Am Mi., 10. Juni 2020 um 11:54 Uhr schrieb Rolf Graff <[email protected]>:

> Ziel müßte es doch sein in absehbarer Zeit die Gebäude zu ergänzen die
> fehlen ohne darauf viele Jahre zu warten.  Aus meiner Erfahrung sieht es
> bei fast jedem Brandenburger Dorf so aus: auf den 1. Blick oft ganz gute
> Gebäudeerfassung, im Vergleich mit dem Luftbild fehlt dann oft zwischen
> 30-70 % der Gebäude.
>


das Problem ist dabei, dass Du nicht weißt, was aktueller ist, das Luftbild
oder die OSM Daten, oder bei dem diskutierten Import, die zu importierenden
Daten. Die Unterschiede zu finden geht weitgehend automatisch (wobei das
auch jemand machen muss, vielleicht geschieht das auch schon, bin nicht
mehr ganz auf dem Laufenden), aber dann zu wissen, welche Version richtig
ist, dazu benötigt man die Kenntnis der Lage vor Ort.



> Vielleicht ist es ja für einige nicht so schlimm, wenn ein großer Teil
> der Gebäude fehlt, weil sie im ländlichen Raum ihren Schwerpunkt bei der
> verkehrlichen Infrastruktur sehen. Gebäude gehören aber nun mal wie
> Verkehrswege essentiell zu einer Karte (zumal OSM immer mehr der Qualität
> von offiziellen topographischen Karte nahe kommt). Sie sind m.E. ein „must
> have“ und nicht ein „should have“.
>


prinzipiell stimme ich dem zu.



> Ich finde die weltweiten Forderungen an die Behörden ENDLICH die
> offiziellen Daten, die mit Steuergeldern erhoben wurden freizugeben, sehr
> berechtigt. Wenn sie dann endlich aufgrund dieses Drucks vorliegen (die
> Behörden machens ja nicht freiwillig, denn sie haben Einnahmeverluste),
> dann fände ich es gut, wenn man auch versucht sie zu nutzen.
>


versuchen sie zu nutzen, das findet statt, aber man kann die Sachen
natürlich nicht einfach blind übernehmen (sonst könnte man gleich die
externen Daten nutzen, wozu sollte man sie dann überhaupt noch in OSM
importieren?).

Gruß
Martin
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