Am Montag, den 15.03.2010, 12:18 +0100 schrieb Pascal Hauck:
> Weiterhin stellt sich die Frage, wie viel Geld einzelne bereit sind, für ihre 
> Tastatur auszugeben. Dass ich mich gegen einen Maybach entschiedene habe, 
> liegt nämlich vor allem daran, dass ich ihn mir einfach nicht leisten kann.

Gut, lassen wir diesen Autovergleich. Aber dass es hier nicht ums Geld
ging, sollte klar sein. Die Aussage war, dass die Verbesserung nur
marginal ist, da die Hardware alle Vorteile eines noch besseren Layouts
so enorm ausbremst, dass man es sich gleich sparen kann.


> Glaub mir, jeder wäre froh, wenn solche Konzepte umgesetzt werden könnten – 
> gleiches gilt für eine Neo‑Tastatur.
> Leider gibt es noch keinen Vorschlag, der alle überzeugt oder der alle 
> Wünsche 
> erfüllt. Noch weiter in der Zukunft liegen erste Prototypen, von fertigen 
> Produkten ganz zu schweigen.

Das ist in der Tat ein Problem. Ein stufenweise Entwicklung ist
natürlich immer leichter.


> Im Gegensatz zur Hardware, gibt es sehr weit fortgeschrittene Konzepte, die 
> die Neo bei bestehender Hardware sehr einfach verbessern können. Darum ist 
> die 
> Idee für Neo3 folgende:
> Für die Entwicklung der Belegung werden solche Computerprogramme geschrieben, 
> die auf andere Hardware adaptiert werden können, aber zunächst auf 
> Standardtastaturen basieren.
> Parallel wird versucht, eine Neo‑Hardware zu erstellen, die den Ansprüchen 
> der 
> Neo‑Gemeinde genügt und zugleich günstig genug ist, um mit üblichen 
> Tastaturen 
> konkurrieren zu können.¹
> Sind beide Zweige weit genug fortgeschritten, sollte es möglich sein, beide 
> wieder zu vereinigen – die Entwicklung von Neo2 hat etwa 5 Jahre gedauert, 
> Zeit zum Entwickeln ist also vorhanden.
> 
> Jedoch sollte keine der beiden Konzepte auf Kosten des anderen gebremst 
> werden. Einige Jahre lang nur an der Hardware zu entwickeln, ist nicht 
> sinnvoll – insbesondere, weil nicht jeder, der Programmieren kann oder Ideen 
> hat, auch Hardware entwickeln kann oder möchte.

Gut, ich sehe auch die Probleme und würde nun gerne folgenden Vorschlag
unterbreiten:

Ein neues Layout wird nun für die Standardtastatur entwickelt, parallel
oder später wird auch die Hardware entwickelt und schließlich auch das
Layout an diese Hardware angepasst.
Das ist bis jetzt ja sowieso der Plan. Allerdings sollte diese *gesamte*
Entwicklung schließlich in „Neo 3“ münden. Das heißt, kein Neo 4, kein
Neo 3.5 als Zwischending – nur eine finale Entwicklung, die dann als
„vollkommen und fertig“ angesehen werden kann. (Interne Bezeichnungen
können natürlich beliebig gewählt werden.)
Das würde auch bedeuten, dass sämtliche Zwischenversionen (inkl. der
RC) /nicht/ wie bisher in der xorg oder so landen, da sie ja letztlich
nicht für Standardtastaturen gefertigt sein sollten und auch nicht
wirklich fertig sind.

Jetzt schon Begriffe wie „Neo 4“ in den Mund zu nehmen, ist wie gesagt
sehr kontraproduktiv. Daran hat sich Carsten ja auch gestört.

Damit könnte ich wirklich gut leben und ich hoffe, ihr auch. Dann könnte
man nämlich sagen, Neo für Standardtastaturen ist tatsächlich fertig,
Neo selbst aber noch nicht.

tschau

Frank


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