Hallo Sven,

magst du uns noch mitteilen, warum du dich für Bone und nicht z.B. Noted entschieden hast? Würde mich interessieren.

Weil auf https://neo-layout.org/Layouts/ steht "für Neulinge empfohlen"?

(Ich wiederhole, dass ich es etwas bedauerlich finde, dass sich die ohnehin kleine Community mit dem Angebot von vier Layouts (Neo, Bone, Mine, Noted) noch weiter ausdünnt, sodass sich jeder in einer Nische einer Nische befindet, und entsprechend wenig Support erfährt in Bezug auf Hardware, Software.)

Viele Grüße

Chris


Am 10.08.25 um 16:36 schrieb Sven Hartenstein:
Hallo hrnz,

Deine Antwort und der Link zum Arch-Wiki waren mir sehr (!) hilfreich,
herzlichen Dank!

Bei mir sieht die Datei kb-modifier-remap.hwdb nun so aus:

evdev:input:*
  KEYBOARD_KEY_38=leftctrl
  KEYBOARD_KEY_b8=leftalt
  KEYBOARD_KEY_9d=rightalt

Das Mapping bleibt bestehen auch wenn ich zwischen Bone und qwertz
wechsle - super.

Dann kann das Bone-Abenteuer ja jetzt beginnen. :-)

Viele Grüße

Sven


Am 10.08.25 um 15:18 schrieb hrnz:
>
>
> Hallo Sven,
>
> Sven Hartenstein <[email protected]> writes:
>> ich möchte als Neuling gerne das Bone-Layout ausprobieren. Da ich viel
>> Control und Alt verwende (insb. in Emacs), möchte ich unbedingt, dass
>> die Taste links neben der Leertaste (mit "Alt" beschriftet) Control
>> auslöst und die Taste rechts neben der Leertaste (mit "AltGr"
>> beschriftet) Alt auslöst. (Ich bin gerne bereit, auf die Bone-Ebenen 4-6
>> zu verzichten, wenn es das einfacher macht.)
>
> der einfachste und zuverlässigste Weg, Modifier umzumappen, ist die udev
> hwdb-Konfiguration anzupassen. Eine Datei
> /etc/udev/hwdb/kb-modifier-remap.hwdb mit folgendem Inhalt sollte das,
> was du möchtest, erledigen:
>
>      evdev:input:*
>        KEYBOARD_KEY_700e6=leftalt
>        KEYBOARD_KEY_700e2=leftctrl
>
> Weitere scancodes kannst du z.B. mit evtest ermitteln. Das Remapping
> kann auch nur für bestimmte Tastaturen (z.B. über die USB vendor- und
> Produkt-Ids mit evdev:input:b*v258Ap001E*) durchgeführt werden, siehe
> auch hwdb(7).  Die Adressen dafür kannst du aus /proc/bus/input/devices
> entnehmen. Nach einem Reboot sollte das Remapping aktiv sein und
> unabhängig von dem konfigurierten Tastaturlayout in der graphischen
> Oberfläche und der Linux-Konsole funktionieren.
>
> Das Tastaturlayout entsprechend anzupassen, ist zwar prinzipiell
> möglich, aber eher fummelig und nicht so zuverlässig, da manche
> Qualitätssoftware gerade bei Modifiern direkt auf die keycodes schaut
> und das eingestellte Tastaturlayout ignoriert.
>
> Von xmodmap würde ich grundsätzlich eher die Finger lassen, da es über
> die X11 Core API das Tastaturlayout manipuliert und nur eingeschränkt
> mit der XKB-Erweiterung kompatibel ist. Spätestens mit Wayland wird das
> dann überhaupt nicht mehr funktioren.
>
> Viele Grüße
> hrnz
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