Rotes Kreuz: Verbesserte Bedingungen für Pflegekräfte

Zum Internationalen Tag der Pflegenden am 12. Mai fordert das Rote Kreuz 
verbesserte Ausbildung und Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte.

Wien (Rotes Kreuz) - Professionelle Pflege und die Belastbarkeit von 
Gesundheitssystemen sind die Kernthemen des diesjährigen Internationalen Tages 
der Gesundheits- und Krankenpflege. Gerald Schöpfer, Präsident des 
Österreichischen Roten Kreuzes, weist in diesem Zusammenhang vor allem auf den 
Sektor Langzeitpflege hin: "In der Langzeitpflege  arbeiten österreichweit über 
62.200 Pflege- und Betreuungspersonen. Im Vergleich dazu sind in 
Krankenanstalten rund 68.200 Pflegekräfte beschäftigt". Dies zeigt welchen 
großen Stellenwert die Langzeitpflege als Arbeitsplatz für Pflegekräfte hat. 
Allein im Roten Kreuz hat der Sektor mobile Pflege und Betreuung rund 2.500 
Mitarbeiter. Ein weites Arbeitsfeld, in dem die Anforderungen stetig steigen.

In der mobilen Pflege sind die Ansprüche gestiegen, wie auch Schöpfer betont: 
"Durch die zunehmende Ökonomisierung der mobilen Pflege und Betreuung ist ein 
Druck entstanden, den sowohl wir als Organisation als auch unsere Klienten 
sowie die Mitarbeiter zu spüren bekommen".  Vor allem die steigenden 
psychischen Belastungen für die Mitarbeiter in der mobilen Pflege und Betreuung 
sind ein Grund dafür, sich für eine Stärkung und Neuausrichtung des Sektors 
einzusetzen: "Verbesserte Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter hätten eine 
Attraktivitätssteigerung zur Folge". Auch die geplante Novelle des Gesundheits- 
und Krankenpflegegesetzes könnte ihren Beitrag leisten: "Wir stehen ganz klar 
dafür ein, dass die Novelle erstens rasch umgesetzt wird und zweitens darin 
eine Kompetenzerweiterung für die Pflegekräfte enthalten sein wird".

Der Internationale Tag der Pflegenden ("International Nurses Day") wird 
jährlich am 12. Mai anlässlich des Geburtstages der britischen Krankenschwester 
Florence Nightingale zelebriert, die als Pionierin der modernen Krankenpflege 
gilt.

Pflege und Betreuung im Roten Kreuz: 
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Rückfragehinweis:
Mag. Sarah Obernosterer
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