clemens wohld wrote:
> Oder ist gar "tar" die "bessere Alternative", wenn ein ZIP-Laufwerk
> (100 MB *nur*) zur Verf�hgung steht?
Es gibt noch eine ganz interessante Moeglichkeit, die das
loopback device nutzt und ein image als Dateisystem mountet.
Dazu legst du auf deiner vfat Partition eine Datei mit
der gewuenschten Groesse an:
dd if=/dev/zero of=/dos/PFAD/backup bs=1k count=400000
Der Befehl legt auf deiner dos Partition eine 200Mb grosse
Datei namens 'backup' an.
Diese Datei wird jetzt formatiert, wie eine Platten-Partition:
(Die folgende Frage mit 'y' beantworten.)
mke2fs /dos/PFAD/backup
Mit 'tune2fs -l /dos/PFAD/backup' kannst du dir dann den SuperBlock
deiner neuen 'Festplatte' ansehen.
Dieses image kannst du jetzt ganz normal mounten wie jede Partition:
mount /dos/PFAD/backup /var/backup -o loop
Danach ist das Image als /var/backup/ in dein System eingebunden
und du kannst nach Lust und Laune auf deiner 'neuen Platte'
arbeiten.
Natuerlich koenntest du dieses Image, wenn es im moment nicht
benoetigt wird, auch komprimieren. Da bei einem Backup viele
Text-Dateien (Scripts) dabei sind, wird das Ding ziemlich klein
werden
Ein solches komprimiertes Image (die Datei backup auf der vfat-
Partition koenntest du natuerlich auch irgendwo hin kopierern
(zip-Laufwerk ...). Die Datei ist nicht an einen bestimmten
Platz auf einer bestimmten Platte/Partition oder an einen
bestimmten Namen gebunden.
Voraussetyung:
Beim Kernel kompilieren muss unter 'Block Devices'
'Loopback device support' aktivier werden.
Du kannst das Image natuerlich nur mounten, wenn
vorher die entsprechende vfat-Partition gemountet
wurde.
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H. Henning Vossieck - [EMAIL PROTECTED] - http://www.hhv.de/
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