Nachtrag: Ein Beispiel wäre z. B. Zusammenarbeit mit der IHK [1]. Ich weiß sehr gut, daß die IHK sehr offen ist für solche Zusammenarbeiten.
[1] http://www.ihk-weiterbildung.de/Modules/Documents/Document.aspx?DocumentId=10125&NavigationItemId=8180 Am 06.01.11 schrieb Juliana da Costa José <[email protected]>: > Hallo Kurt, > > Wikim/pedia ist nicht das einzige Projekt, das von Freiwillen lebt. Ob > Jugend-Rot-Kreuz, Jugendkirchen, Studentenfilme, es gibt viele > Projekte die Low- und No-Budget haben und trotzdem Freiwille > begeistern können, sich zu engagieren. > > Jeder Mensch braucht aber eine Vergütung in irgendeiner anderen Form > und wenn kein oder nur wenig Geld zur Verfügung steht, muß es in > anderer Form erfolgen, die z. B. wären: > > * Zeugnisse und Arbeitsnachweise (z. B. Mitwirkungsverträge die für > den Lebenslauf genutzt werden können) > * Namensnennung (ebenfalls wichtig für den Lebenslauf) > * positive Resonanz und wie das Gefühl etwas entscheidendes zu > bewirken und bewirkt zu haben (das Prinzip mit dem Wikipedia ja > hauptsächlich funktioniert) > > Eine Lösung wäre z. B. auch, die Workshops und Fortbildungen vom > Arbeitsamt prüfen zu lassen, ob es als offizielle Fortbildungsmaßnahme > anerkannt werden kann. So könnte z. B. Gebühren, das für einen > Workshop investiert wird vom Arbeitsamt anerkannt werden: Kurz: > > Wikimedia fördert freies Wissen und die, die das freie Wissen generieren. > > Für Projekte habe ich vor einiger Zeit ein das Beispiel genannt, das > seit je her in Film, Theater und Oper genutzt wird: Die Möglichkeit > eines zeitlich begrenzten Projektvertrages, der auch entsprechend > vergütet wird. > > Die Probleme von Wikimedia sind nicht neu und es gibt genug Lösungen. > Sie müssen halt aktiv gesucht und angewandt werden. > > Beste Grüße > > Juliana > > > > Am 06.01.11 schrieb Kurt Jansson <[email protected]>: >> Am 04.01.2011 20:38, schrieb Olaf Simons: >>> Du selbst sagtest in der zweiten Sitzung der AGV, dass an >>> Mitgliederinitiativen gar nicht zu denken sei. Von den Mitgliedern komme >>> nichts, selbst wenn Du sie dazu aufriefest, sich in einem Projekt, das >>> Du >>> aufbaust, zu engagieren. Da antworteten allenfalls ein oder zwei >>> Personen. >> >> Sebastian mag hier etwas ungerecht überspitzt haben, doch im Kern haben >> Vorstand und Geschäftsstelle diese Erfahrung tatsächlich häufig gemacht. >> Es >> gibt Gegenbeispiele, keine Frage, und von Skillshare lässt sich hier >> sicher >> lernen. Auch Frank konnte damals für die erste Academy eine Reihe >> Freiwilliger >> gewinnen, die ihn unterstützt haben. Und doch, der allergrößte Teil der >> Arbeit >> blieb an ihm hängen und am Ende wuchs sie sich zu einem Vollzeitjob aus. >> Ohne >> Bezahlung. >> >> Da stellen sich mehrere Fragen: Ist es sinnvoll und notwendig, diese >> Belastung >> Freiwilligen immer wieder zuzumuten? Kann man davon ausgehen, Jahr für >> Jahr >> jemanden zu finden, der sich dies antut? Und wie gefährdet ist so ein >> Projekt, >> sollte die zentrale Person in den kritischen Wochen vor der Veranstaltung >> plötzlich ausfallen - wegen Krankheit oder einfach, weil die Belastung >> sich >> als zu groß herausgestellt hat? Diese Fragen sollte sich Wikimedia >> Deutschland >> als Mitfinanzier stellen, aber auch die Community insgesamt. >> >> Fakt ist: Ideen für neue Projekte sind in der Vergangenheit nur selten >> von >> Seiten der Vereinsmitglieder und der in Wikipedia und Co. Aktiven an den >> Verein herangetragen worden. Sicher, es ist wohlfeil, an dieser Stelle zu >> sagen, das Problem sei die Struktur des Vereins, das Fehlen von >> Anlaufstellen >> oder die unsympathischen Leute an der Spitze. Doch ich bezweifle, dass es >> daran liegt. >> >> Das Problem ist ein anderes. Als ich mit Elian in der "guten alten Zeit" >> einmal darüber sprach, ob wir nicht im Usenet (Gott hab es selig) neue >> Wikipedia-Autoren rekrutieren könnten, sagte sie: Vergiss es. Die Leute >> dort >> hätten schon ein zeitaufwändiges Hobby, die bräuchten kein zweites. >> >> Mit einem ähnlichen Problem haben wir zu kämpfen. Ein Großteil unserer >> Mitglieder hat schon ein zeitaufwändiges Hobby, nämlich Wikipedia, >> Wikisource, >> Wiktionary, Commons und Co. - die suchen kein zweites. >> >> Innovationen und Ideen kamen der Erfahrung nach hingegen in den meisten >> Fällen >> von Vorstandsmitgliedern, von Externen (Universitäten, Firmen etc.) und >> kommen >> nun aus der Geschäftsstelle. Es mag gegen die Intuition sprechen, aber >> auch >> andere gemeinnützige Organisationen haben die Erfahrung gemacht, dass >> Ideen >> für neue Projekte und eine organisatorische Weiterentwicklung sehr oft >> von >> Festangestellten kommen. Ganz offensichtlich gelingt es Pavel, hierfür >> das >> richtige Klima zu schaffen. Diese Entwicklung sollten wir unbedingt >> stärken. >> Die Geschäftsstelle sollte keinesfalls zu einem tumben Befehlsempfänger >> herabdegradiert werden, sondern Dreh- und Angelpunkt des Vereins sein, >> Katalysator für neue Projekte und nicht zuletzt erste Anlaufstelle für >> Leute >> mit guten Ideen. >> >> >>> Ich denke im selben Moment: Wir können uns eingestehen, dass der >>> aktuelle >>> Vorstand in der Mitgliedschaft "Gegner" definiert. >> >> Witzig, ich habe eher das Gefühl, dass sich einzelne Mitglieder selbst >> als >> "Gegner" des Vorstands definieren. >> >> >>> Wir begreifen - unser Kompass 2020 liest sich eher wie das Statement >>> einer >>> Aktiengesellschaft, die ihre Aktionäre durch gloriose Versprechen des >>> Wachstums und des Siegs über alle Konkurrenten begeistern will >> >> Naja, nicht durchgängig, aber an einigen Stellen kam mir beim Lesen >> damals >> ebenfalls dieser Gedanke. Vielleicht kann da irgendwann mal jemand mit >> etwas >> Tipp-Ex ran. >> >> Viele Grüße >> Kurt >> >> >> _______________________________________________ >> VereinDE-l mailing list >> [email protected] >> https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/vereinde-l >> > _______________________________________________ VereinDE-l mailing list [email protected] https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/vereinde-l
