Hallo Gebäudesammler,

der 100%-ige Import ist offensichtlich abzulehnen. Das hat die bisherige Diskussion ja schon hervorgebracht. Wir brauchen also einen selektiven Import, bei der ein Mensch Luftbild und Landesdaten vergleicht und darauf basierend entscheidet, welches Gebäude aus dem Datensatz übernommen werden kann (weil nicht in OSM, aber Luftbild zeigt es). Lokales Wissen kann dann korrigierend eintragen, dass dieses bestimmte Gebäude nicht mehr existiert.

Von der technischen Umsetzung bräuchte es etwas, dass mir Hausumrisse vorschlägt (siehe https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Facebook_AI-Assisted_Road_Tracing) und ich sie manuell übernehmen kann. Projektorganisation wie beim HOTTasking Manager (https://tasks.hotosm.org/). Jetzt braucht es nur noch einen Koordinator für die Kampagne. Wer meldet sich freiwillig?

Grüße aus Lüdenscheid

bahnpirat

Am 10.06.2020 um 14:23 schrieb Martin Koppenhoefer:
Am Mi., 10. Juni 2020 um 11:54 Uhr schrieb Rolf Graff <[email protected] <mailto:[email protected]>>:

    Ziel müßte es doch sein in absehbarer Zeit die Gebäude zu ergänzen
    die fehlen ohne darauf viele Jahre zu warten.  Aus meiner
    Erfahrung sieht es bei fast jedem Brandenburger Dorf so aus: auf
    den 1. Blick oft ganz gute Gebäudeerfassung, im Vergleich mit dem
    Luftbild fehlt dann oft zwischen 30-70 % der Gebäude.



das Problem ist dabei, dass Du nicht weißt, was aktueller ist, das Luftbild oder die OSM Daten, oder bei dem diskutierten Import, die zu importierenden Daten. Die Unterschiede zu finden geht weitgehend automatisch (wobei das auch jemand machen muss, vielleicht geschieht das auch schon, bin nicht mehr ganz auf dem Laufenden), aber dann zu wissen, welche Version richtig ist, dazu benötigt man die Kenntnis der Lage vor Ort.

    Vielleicht ist es ja für einigenicht so schlimm, wenn ein großer
    Teil der Gebäude fehlt, weil sie im ländlichen Raum ihren
    Schwerpunkt bei der verkehrlichen Infrastruktur sehen. Gebäude
    gehören aber nun mal wie Verkehrswege essentiell zu einer Karte
    (zumal OSM immer mehr der Qualität von offiziellen topographischen
    Karte nahe kommt). Sie sind m.E. ein „must have“ und nicht ein
    „should have“.



prinzipiell stimme ich dem zu.

    Ich finde die weltweiten Forderungen an die Behörden ENDLICH die
    offiziellen Daten, die mit Steuergeldern erhoben wurden
    freizugeben, sehr berechtigt. Wenn sie dann endlich aufgrund
    dieses Drucks vorliegen (die Behörden machens ja nicht freiwillig,
    denn sie haben Einnahmeverluste), dann fände ich es gut, wenn man
    auch versucht sie zu nutzen.



versuchen sie zu nutzen, das findet statt, aber man kann die Sachen natürlich nicht einfach blind übernehmen (sonst könnte man gleich die externen Daten nutzen, wozu sollte man sie dann überhaupt noch in OSM importieren?).

Gruß
Martin

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https://lists.openstreetmap.de/mailman/listinfo/berlin
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