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Filmreihe VISIBLE


DIE BEDEUTUNG DIESES PROJEKTS LIEGT - JENSEITS DER SUBJEKTIV EMOTIONALEN 
GESCHICHTS/BE/DEUTUNG – DARIN, EINEN ZUSAMMENHANG HERZUSTELLEN ZWISCHEN DEM 
HOLOCAUST ALS GESCHICHTLICHEM FAKT EINERSEITS UND SEINEN AUSWIRKUNGEN AUF 
HEUTIGE GESELLSCHAFTSPOLITISCHE ZUSAMMENHÄNGE IM ALLTÄGLICHEN ANDERERSEITS - 
JENSEITS DES ERINNERNS.


In den Jahren 1998 – 2000 wurden von jungen Mitarbeiterinnen der 
Lagergemeinschaft Ravensbrück in Zusammenarbeit mit dem Institut für 
Konfliktforschung Videointerviews mit Überlebenden des KZ Ravensbrück 
aufgezeichnet. Insgesamt wurden dabei über 200 Stunden Geschichte gesammelt.
Ziel des Projekts VISIBLE war es, dieses umfangreiche und wertvolle Material 
als Filmreihe öffentlich zu machen. Gemeinsame Gespräche, in denen das 
Mütter/Töchter/Söhne - Verhältnis zwischen Erzählung, Erinnerung und 
Auswirkungen der NS-Vergangenheit zur Sprache kommen sollte, wurden mit dem 
bereits vorhandenen Filmmaterial ergänzt. Die frühen traumatischen 
Lebenserfahrungen der (Groß)Mütter und deren Auswirkungen auf das eigene Leben 
und das der Kinder und Enkelkinder sollten  einen zentralen Stellenwert in der 
filmischen Auseinandersetzung mit den „Ravensbrückerinnen“ einnehmen. Es geht 
darum, den Blick auf die Spätfolgen der Verfolgung und Internierung durch das 
NS-Regime auszuweiten. Der Lebensalltag der Frauen, ihre Räume, Wege, 
FreundInnen- und Verwandtschaften soll ins Bild gerückt werden. Ihr Leben mit 
dieser Erinnerung, mit/bestimmend für die gegenwärtigen Beziehungen zu Kindern 
und Enkeln und deren Erfahrungen damit machen für jüngere ZuschauerInnen den 
Zusammenhang der Geschichte des Nationalsozialismus mit dessen Bedeutung heute 
sichtbar.




4.5. 19h, Uni Wien, Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien, HS 28: Filmvorführung und 
anschließendes Gespräch mit der Filmemacherin Marika Schmiedt sowie der 
Zeitzeugin Ceija Stojka (angefragt)
LUNGO DROM. LANGER WEG
Ceija Stojka
Regie: Marika Schmiedt ©2009
Sie hat den Massenmord an Roma und Sinti in den Konzentrationslagern als eine 
der wenigen überlebt: die Künstlerin Ceija Stojka. Die Angst, die durch ihre 
Erinnerungen an die grauenhafte Kindheit im Todeslager und die wieder 
zunehmenden Verfolgungen von Roma in Europa wach gehalten wird, hat sie an ihre 
Kinder und Enkelkinder weitergegeben - aber auch die Liebe zum Leben. (48min)




6.5. 17h30, FH Campus Wien*, Favoritenstraße 226, 1100 Wien, Raum A -1.05: 
Filmvorführung und anschließendes Gespräch mit der Filmemacherin Marika 
Schmiedt und dem Gedenkdienst
ABER IN AUSCHWITZ WILL ICH BEGRABEN SEIN
Die Geschichte der Dagmar Ostermann
Regie: Marika Schmiedt ©2009
 „Juden und Hunden ist der Eintritt verboten!“ Mit diesem Satz wird Dagmar 
Ostermann, die einen jüdischen Vater hat, am 11. März 1938 von einem Tag auf 
den anderen der Besuch in ihrem Stammcafè, der Konditorei Lehmann im 1. Bezirk, 
untersagt. Die Deportation ins Konzentrationslager Auschwitz überlebt sie, 
entwürdigt als namenloser Häftling mit der Nummer 21946, nur durch Zufall. 
(42min)
*Anreise: U1 bis Reumannplatz und dann 67er Straßenbahn bis Altes Landgut / Mit 
dem Auto über den Verteilerkreis Abfahrt Per Albin Hansson Siedlung.




11.5. 19h, KFU Graz, Universitätsplatz 6, 8010 Graz, Hörsaal B Vorklinik: 
Filmvorführung und anschließende Diskussion mit der Filmemacherin Marika 
Schmiedt, Univ.Prof.in Mag.a Dr.in Gabriella Hauch, Dr.in Andrea Strutz 
(angefragt) und ao. Prof.in Mag.a Dr.in Johanna Gehmacher (angefragt)
ICH HABE NICHT SO VIEL GEDACHT DAMALS, WAS UNS BEVORSTEHT
Josefine Oswald im Portrait
Regie: Marika Schmiedt ©2009
Der Pachtbauernhof von Josefines Eltern wird in den 40er Jahren durch seine 
abgeschiedene Lage zu einem Stützpunkt für PartisanInnen. Die Familie wird 
verraten, die damals 16-jährige Josefine sowie ihre Eltern und ihre Schwester 
Bibiana werden verhaftet. Nach sechs Wochen Haft im Kreisgericht Leoben 
deportiert man die Frauen mit einem „Sondertransport“ über Bruck an der Mur in 
das Konzentrationslager Ravensbrück. Josefines Vater wird in Mauthausen 
interniert und stirbt kurz nach der Befreiung an den Haftfolgen. Frau Oswald 
spricht bis heute äußerst selten über ihre Erlebnisse im Konzentrationslager, 
selbst ihren Kindern erzählte sie nicht davon. (37min)


INFO   www.artbrut-video.com 




Veranstaltet von JOIN FH Joanneum, Gesellschaftspolitisches Referat ÖH TU Graz, 
Gesellschaftspolitisches Referat ÖH MedUni Graz, Alternativreferat ÖH Uni Wien, 
Alternativreferat ÖH KFU Graz, ÖH StuVe FH Campus Wien, Referat für 
feministische Politik der HUFAK, Referat für Menschenrechte und 
Gesellschaftspolitik ÖH-BV, Referat für feministische Politik ÖH-BV

















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