Eröffnung der Ausstellung
1 Frage, 10 Tage, 5 Elemente
Mi, 05.12.07, 19 Uhr im Az West

Ein Projekt von Sandra Häuplik-Meusburger, Verena Holzgethan, Nikolaus Similache

Eine Architektin, eine Landschaftsdesignerin und ein Fotograf unternahmen 10 Tage lang einen gemeinsamen Streifzug durch Wien und stellten an zufällig ausgewählten Orten Passanten dieselbe Frage: “Was brauchst Du in schwierigen Lebenssituationen in Deiner Stadt?". Die höchst unterschiedlichen Zugangsweisen und Positionen wurden mittels Text, Interview und einer Zeichnung zum Ausdruck gebracht und sind durch Tonaufnahmen sowie Fotos dokumentiert.

Somit präsentiert die Ausstellung einen zufälligen Querschnitt unserer Stadt durch die sehr persönliche Betrachtungsweise ihrer Bewohner und eröffnet eine ganze Fülle von weiteren Fragen anstatt eine klare Antwort geben zu können. Eine Beurteilung oder Kategorisierung der einzelnen Positionen wird bewusst vermieden - diese obliegt alleine dem Betrachter. In der Ausstellung sind einerseits die gesammelten Bestandsaufnahmen und Momente [*] zu sehen, andererseits wird der Besucher aufgefordert, sowohl auf die Fragestellung als auch auf die gesammelten Antworten zu reagieren und die Ausstellung um eine weitere Position zu erweitern.

[*] Kairos [griechisch]: der “günstige Augenblick", der dem Menschen nach Auffassung der Antike schicksalhaft entgegentritt und von ihm zu nützen ist. [Der Brockhaus]

Anschließend Getränke und DJ Line mit Don Ziggy

Az West
Flachgasse 35-37
1150 Wien

Dauer der Ausstellung: 06.12.07 - 03.02.08



Eröffnung der Ausstellung
Heilige Zeiten. Wiener Kirchenbau nach 1945 - Von Rudolf Schwarz bis Heinz Tesar
Mi, 12.12.07, 19 Uhr im Az W

Die Ausstellung “Heilige Zeiten" thematisiert das breite architektonische Spektrum des Kirchenbaus der Nachkriegszeit in Wien. Im Zuge des innerkirchlichen Liturgiediskurses avancierte der christliche Sakralbau ab den 1950er Jahren zu einer international bedeutenden Bauaufgabe, mit der sich erstrangige Architekten wie Le Corbusier, Oscar Niemeyer oder Egon Eiermann auseinandersetzten. In Wien trat nach 1945 neben Altmeistern des Sakralbaus und arrivierten österreichischen Architekten vor allem auch eine Reihe junger Baumeister mit spektakulären Projekten hervor. Insbesondere in den 1960er und frühen 1970er Jahren führte die Auseinandersetzung mit den Richtlinien des Zweiten Vatikanums zu experimentellen räumlichen und gestalterischen Lösungen (Josef Lackner, Ottokar Uhl, Roland Rainer, Johannes Spalt, Fritz Wotruba). Ab den 1980er Jahren wurden diese zum Teil von gerichteten, traditionellen Raumschöpfungen abgelöst (Otto Häuselmayer).

Die Ausstellung ist das Ergebnis eines StudentInnenprojektes an der TU Wien unter Leitung von Ann Katrin Bäumler, Andreas Zeese und Fridolin Welte. Gezeigt wird eine Zusammenschau von acht charakteristischen Kirchenbauten der 1950er bis 1990er Jahre, u.a. präsentiert als Modellrekonstruktionen im Maßstab 1:50. Die Modelle ermöglichen dabei einen unmittelbaren, anschaulichen Vergleich.

Dauer der Ausstellung: 13.12.07 - 14.01.08


Mehr Informationen zum Programm im Az W unter http://www.azw.at
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1070 Wien
Österreich

Mag. Ines Purtauf
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