Hallo Johannes
Am 05.11.10 12:42, schrieb Johannes A. Bodwing:
Hi Michael,
Hallo Johannes,
nach jedem Zeichen, Wort oder Absatz ein "Strg-s".
Das Problem ist, dass "Nichthauptspeicher" relativ langsam ist, was
wiederum gerade bei großen Dokumenten eine Rolle spielt.
Erst mal Sorry für den ; ,da sollte einfach ein Strich-Punkt stehen.
Zur Sache oben.
Das mit Strg-s geht natürlich, aber es ist genauso nervig wie die
Wiederherstellungs-Sicherung auf 1 Minute zu stellen - dann hat man
jedesmal eine "Zwangspause".
Was ich meine ist: Die Daten, die gerade in einem Dokument "verfasst"
wurden, gleich im Hintergrund abzusichern. Und ich weiß nicht, wo da
wirklich ein Problem sein soll. Ich habe Fotosoftware, die bearbeitet
40 MB-Bilder in Echtzeit. Wo wäre der wirkliche Knackpunkt, daß OOo es
nicht schaffen könnte, z.B. bei einem 1,5 MB-Dokument Daten in
Echtzeit zu sichern?
Das ist nicht so einfach wie das Aussieht. Die ODF-Dateien sind nämlich
in wahrheit keine Dateien, sondern ein ZIP Archiv. Wenn du zum Beispiel
eine .odt in .zip umbenennst, kannst du die mit einem Entpacker
auspacken, und du hast einen Ordner mit verschiedenen xml Dateien, den
Grafiken für das Dokument usw. Openoffice.org kann also unmöglich die
ODT live bearbeiten. Ich weiss nicht ob OOo die XML Dateien live
bearbeitet, oder ob das Dokument intern erst anders gehandhabt wird, und
erst beim Speichern die XML gemacht und dann gezipt werden. Auf jeden
Fall muss aber bei jedem Speichervorgang gezipt werden, und das braucht
ein weilchen. Wie das bei Bildern aussieht weiss ich nicht. Das sind
aber in der Regel Binär Formate, und da wäre das live editing
theoretisch möglich. Vielleicht irrst du dich da aber auch, und es gibt
nur das Gefühl von einem Live Editing.
Beispielsweise erst im Arbeitsspeicher und (dann) parallel auf die
Platte schreiben, oder so was.
Im Arbeitsspeicher landet das sowieso, denn irgendwo müssen die
Änderungen vorhanden sein. Nur im Arbeitsspeicher sind sie bei einem
Absturz nicht sicher. Es würde vermutlich schon gehen, dass man alles
auf die Platte schreibt, aber das versucht man heute zu vermeiden. Viele
Schreib- und Lesezugriffe auf die Harddisk bremsen nicht nur das
Programm aus, sondern vermindern auch die Lebenszeit der Harddisk. Als
Standardfeature kommt das bestimmt nicht in frage, und als optionelles
Feature ist der Aufwand und Nutzen wohl in keinem Verhältniss. Ich kann
maich da zwar täuschen, aber ich vermute dass es relativ ein grosser
Aufwand wäre das umzustricken. Crachs sollte man eigentlich nicht alle
fünf minuten erleben ;-) Die Zeit die man In so ein Feature investieren
würde ist wohl im QA besser investiert ;-) Das ist meine ganz
persönliche Meinung.
Gruss Raphael
--
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