Verlag Fallenstein schrieb: > 28.04.2010 > Sehr geehrter Herr Weigel,
Wir sind hier etwas weniger förmlich > ich bin untröstlich der Tatsache wegen, daß ich nicht so gut in der > englischen Sprache bewandert bin, um eine Korrespondenz erfolgreich zu > führen und aufrecht zu erhalten. Ich habe jahrzehntelang beruflich und > erfolgreich mit den Produkten von Microsoft gearbeitet, in Sonderheit > mit dem Datenbankprogramm Access. Nun bin ich im Ruhestand und deswegen > kaum in der Lage, mir das MS Office zuzulegen. Deswegen habe ich mich > umgesehen und bin auf OpenOffice gestoßen. Du benutzt OpenOffice.org, weil Du es für einen kostenlosen MS-Office-Klon hältst. Dies ist aber zumindest bei Base ein großer Irrtum. Ich habe es runtergeladen und > installiert. Die Anfangserfolge überzeugten mich, bis jetzt ein Versagen > dieser Software im Programm Base in der Officeversion 3.2 mich > ernüchterte. Ich muß dazu erwähnen, daß ich umfangreiche verschiedene > Sammlungen habe, die ich laufend noch ergänze. Um den Sammelbestand > abrufbar zu haben, führe ich alle Gegenstände in verschiedenen > Datenbanken. Bei einer umfangreichen Sammlung und demnach auch Datenbank > mit etwa 16 Spalten und 1700 Einträgen ist mir beim Ergänzen des > Datenbestandes das Programm Base einfach weggefallen. Ich nehme einmal an, Du hast die "eingebaute" HSQLDB benutzt. Diese ist aber nicht wirklich für umfangreiche Datenbestände gedacht. Vernünftigerweise setzt man bei einer etwas anspruchsvolleren "Datenhaltung" einen Datenbankserver - beispielweise mit MySQL oder PostgreSQL - auf und benutzt dann Base lediglich als Frontend. Eine vernünftige Backupstrategie ist gleichwohl dringend anzuraten. Beide Datenbankmanagementsysteme sind im Übrigen Freie Software und daher ohne Aufwand erheblicher finanzieller Mittel erhältlich. Man muss allerdings Zeit aufwenden und einiges lernen, um sinnvoll mit ihnen arbeiten zu können. Ich mußte das > Programm neu aufrufen bzw. starten, und als erstes wurde die > Wiederherstellungsfunktion aktiv. Ich führte sie durch, doch im anschluß > daran wurde die Dantenbank auf einmal urplötzlich im Writerprogramm > geöffnet, und ich fand keine Möglichkeit, diese Datenbank wieder mit > Base zu öffnen. Die in Writer geöffnete Datenbank hatte eine Umfang von > 10250 DIN A 4 Seiten, nicht alle waren gefüllt, aber die darin > enthaltenen Zeichen waren nicht lesbar, d.h.sie ergaben keinen Sinn. Was immer die Ursache war, im Falle der Verwendung eines Server-Client-Systems wäre dies wohl so nicht passiert. (Nochmaliger Hinweis auf die Nützlichkeit einer Backupstrategie, falls dennoch einmal Datensätze "zerschossen" werden). Das > ist mir bei Access nie passiert. diese Sicherheit hat einen Peis, denn > das MS Office einschließlich Access ist nicht gerade preiswert. Base ist kein Access-Klon! Man kann und muss andere Handlungs- und Herangehensweisen pflegen als bei Access. Habe ich > vielen Bekannten zu OpenOffice geraten, sehe ich mich nun gezwungen, > zurück zu rudern. Eine Kompatibilität zum Microsoft Office kann da beim > besten Willen nicht erkennen sein, allenfalls in Ansätzen. s.o. Den Bekannten, die Base wie Access nutzen wollen, sollte man wirklich dazu raten, die Finger von Base zu lassen. Wer allerdings in die Datenbankwelt wirklich einsteigen will, findet in Base einen "Freund und Helfer". Sicher bin > ich für den Datnverlust selber schuld, ich hätte ja nicht mit OpenOffice > arbeiten müssen. Aber das ein Datenbankprogramm erfolgreich und sicher > arbeiten kann, hat mich in den vergangenen Jahrzehnten Microsoft > gelehrt. Wer Access für sicher hält, hat Sicherheit im Kontext eines Datenbankmanagementsystems nicht wirklich verstanden. Wenn in Ihrer Antwort steht, «/Deine Datenbankdatei ist > offenbar kaputt. Mit den gegebenen Informationen kann man leider nichts > über eine wahrscheinliche Ursache sagen. Softwarefehler, Hardwarefehler, > Bedienungsdehler, Virus, ... alles ist möglich./», dann kann sie nur > durch das Programm Base kaputt gegangen sein, und zwar, während ich > gerade mit Base daran gearbeitet habe. Einen Virenbefall meines Rechners > kann ich ausschließen. Eine mutige Aussage! > Ich schreibe Ihnen dies nicht aus Verärgerung, sondern weil es für diese > Problematik in den im Internet veröffentlichten diesbezüglichen Seiten > keine Erlärung oder Lösung gibt. Die Lösung heißt Backup and Restore (Sicherheitsspeichern und Wiederherstellen). Gruß Michael --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [email protected] For additional commands, e-mail: [email protected]
