* Timo Reimann <[EMAIL PROTECTED]> schrieb:
> Entweder spinnt mein Mail-Account von Yahoo!, oder die
> �berdimensionierte MS-Patch SPAM Flut der letzten
> Woche hat einige Mails zwangsgekillt, so dass ich kein
> reply ausf�hren, sondern mich auf den letzten Eintrag

 Weder noch, ich hatte meine vorhergehende Nachricht nur an die Liste
versandt.

> Dort steht geschrieben, dass r4l prim�r zur Telefonie
> und nicht f�r IbC zur Verf�gung steht. Das ist aus
> meiner Sicht �rgerlich, da ich gerade an einem
> ISDN-LCR f�r's Internet bastle. :(

 Ich beschrieb den gegenw�rtigen Zustand der rate-de.dat, der sich aus
den Interessenlagen der aktiven Ratenforschern ergibt.  Wenn sich jemand
findet, der die Tarife f�r Internet-by-Call pflegen m�chte, kann sich
das jederzeit �ndern.

> Prinzipiell suche ich ein vollautomatisches Web.De
> SmartSurfer Pendant aus der win32-Welt f�r Linux, also
> einen LCR, der sich selbst�ndig aktualisiert und ohne
> Interaktion des Users (von der Interneteinwahl
> abgesehen) den zeitabh�ngig g�nstigsten IbC-Anbieter
> ausw�hlt (mit Ber�cksichtigung von z.B.
> Einwahlgeb�hren - solche Anbieter sollten rausfallen).
> Bei einem Scheitern der Verbindung sollte der
> n�chstg�nstigste Provider automatisch gew�hlt werden,
> bis eine Verbindung zustandekommt. Ich habe nun
> bestimmt schon einige Stunden das Netz nach einem
> Linux-LCR durchforstet, aber die beste M�glichkeit,
> die ich unter allem finden konnte, hiess stehts
> ABC-LCR via isdnlog.

 Mit dieser Idee bist Du nicht der erste, Jan Girlich hatte im Mai 2003
ebenfalls nach ABC_LCR recherchiert.  Falls Du die Diskussion auf
suse-isdn noch nicht kennst, d�rfte folgender Beitrag und seine
Vorg�nger von Interesse sein:
http://lists.suse.com/archive/suse-isdn/2003-May/0166.html

> Mit dieser Kombination und rates4linux dachte ich
> zun�chst, das Richtige gefunden zu haben. Erscheint es
> also nach obigem "Anforderungsprofil" noch
> vern�nftigt, zusammen mit rates4linux weiter an einer
> IbC-LCR-L�sung zu arbeiten? Falls nein, gibt es
> Alternativen?

 Alternativen kenne ich nicht, habe aber auch j�ngst nicht nach
gesucht.  Generell denke ich schon, dass isdnlog oder isdnrate gut dazu
geeignet sind, auf Basis eines Ratefiles den oder die billigsten
Anbieter zu bestimmen.

 Das ben�tigte Ratefile k�nnte auf den Rates4linux-Releases aufbauen und
die Internet-by-Call-Tarife als separate Includedatei einbinden, so da�
die Aktualisierung in unterschiedlichen Intervallen m�glich ist.  Aber
das ist nur ein erster Gedanke.

 Wenn Du soweit bist, dass Du ein funktionierendes Ratefile ben�tigst,
wird Dir hier mit Sicherheit geholfen werden, dieses zu bekommen,
schlie�lich besteht auch aus Sicht von Rates4linux ein Interesse diese
Einwahlnummern tariflich abzudecken.

 An dieser Stelle noch eine Frage zu den Internet-by-Call
Einwahlnummern.  Sie liegen in der Regel im Rufnummernraum 019[1-3]. 
Macht es f�r die Tarifierung und die erreichte Gegenstelle einen
Unterschied, ob und falls ja welche VBN (Providervorwahl) vorangestellt
wird?

Beispiel:  Ist 01915432 das selbe wie 01019-01915432 oder
01070-1915432?  (Nummer willk�rliche gew�hlt.)

> Nochmals bzgl. der automatisierten Sammlung von
> Tarifdaten: Gerade teltarif.de hat meiner Ansicht nach
> ein ordentlich aktualisiertes und vor allem sehr
> systematisches Archiv an Tarifdaten aufgebaut. Soweit
> ich das vermuten kann, werden die rates4linux-Daten
> manuell eingetragen, aber gerade bei teltarif.de halte
> ich ein (perl-)skriptgesteuertes Parsing f�r machbar
> (hoffentlich lehne ich mich mit meinen
> Perl-F�higkeiten nicht gerade zu sehr aus dem Fenster
> heraus). Nat�rlich w�re eine direkte
> Informationsbeschaffung �ber die Providerseiten stets
> aktueller und garantiert, aber wie Tobias schon sagte,
> ist das kaum automatisierbar.

 Ich habe nichts gegen teltarif.de, bevorzuge aber die gegenw�rtige
Methode, die Webseiten der Anbieter zu konsultieren und die Preise
h�ndisch einzugeben.  Sicherlich k�nnen hierbei Fehler entstehen, bei
einer automatischen Daten�bernahme gibt es aber das gleiche Problem.  Da
die Anzahl der erfassten Telefonieanbieter begrenzt ist und in der Regel
nur nationales Fest- und Mobilnetz erfasst sind, bewegt der Aufwand sich
im handhaberen Umfang.  

 Bei den Internet-by-Call Anbieter d�rfte die Vielfalt gr��er sein und
der Aufwand, sie auf die oben beschriebene Methode zu erfassen, ebenso,
was sich auch dadurch zeigt, dass sie gegenw�rtig nicht erfasst sind. 
Insofern macht das Nutzen einer bereits zentralisierten Datensammlung
Sinn.  Hierbei w�re dann allerdings nach meinem Rechtsempfinden die
ausdr�ckliche Zustimmung des Anbieters dieser Sammlung notwendig.
 
> Wenn Tobias sagt, dass rates4linux ma�geblich auf
> Telefonie fokusiert ist, wozu werden die Daten dann
> generell genutzt - Telefonie-LCR ? Telefonie-via-PC ?

 Isdnlog d�rfte auf zahlreichen Distributions-basierten Systemen
standardm��ig laufen und die eingehenden sowie die von selben Rechner
aus initiierten ausgehenden Verbindungen loggen.  F�r die
Interneteinwahlen ist es in der Regel erforderlich den eigenen (festen)
Provider manuell im Ratefile nachzutragen, was auch regelm��ig
nachgefragt wird.  Sonstige Verbindugen des Rechners (Fax, yaps etc.)
werden mit den Tarifen der rate-de.dat berechnet.  

 Mit isdnlog mit Dualmode, wie u. a. Thomas und ich ihn nutzen, werden
alle abgehenden Gespr�che am selben ISDN-Anschluss aufgezeichnet, also
auch die normale Sprachtelefonie.  Hier dienen isdnlog & Co u. a. der
Rechnungskontrolle oder unterst�tzen die Auswahl eines Call-by-Call
Anbieters, allerdings wie vermutet manuell.  Der n�chste isdnrep wird
die Funktion besitzen, die aufgezeichneten Verbindungen mit einem
anderen Provider durchzurechnen.



 Gru� Tobias

-- 
Tobias Becker          E-Mail [EMAIL PROTECTED]      PGP 0xD06BB70D
* Und erfahrene Menschen sagen, da� derjenige, der zu viel sieht und
zu viel wei�, �hnlich wie der, der zu wenig sieht und zu wenig wei�,
leicht vom richtigen Weg abkommt und untergeht. * Stefan Chwin *



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