Ahoi,
zwar liefert die Wahl durch Zustimmung den Wählern nicht die maximale
Freiheit, ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen, dafür hat sie aber den
großen Vorteil, solche Kandidaten zu unterstützen, die auf eine
möglichst breite Unterstützerbasis bauen können. Nach dem System, das
Yuri hier vorschlägt, oder mehr noch bei der Variante von Branleb, kann
ein Kandidat, der von einer Minderheit ganz toll gefunden wird gegen
einen gewinnen, mit dem eine Mehrheit gut leben kann. Gerade im Sinne
der Aufgabe von Vorstandsämtern, möglichst alle JuPis zu repräsentieren,
halte ich das für nicht wünschenswert.
Ich finde die Wahl durch Zustimmung gerade deshalb gut, weil sie einen
Anreiz schafft, sich zu überlegen, mit welchen Kandidaten man leben
kann. Es hält einen ja niemand davon ab, erstmal nur den Favoriten zu
wählen - wenn dann kein Kandidat auf 50 Prozent kommt, kann man im
zweiten Wahlgang sein Wahlverhalten immer noch ändern.
Bei den hier vorgeschlagenen Varianten ist es nicht besonders
transparent, wie viele Mitglieder für welchen Kandidaten gestimmt haben
- das finde ich aber durchaus eine wichtige Rückmeldung für den
Kandidaten, um festzustellen, auf wie breite Unterstützung man bauen
kann. Ich schlage also vor, im Sinne einer möglichst breiten Vertretung
der Mitglieder durch den Vorstand bei der Wahl durch Zustimmung zu bleiben.
Julia
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