Moin Jeroen und Liste,

> 2001:db8::/32 ist der Documentation Prafix, gebrauche die
> Prafix wo moglich, aus whois:

das war mir bisher noch nicht bekannt.  Ist das auch f�r Testzwecke
gedacht?  Die APNIC-Doku ist da wenig ausssagekr�ftig.  Das Manuskript
ist f�r ein Tutorial, da will ich die Teilnehmer nicht gerne damit
verwirren, da� ich andere Adressen benutze als im Manuskript stehen.

Unabh�ngig davon werde ich bei der n�chsten Aktualisierung die
Adressen umstellen.

> fec0::/10 musst nicht gebraucht werden sie sind deprecated.

Wo steht das?  Ich habe das inzwischen schon mehrfach geh�rt, in den
RFCs aber nichts in der Richtung gefunden.  Mindestens bis RFC 3513
sind Site-Local-Adressen noch Standard.

Mir ist klar (und ich erkl�re das auch in einem vorhergehenden
Kapitel), da� Site-Local-Adressen sehr problematisch sind, wenn sie
genauso mi�braucht werden wie die RFC-1918-Adressen bei IPv4.
Andererseits halte ich sie f�r bestimmte Aufgaben f�r sinnvoll (im
wesentlichen dann, wenn ich bei Multicast auch entsprechend begrenzte
Scopes benutzten w�rde).

Ich will an dieser Stelle nicht auf eine dogmatische Diskussion (wenn
es sowas denn geben kann:-)) raus; die Adressen sind so definiert,
werden gelegentlich benutzt und sind problematisch.  Deshalb mu� ich
sie in dem Tutorial behandeln.

> Das selbste DDNS trick kontte sie auch machen met der Bind Tools
> fur Windows, eg per:
> http://unfix.org/~jeroen/archive/Windows_DynamicDNS_Update.zip

Danke f�r den Hinweis.  Das Tutorial hat sich ausschlie�lich auf Unix
beschr�nkt, deshalb habe ich Windows (und Cisco IOS etc.) bisher
komplett ignoriert.

> Was einer implementation der folgenden URL ist:
> http://ops.ietf.org/dns/dynupd/secure-ddns-howto.html

So �hnlich, aber in der URL geht es um DHCP und IPv4.  Deshalb kann da
der DHCP-Server mit einem Master Key die Reverse Zones aktualisieren.

Ansonsten ist der Ansatz wirklich sehr �hnlich.  Der gr��te
Unterschied ist wohl, da� ich die TTL nicht so weit dr�cken mu�, weil
eine Deprecated-Adresse noch zwei Stunden g�ltig ist.

> Vmware hattet einer groschen problem mit der standard Linux
> netwerktreiber welke nicht gut multicast tut und darum probleme
> mit Neighbor Discovery und andere Multicast operationen kon geben.

Mit Multicast habe ich noch nicht im Detail experimentiert, aber
sowohl Neighbor Discovery als auch dynamisches Routing mit RIPng
(�ber Multicast) funktionieren.

Meinst Du eine �ltere VMware-Version? Aktuell ist 4.irgendwas.

> Also er ist jetzt *EIN* format fur reverse zones: nibblebased ip6.arpa:
>
>  1.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.0.8.b.d.0.1.0.0.2.ip6.arpa PTR 
> reverse.example.com.

Das steht so in den RFCs, aber in der Realit�t gibt es eine Reihe
Systeme, die immer noch in ip6.int. suchen.  Und "dig -x" benutzt das
Bitstring-Format; erst ziemlich neue BIND-Versionen bringen ein dig
mit, das mit -n dazu bewegt werden kann, das Nibble-Format zu
benutzen.

Das ist zum Kotzen, aber leider nicht von heute auf morgen zu �ndern.

> Sehe auch RFC 3152,

Nur am Rande: Aktuell ist inzwischen RFC 3596 (da steht aber im
wesentlichen das gleiche drin).

> Also A6 records sind experimentel, ignorierte sie dieser auch.

Ich hoffe ja auch, da� diese Dinger nie in Mode kommen.

Sie tauchen aber in der Literatur auf, auch wenn kein mir bekannter
Resolver sie im Moment benutzt.  Sie zus�tzlich einzutragen sollte
eigentlich keine Probleme machen (Gert Doering hat allerdings in einer
privaten Mail Andeutungen gemacht, da� es da doch Probleme geben
kann).  Und solange ich sie nicht von Hand eintragen mu�, machen sie
auch keine nennenswerte Arbeit, wenn ich keine monstr�s gro�en
Zones (.com. und �hnliches) habe.  Nur mit einem Prefix >0 sollte man
damit nicht anfangen...

> Und am finalen punkt, Debian's resolver braucht ip6.arpa.

Sorry, das ist aus dem Kapitel nicht zu erkennen: Ich habe bei Debian
nur Stable (Woody) untersucht, das benutzt noch ip6.int.  Im ersten
Kapitel liste auf, auf welche Unixe und -Versionen ich mich beziehe:

    Debian:  3.0R1 (Woody/Stable)
    FreeBSD: 5.1, 5.2 (5.2.1 ist in Arbeit)
    NetBSD:  1.6.1, 1.6.2
    OpenBSD: 3.3, 3.4
    RedHat:  9 (Shrike)
    Solaris: 9/x86, 12/2002 und 12/2003

Debian hat an diesem Punkt einen gewissen Nachteil, weil Woody recht
alt ist.  Aber Testing und Unstable sind f�r so ein Tutorial nicht
wirklich zu gebrauchen, weil sie sich noch �ndern und damit st�ndig
das Manuskript veraltet sein kann.


Viele Gr��e,

    Benedikt

-- 
Benedikt Stockebrand, Dipl.-Inform.        Freelance IT System Architect
http://www.benedikt-stockebrand.de/        always looking for a contract
Unix (all flavours), TCP/IP, IPv6, IT Security, Unix Operations Training
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