Lyzzy,
Alice Wiegand wrote:
> Was der Betroffene daran schlimm findet, ist wohl jeweils unterschiedlich. 
> Aber du kannst ja mal deinen Nachbarn, deinen Professor und deine 
> Fleischereifachverkäuferin nach ihrem Gehalt fragen und die Reaktionen 
> auswerten.
Im allgemeinen werden sie diese Frage nicht beantworten wollen, weil das 
sozial verpoent ist. Das heisst aber nicht, dass es sinnvoll ist, das es 
verpoent ist. Der Nachbar wird BTW in der Regel eher antworten, weil der 
im Durchschnitt das persoenlichste Verhaeltnis zum Fragesteller hat.
>  Es ist einfach, von seiner eigenen Situation auf andere zu schließen, 
> vernachlässigt aber die Gefühle und Bedürfnisse eben dieser.
Ja, nun, so ist das nun meist: Des einen Freud, des anderen Leid. Mein 
Gefuehl wird auch dadurch verletzt, dass ich am Ende des Monats £2000 
auf mein Konto bekomme und nicht £20000. Soll ich meinen Arbeitgeber 
wegen Gefuehlsverletzung anklagen?
>   Und tatsächlich bin ich überrascht, dass in der Abwägung der Interessen 
> hier augenscheinlich sehr unterschiedlich gewichtet wird und dass die Belange 
> des Einzelnen bei einigen Beiträgen überhaupt keine Berücksichtigung finden.

Um welche /konkreten/ Belange soll es sich da handeln? Natuerlich werden 
einige Belange fuer weniger wichtig erachtet als andere. Was denn sonst?

Fossa

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