1. Diskussion führen, wie Gedankenpausen aussehen. Dadurch dann entsprechende
Bi- und Trigramme ausschließen/ihre Häufigkeit
reduzieren.
Das klingt wie ein sinnvoller Schritt. Kannst du versuchen, das zu
organisieren (also an Infos dazu kommen; via Umfragen oder Leute
ansprechen o.ä., um etwas repräsentatives zu finden).
Kann ich machen. Online finde ich nichts. Ich denke der objektivste Weg
wäre, dass möglichst viele Leute der Neo-community ein Skript bei sich
laufen lassen, das misst, wie lange sie zum Tippen von Bigrammen &
Trigrammen brauchen. Ich könnte dann gerne die Datenanalyse übernehmen,
das Skillset habe ich. :)
*Frage an alle, die das lesen*: Ich könnte ein kleines Python-Skript
schreiben, dass die Dauer von Bi- und Trigrammen misst, während der
Benutzer an seinem Computer arbeitet. Wärt ihr dazu bereit das bei euch
laufen zu lassen? Wenn man nur Ngram-Dauer misst, dann sollte es auch
keine Privatsphärenprobleme geben.
Sollten Leute das nicht wollen, dann werden wir wohl auf Umfragen
zurückgreifen müssen.Ich bin nicht sicher, ob Buchstabenhäufigkeit dafür
so relevant ist.
Wenn natürliche Unterbrechung des Tippflusses die Norm ist, ist auch
eine Positionierung nach häufigkeit nicht relevant, weil dann wie bei
Enter sogar eine leichte Verschiebung der Hand weniger problematisch ist.
Wenn wir bigramme und trigramme ignorieren, können wir mit der gleichen
Logik auch Buchstabenhäufigkeit ignorieren.
Ich bin mir nicht sicher, ob wir wirklich Punkt&Komma vollends
"vernichten" möchten. Wenn man diesen Gedankengang auf die Spitze
treibt, stellt sich die Frage, wieso wir nicht Punkt&Komma auf Ebene 6
platzieren, da sie eh nie schnell getippt werden müssen.
In der Tastaturoptimierung haben wir ja verschiedene Ideale. Unter anderem:
* Wir wollen dass (sinnvolle) Kombinationen flüssig getippt werden können
* /Gleichzeitig/ wollen wir überflüssig viele Tastenanschläge oder
Handverschiebungen begrenzen.
Der zweite Punkt bleibt selbst bei Gedankenpausen relevant. Wir wollen
die Tastatur nicht unhandlich machen, nur weil man eine Sequenz nicht
schnell tippen muss. Unter anderem die Buchstabenhäufigkeit bzw. Key
Cost Metrik ist meines Verständnisses nach genau dafür da.
Zusätzlich sollten wir nicht vergessen, dass auf verschiedene Arten
Texte geschrieben werden. Vermutlich ist "freies Schreiben" am
häufigsten, aber Leute lassen sich auch Texte diktieren, schreiben mit,
oder schreiben Texte ab. In all diesen Formen gibt es weniger bis keine
Gedankenpausen. Das führt dazu, dass man idealerweise
"Gedankenpausenbigramme und -trigramme" vielleicht einfach in ihrer
Häufigkeit reduzieren sollte, anstatt sie vollständig auszulöschen.
Mir persönlich sind in meiner Tastatur passend platzierte Punkt & Komma
wichtiger als ein vollständig optimiertes "ö", weil ich ".," viel öfter
verwende.
Liebe Grüße
Florian
On 18.08.25 12:26, Dr. Arne Babenhauserheide via Diskussion wrote:
Florian Thaler<[email protected]> writes:
Für mich hört sich das so an, als wäre eine Sinnvolle herangehensweise folgende:
1. Diskussion führen, wie Gedankenpausen aussehen. Dadurch dann entsprechende
Bi- und Trigramme ausschließen/ihre Häufigkeit
reduzieren.
Das klingt wie ein sinnvoller Schritt. Kannst du versuchen, das zu
organisieren (also an Infos dazu kommen; via Umfragen oder Leute
ansprechen o.ä., um etwas repräsentatives zu finden).
2. Unigramme (Symbolhäufigkeiten) im Korpus lassen, damit Punkt&Komma ihrer
Häufigkeit gemäß platziert werden können.
Ich bin nicht sicher, ob Buchstabenhäufigkeit dafür so relevant ist.
Wenn natürliche Unterbrechung des Tippflusses die Norm ist, ist auch
eine Positionierung nach häufigkeit nicht relevant, weil dann wie bei
Enter sogar eine leichte Verschiebung der Hand weniger problematisch ist.
Wenn wir bigramme und trigramme ignorieren, können wir mit der gleichen
Logik auch Buchstabenhäufigkeit ignorieren.
Liebe Grüße,
Arne
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