VAART-bericht van: "Hans-Peter Duhr" <[EMAIL PROTECTED]>

Hallo Franz, Dein Engangement in Ehren, für bessere Frachten zu kämpfen. 
Aber die eigenen Abschlüsse mit dem Verlader, die Du da so nennst, sind ja 
auch nicht berauschend.
Von Utrecht nach Bardenfleth für 10,50 oder 10,75, das ist ja auch nicht so 
toll.
Da holt aber jeder Befrachter mehr raus und hier wäre der Ansatz, vom 
Befrachter möglichst viel rausholen.
Also, für  diese Fracht würde ich nicht rund 750 kilometer fahren, dazu noch 
in dieser Partiegröße.
Da gefallen mir die 8 Euro von Worms nach Duisburg besser oder die 10 von 
Wertheim nach Mannheim. Das sind die Frachten, die man sich zum Vorbild 
nehmen sollte. Oder MS V..., leer von Zwijndrecht nach Metz, weil man da 
partout kein Schiff finden konnte für 1100 Tonnen Braugerste nach 
Salzgitter. Da dort hinten aber Bier gebraucht wurde, zahlte man für den 
Vorgang 29000 Euro. Ein Deutscher wäre wohl nie auf den Dreh gekommen, so 
hoch zu pockern. Dabei ist es doch so einfach, auch für Dich, was passiert, 
wenn man einen oder zwei Tage rumliegt, man hat etwas Elend weniger. Dafür 
aber die Chance, das das Pockern durchgeht.
In diesem Sinne,
Hans-Peter

Ich habe übrigens in diesem Jahr erst 60 Betriebstage und meine Zahlen 
stimmen. Und wir machen erst mal Urlaub bis Oktober.




> VAART-bericht van: "Schramm" <[EMAIL PROTECTED]>
>
> Hallo Hans-Peter, hier ist Franz von der Seestern
>
> Seit Wochen beobachte ich die Diskussion und ich persönlich finde es mehr 
> als traurig, daß man den  Befrachtungsgesellschaften, die im wesentlichen 
> ein beschränkt oligopolistisches Angebotsmonopol an Ladungspakete 
> innehaben und den Markt diktieren, kaum Paroli bieten kann, weil wir 
> Partikuliere oder Binnenschiffahrtsunternehmer  uns oft so verhalten, wie 
> die Gewinner eines großen Preisausschreibens, die das Kleingedruckte nicht 
> gelesen haben.
>
> Für mich persönlich kann kein Frachtpreis je tonne hoch genug sein und wir 
> müssten für das von uns eingesetzte Kapital, die Verantwortung, die wir 
> tragen, für die nahezu 24 stündige Verfügungsbereitschaft einen 
> Frachtpreis je tonne erhalten, der mindestens 30 % - 50 % über dem 
> derzeitigen Frachtpreisgefüge je tonne steht. Die von mir  angeregte 
> Frachtpreiserhöhung um mindestens 30- 50 % gleicht noch nicht mal den 
> Kaufkraftverlust aus, der uns mit der Einführung des Euros beschert worden 
> ist.
>
> Ich werde, sollte ich nochmal ein Rundschreiben veröffentlichen, 
> wahrscheinlich Deine Redewendung vom 'Kleinwasser in den Köpfen' 
> verwenden.
>
> Beste Grüße aus Beidenfleth
>
> Franziskus Schramm
>
>>
>> VAART-bericht van: "Hans-Peter Duhr" <[EMAIL PROTECTED]>
>>
>> Guten Tag, ich will mich in diese Diskussion einmischen. Ob eine Fracht 
>> ausreicht, kann doch nicht das Kriterium sein, bestenfalls nach unten.
>>
>> ...
>




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