Am 11.11.2017 um 11:28 schrieb Jörg Schmidt:

> Ja, in der Tat hatte ich das Wort "Forderung" bebraucht, aber muss man das 
> deshalb auch so verstehen? Es zu ignorieren wäre wohl auch nicht richtig, 
> aber das was gemeint war richtig zu deuten, wäre das worauf es ankäme.
> Leider ist jetzt hier wieder Dissenz entstanden obwohl wir inhaltlich einer 
> Meinung sind, ich bedauere das aber ich weiß inzwischen nicht mehr wie ich 
> mich verhalten soll. 

Sorry, das ist meinerseits eine "Berufskrankheit". Juristen legen
Begriffe ziemlich spezifisch aus und unterscheiden beispielsweise
zwischen "Eigentum" und "Besitz", was wohl nicht dem allgemeinen
Sprachgebrauch entspricht.

Solange klar ist, dass ich hier nichts (verbindlich) zu fordern habe,
und nach Deiner Klarstellung, kann hier ein Konsens festgestellt werden.
Wir sind uns also wieder einmal einig.

> Und das bekräftige bzw. unterstütze ich ausdrücklich, denn es entspricht 
> 100%ig auch meiner Meinung.
> 
>>> Auch das ProOO-Box-Grüppchen besteht nicht ganz freiwillig 
>> in separater Form, sondern nur durch den Druck der Verhältnisse.
>> Das Wirken des ProOOBox-Teams erscheint mir hinreichend transparent.
> 
> Nicht ausweichen, denn hierbei ging es nicht um Transparenz, sondern darum 
> das auch durch Apache die Gruppenbildung in der Community befördert wird.
> Zumindest ich bin jedenfalls der Meinung das es nicht nur um Transparenz 
> sondern GEMEINSAME Arbeit gehen muss, wo immer möglich. 

Es wird immer "Grüppchen" geben, die an verschiedenen Teilaufgaben, je
nach Fähigkeiten und Interessen, arbeiten. Nicht alle sind gute
Übersetzer oder QAler oder haben Zeit, Lust und die Fähigkeit,
Messestände zu organisieren und zu betreuen. Bei hinreichender
Transparenz und Offenheit für neue Helfer ist das für mich ok.

BTW: Ich schulde der Liste noch den Bericht über die ORR. 'Mal sehen, ob
ich ihn noch vor der T-DOSE schaffe.

> Auch aus diesem Grund habe ich in den letzten Jahren mögliche Aktivitäten die 
> zu separatem Arbeiten in Teilbereichen führen würden nicht besonders 
> forciert. Beispielweise entspräche ein ProOO-Box Verein nicht meiner 
> Idealvorstellung, sondern, wenn überhaupt, dann ein Verein für die gesamte 
> lokale D/A/CH-Community - viel lieber wäre mir jedoch stets eine Lösung 
> gemeinsam mit Apache. 
> Für vollkommen falsch hielte ich es wenn eine solche gemeinsame Lösung nur 
> deshalb zum Scheitern verurteilt wäre, weil Manche dafür im Vorfeld 
> Forderungen erheben die eigentlich nicht zwingend sind, aber gleichzeitig 
> geeignet eine Lösungsfindung unmöglich zu machen. Jeder Fortschritt in 
> Hinblick auf eine gemeinsame Lösung ist für mich begrüßenswert, also auch 
> schon Fortschritte nicht-formaler Natur.

Bei der derzeitigen Größe der deutschsprachigen Community müssten für
mehrere Vereine schon zwingende Gründe (beispielsweise steuerrechtlicher
Art) vorliegen.

Ein Verein ist IMO auch lediglich ein Werkzeug für bestimmte Zwecke und
hat in Bezug auf das Projekt im Rahmen seiner Notwendigkeit lediglich
eine dienende Funktion.

Zum Schluss:
Ich denke, unser Konsens nähert sich zumindest im Wesentlichen stark der
Vollkommenheit.

Gruß
Michael


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