
auseinandergesetzt. Das lag uns vor. Hauptkritikpunkt war die Auswahl des
Rattenstamms, der bekanntermaßen tumoranfällig ist. Es war aber derselbe
Stamm, den auch Monsanto verwendet hatte. Und unbestritten blieb, dass sich
im Langzeitversuch die tumorfreien Lebenszeiten verkürzten.

 

Weiter war Teil der Kritik, die Zahl der Versuchstiere sei mit jeweils 10 in
der Gruppe zu gering gewesen. Dabei wird aber verschwiegen, dass es sich um
eine sogenannte Toxizitäts-Studie handelte, für die mehr Tiere nicht
Standard sind. Zwar hatte Monsanto in der 30-Tage-Studie 20 Tiere verwendet,
von denen aber dann auch nur 10 - übrigens unter nicht veröffentlichten
Kriterien - ausgewählt und untersucht wurden.

 

Schließlich wird vorgebracht, andere Langzeitstudien zu Glyphosat hätten
derartig auffällige Ergebnisse nicht ergeben. Das mag sein, aber die Studie
von Professor Séralini war anerkanntermaßen die erste Langzeitstudie, in der
die Versuchstiere nicht nur Glyphosat, sondern "Roundup", also ein
Handelsprodukt von Glyphosat mit Beistoffen, verabreicht bekommen hatten -
übrigens bereits ein deutlicher Hinweis darauf, dass für die weitere
Untersuchung zur Tumorbildung vor allem die Beistoffe in den Blick genommen
werden müssten. Das hat die Gruppe um Séralini in den letzten Jahren dann
auch getan.

 

Insgesamt geht die Kritik an der Studie von 2012 fehl, weil sie durchgängig
von den Forschern die höheren Standards einer Krebsstudie fordert und außer
Acht lässt, dass dies erklärtermaßen nicht der Anspruch der Studie war. Aber
sollten die Forscher die nebenbei aufgefallenen Tumorbefunde verschweigen?
Immerhin boten die doch wahrlich Anlass für weitere Untersuchungen.

 

Dabei sollte man auch erwähnen, dass schon Séralinis begrenzte
Toxizitäts-Studie ca. 3 Millionen Euro gekostet hat, die nur durch einen
großen Kreis von Unterstützern aufgebracht werden konnten. Wäre es nicht
Aufgabe von Monsanto und anderen Produzenten, solche kostspieligen
Langzeitstudien zum Ausschluss von Krebsgefahren im Zulassungsverfahren
vorzulegen?

 

ZWEIERLEI MASS BEI DER BEWERTUNG VON STUDIEN ÜBER ESSENZIELLE FRAGEN DER
GESUNDHEIT VON MENSCH UND TIER

 

TELEPOLIS: Wie hat die Jury denn für sich die Frage nach der Seriosität von
Séralinis Forschung beantwortet? Anders gefragt: Was haben Sie getan, wie
haben Sie im Vorfeld Ihrer Entscheidung recherchiert, um Séralinis Forschung
zu bewerten?

 

GERHARD BAISCH: Natürlich haben wir die ganze Diskussion unter
GMO-Befürwortern und -Kritikern um die Studie von 2012 genau verfolgt. Wir
wollen und können aber nicht in Fachfragen der Molekularbiologie
entscheiden. Auch die Bewertung der Forschung von Professor Séralinis Gruppe
maßen wir uns nicht an. Obwohl wir mehrheitlich in der Jury nicht vom Fach
sind, sahen wir aus der weiteren Debatte unter den Forschern, dass die
wesentlichen Kritiken an der Studie von 2012 fehlgehen, dass die Studie
mitnichten "junk science" (ZEIT v. 24.9.), sondern Anlass für eine
weiterführende Forschung zu Fragen der GMO im Zusammenhang mit Pestiziden
war. Dass es dabei um essentielle Fragen der Gesundheit von Mensch und Tier
geht, liegt auf der Hand.

 

Immer mehr drängte sich der Jury auch die Frage der doppelten Standards auf:
Warum werden die GMO-kritischen Stimmen so vehement kritisiert, die
GMO-freundlichen aber nicht nach denselben Kriterien hinterfragt? Von
größter Bedeutung scheinen uns schließlich die strukturellen Mängel im
Zulassungsverfahren zu sein: Warum werden nicht die an den Markt drängenden
Produkte selbst - statt nur einzelne Wirkstoffe - eingehenden Untersuchungen
bis zum wissenschaftlich transparenten Beweis ihrer Ungefährlichkeit anhand
veröffentlichter Daten unterzogen?

 

TELEPOLIS: In einem Artikel der FAZ [4] heißt es: "Séralini wird als
Verfolgter, Entehrter und Enteigneter des etablierten Wissenschaftssystems
gewürdigt und als Opfer einer 'Kampagne interessierter Kreise aus der
Chemieindustrie'. Dass er Neutralität, Unabhängigkeit und die Spielregeln
des wissenschaftlichen Publizierens einhalte, wird in der nun vorliegenden
Kurzfassung der Jurybegründung nirgendwo behauptet." Wie erklären Sie sich
diese Kritik? Wie kann eine Bewertung so unterschiedlich ausfallen? Ihre
Jury sieht in Séralini einen würdigen Preisträger, die FAZ lässt kein gutes
Haar an ihm.

 

GERHARD BAISCH: Professor Séralini ist in unseren Augen kein "Entehrter und
Enteigneter des etablierten Wissenschaftsbetriebs" , auch nicht "Opfer einer
Kampagne interessierter Kreise" - so hätten das nur gern seine Gegner, zu
denen offensichtlich auch der Autor in der FAZ gehört. In der politischen
Auseinandersetzung um die Zulassung und Nutzung von GMO gibt es scharfe
Fronten. Es geht ja auch um Milliarden-Umsätze der GMO-Industrie. Das
strahlt aus auf die wissenschaftliche Debatte.

 

Sicherlich die meisten, wenn nicht alle Forscher in diesem Forschungsbereich
sind nicht "neutral"; sie haben - auch auf Grund ihrer wissenschaftlichen
Arbeit - ihre Position bezogen. Wer von ihnen ist nun unabhängig? Der für
den Monsanto-Konzern bezahlte Studien macht oder der, der in seiner
Forschung an der Universität Fragen GMO-kritischer Vereinigungen, die sich
am Gemeinwohl orientieren, aufnimmt? Merkwürdiger Weise betonen ihre
Unabhängigkeit immer diejenigen, die es eher nicht sind. So fordern auch
schließlich diejenigen die Einhaltung der Spielregeln wissenschaftlichen
Publizierens, die sie selber nicht achten - wenn man darunter z.B. die
vollständige Offenlegung der eigenen Forschungsergebnisse für die Diskussion
und Überprüfung im weiteren Forschungsprozess versteht.

 

In der "causa Séralini" gab es einen schwer wiegenden Versuch, die freie
wissenschaftliche Auseinandersetzung über die Risiken der Anwendung von
GMO-Produkten für die menschliche Gesundheit einzuschränken. Letztlich ist
dies - insbesondere durch die Beharrlichkeit von Professor Séralini in der
Verteidigung seiner Forschungsergebnisse - gescheitert. Geblieben sind die
Spuren persönlicher Verletzungen durch unqualifizierte Angriffe bei
Professor Séralini. Dass Beleidigungen jetzt wieder die bisherige Debatte um
die Preisverleihung kennzeichnen, kann die Jury nur bedauern.

 

TELEPOLIS: Neben Séralini werden noch zwei weitere Preisträger
ausgezeichnet. Warum haben Sie sich für Brandon Bryant und Léon Gruenbaum
entschieden?

 

GERHARD BAISCH: Brandon Bryant hat ab 2012 in der laufenden Diskussion um
den globalen geheimen Drohnenkrieg der USA durch seine Enthüllungen den
Fokus auf den US-Stützpunkt Ramstein gelenkt als die zentrale Drehscheibe,
wo alle Stränge zusammenlaufen. Die Zentrale, ohne die gegenwärtig der ganze
Drohnenkrieg nicht möglich wäre. Dadurch hat er eine wichtige Diskussion
losgetreten, inwieweit sich die deutsche Regierung mit verantwortlich macht
für die zumindest großenteils grundgesetz- und völkerrechtswidrige
Drohnenkriegsführung, eine Auseinandersetzung, die unverändert heftig
andauert.

 

TELEPOLIS: Und warum für Léon Gruenbaum?

 

GERHARD BAISCH Mit der Verleihung eines Posthum-Whistleblower-Ehrenpreises
an Dr. Léon Gruenbaum betritt die Jury Neuland. Das Schicksal dieses
jüdischen Atomwissenschaftlers, der - 1934 geboren - mit Hilfe von Freunden
aus der Résistance vor der Deportation in die Vernichtungslager bewahrt
wurde, um dann im Jahr 1973 erneut Opfer der überlebenden NS-Täter im
Kernforschungszentrum Karlsruhe zu werden, berührt uns tief.

 

Der langjährige Geschäftsführer Dr. Greifeld verleugnete gegenüber Gruenbaum
seine judenfeindlichen Aktivitäten im Paris der 40er Jahre ebenso wie
antisemitische Äußerungen im KFZ Karlsruhe. Greifeld rächte sich: der
befristete Vertrag von Gruenbaum wurde als einziger nicht verlängert.
Gruenbaum konnte Greifeld danach aber der Lüge überführen. Zudem deckte er
im Rahmen seiner Forschungen zum Thema "Genese der Plutoniumgesellschaft -
Politische Konspirationen und Geschäfte" Zusammenhänge zwischen der
Atomforschung der NS-Zeit und südamerikanischen Atomzentren der
Nachkriegszeit auf und wies auf die große Zahl NS-belasteter Wissenschaftler
in führenden Positionen des KFZ Karlsruhe hin.

 

Weiter enthüllte er zahlreiche Atomprojekte, u.a. in Argentinien und
Südafrika, bei denen die Produktion von waffenfähigem Uran oder Plutonium
mit Unterstützung des KFZ Karlsruhe geplant oder realisiert wurde, und gab
sein Wissen weiter an Initiativen aus der Zivilgesellschaft, die dann
Gegenaktionen in Gang setzen konnten. Das Gedenken an Dr. Gruenbaum und
seine Auseinandersetzung mit der damaligen deutschen Atomforschung und ihrer
teilweisen Verstrickung in atomare Aufrüstung mahnt uns, ähnlich kritisch
die heutige Politik der "nuklearen Teilhabe" Deutschlands zu würdigen.

 

TELEPOLIS: Wie denken Sie persönlich über das Whistleblowing und die
Whistleblower?

 

GERHARD BAISCH: Vor 15 Jahren kannte ich nicht einmal den Begriff des
Whistleblowers. Als ich mich der IALANA anschloss, wunderte ich mich noch
über diesen Schwerpunkt unserer Tätigkeit. Heute denke ich: unsere
Gesellschaft braucht unbedingt Whistleblower. Ohne ihre Informationen aus
dem Inneren abgeschotteter Bereiche wie Polizei, Bundeswehr, Behörden und
Firmen ist öffentliche Kontrolle und demokratischer Prozess unmöglich. Aus
Verantwortung für das Allgemeinwohl riskieren diese Menschen regelmäßig ihre
berufliche Existenz und strafrechtliche oder sonstige unangenehme
Gegenmaßnahmen. Es bedarf dringend eines Schutzgesetzes für das
Whistleblowing - allein schon, um seinen Rang damit öffentlich anzuerkennen.

 

Links

 

[1]
http://www.ialana.de/arbeitsfelder/whistleblowing/whistleblower-preis/whistl
eblowerpreis-2015

[2] http://www.vdw-ev.de/

[3] http://www.ialana.de/

[4] http://www.faz.net/-hfh-884sd

[5]
http://www.ialana.de/arbeitsfelder/whistleblowing/whistleblower-preis/whistl
eblowerpreis-2015/189-brandon-bryant/1263

[6]
http://www.ialana.de/arbeitsfelder/whistleblowing/whistleblower-preis/whistl
eblowerpreis-2015/191-leon-gruenbaum/1264

[7] http://www.heise.de/tp/artikel/37/37669/

[8] http://www.heise.de/tp/artikel/37/37763/

[9] http://www.heise.de/tp/artikel/44/44574/

 

 

 

 

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