On 23.05.2012 18:23, Wolf Belschner wrote:
> Gut, aktuell tippe ich auf Bu-teck auf einem Truly Ergonomic Keyboard mit 
> Shift
> zentral auf dem Daumen.
> siehe:
> http://www.adnw.de/index.php?n=Main.OptimierungF%C3%BCrDieGeradeTastaturMitDaumen-Shift
Gibt es zu dem schicken Bild auf der Seite eine Erklärung, was genau was
bedeutet? (Nicht alles erschließt sich einem sofort).

> ß b u . , ü     p c l m f x
>   h i e a o     d t r n s
>   k y ö ä q     j g w v z
>              ⇧
> 
> Ich habe jetzt ein bisschen rumprobiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass 
> es
> nicht viel Sinn macht, auf die Umlaute zugunsten der Diakritika-Taste zu 
> verzichten,
> das ist wirklich etwas störend (auch wenn man es sicher lernen könnte)aber 
> wie schon
> gesagt, sie sind einfach zu häufig als dass es Spaß machen würde. Und ich 
> will aus
> mehreren Gründen auch nicht weg von dieser Belegung.
> 
> Worauf ich allerdings ohne große Umgewöhnung arbeiten könnte wäre folgende 
> Lösung:
> 
>   b u . , ü     p c l m f
>   h i e a o     d t r n s
>   k y ö ä ⸮     j g w v z
> 
> Ich würde damit auf ß, q und x verzichten, die Diakritika-Taste müsste auf 
> das q, das
> wäre von den Abläufen auf meiner Belegung her das Sinnvollste. Die 
> Ersetzungen wären
> also folgende:
> 
> q = k - ⸮
> ß = s - ⸮,  ( ’= S - ⸮)(bei mir)
> x = v - ⸮
> Ansonsten könnte die Diakritika-Taste funktionieren wie vorgesehen. Das wäre 
> eine
> Lösung, die ich mir dafür ohne Weiteres vorstellen könnte, es wäre auch 
> ekqtrem
> leicht zu lernen, durch die Seltenheit der Zeichen würde die 
> Schreibgeschwindigkeit
> auch kaum kqualitative EInbusqen erleiden. :)
Ich würde es vermeiden, q und x, nur durch zwei Tastendrücke zu
erreichen. Grund hierfür ist einfach, Tastenkürzel in Programmen.
Beim tippen würde es weit weniger stören, wenn man ne Art "zweites e"
hat - jeder der häufiger mal Texte auf nem Qwerty Layout tippen muss
(notgedrungen), schreibt die Umlaute eh als ae usw.. Wenn das erstmal
sitzt, sehe ich hier keinen Grund die Umlaute nur durch Tastenfolgen
oder eine weitere Ebene zu erreichen.

Wenn man sich von Jurek den ursprünglichen Entwurf des Kiss-Boards
anschaut und mit der Umsetzung von mir vergleicht, so fällt auf, ich hab
eine Taste mehr. Die kleinen Finger leisten bisher für mich meist weit
mehr Arbeit, als Ring-/Mittelfinger. Alle schreien immer rum "Oh nein,
die armen kleinen Finger" - dabei sind die aus meiner Sicht (zumindest
bei mir), recht belastbar, und können auch 4 anstelle von 3 Tasten bei
einer reduzierten Tastenanzahl bedienen (was immernoch weit weniger als
bei Qwertz ist ;).

Hier mal ein wenig Ascii-Art dazu:
.             .---,_______        .
.        .----| 2 | 3 | 3 |       .
.  .----,| 1  |---|___|___|       .
.  |  0 |'+---| 2 | 3 | 3 |       . 0 = kleiner Finger
. .-+-+-+-| 1 |---|___|___|       . 1 = Ringfinger
. |   | 0 |---| 2 | 3 | 3 |       . 2 = Mittelfinger
. | 0 |---| 1 |---|___|___|___    . 3 = Zeigefinger
. |   | 0 |---'   | 4 | 4 | 4 |   . 4 = Daumen
. '---'---'       |___|___|___|_  .
.                       | 4 | 4 | .
.                       |___|___| .

Somit stehen 2*16 Tasten zur Verfügung.
a-z  = 26
üöäß = 4
,.   = 2
    ====
       32 - Tada ;). Allerdings fehlt da noch eine Diakritika-Taste.
Die restliche Arbeit wie (Back-)Space, Enter, Ebenen wechseln wird dann
damit zur Aufgabe der Daumen, vielleicht auch die Diakritika-Taste
(wobei die dann auch gleich noch als Mod für ne Ebene doppeln könnte).

> Die Frage die sich mir stellt ist eher, wie die Umsetzung der Diakritika-Taste
> erfolgen soll, ich bin keine Programmierer und ich könnte jetzt auch nicht so 
> ohne
> weiteres den von mir benutzten Neo-Vars unter Windows entsprechend 
> umgestalten. Das
> ist noch ein großes Fragezeichen für mich.
Das wird/würde dann bei mir alles noch in der Tastatur passieren, bin
kein sonderlich großer Fan davon immer das passende Tastaturlayout zu
laden, somit ist das Mapping die Aufgabe vom Controller :).
Cya,
imp


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