Am Samstag, 23. August 2003 20:40 schrieb Martin Schmitt:

> Wie ich schon sagte, halte ich es f�r ein Kinderspiel, diesen Sobig-F
> unter Linux nachzuprogrammieren. Ganz langsam d�mmerte mir diese
> Erkenntnis, als ich beim Kunden sa� und um mich herum die Kacke zu
> dampfen begann und die Kollegen sich vor neunmalklugen Spr�chen �ber
> die doofen Windows-User kaum noch halten konnten.

Hochmut kommt vor dem Fall. Das sollten in der Tat auch Linuxer 
beherzigen ;-))

> Funktionsprinzip des fiktiven Linux-Wurms "2short-A", der genau nach
> dem Vorbild von "Sobig-F" arbeitet:
>
> - Wurm taucht im Posteingang des Users auf
> - User startet das im Anhang befindliche Executable
> - Das Executable...
>   - Produziert entweder garnichts, oder eine m�glichst nichtssagende
>     Fehlermeldung ("Segmentation fault.")
>   - Legt eine Kopie von sich unter einem fantasievollen, m�glichst
>     ebenfalls nichtssagenden Namen an, z.B. "~/.shortrc"
>   - Schreibt folgendes in die Crontab rein:
>     @reboot $HOME/.shortrc >/dev/null 2>&1
>   - Beginnt als Daemon im Hintergrund alle erreichbaren Bereiche der
> Platte nach E-Mail-Adressen zu durchsuchen
>   - Versendet sich an die gefundenen E-Mail-Adressen, indem es den
>     jeweiligen Mailexchanger einfach selbst ermittelt und dann die
> Mail im direkten Gespr�ch mit dem empfangenden MX selbst versendet. -
> Schadroutine mit entsprechendem Termin bitte nach Gusto hinzuf�gen.

Kennt Ihr schon RSBAC? (www.rsbac.de) Es ist ein bisschen Arbeit, das 
einzurichten, aber die Konfigurationshilfen erledigen eine ganze Menge. 
Das verhindert solchen Unfug ziemlich effektiv.

Max

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PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

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