Hi,
On Wed, Feb 14, 2007 at 12:27:07PM +0100, Benedikt Stockebrand wrote:
> Und auch die entsetzlichen Enthüllungen über die Received-Header hier
> in der Liste zeigen natürlich, dass es genug Interessierte gibt, die
> die Umstellung noch nicht geschafft haben:-)
... und auch noch laenger nicht schaffen werden :-(
Ich sag' mal was zu den "Mailheadern" bei uns.
Der aktuelle mail.space.net kann zwar von Betriebssystem / Router-Umgebung
prima IPv6, aber er ist qmail-geschaedigt - kein IPv6 "ab Werk", und
inzwischen *so* viele anderen Patches, dass die existierenden IPv6-Patches
nicht mehr passen. Waere also mit ca. 1-2 Manntagen Arbeit verbunden
- und ausser "geek value" ist der Benefit gering, d.h. die Firma sagt
"wenn der erste Kunde danach fragt".
Wir bauen gerade einen Relaunch unseres "managed mail"-Produkts, auf Basis
von Postfix. Das kann dann zwar IPv6 - soll aber in einer "vserver"-Umgebung
laufen. Die kein IPv6 kann. Und *das* ist dann "mehr als 1-2 Manntage",
also ein Fall von "gehen Sie einen Schritt vor und zwei zurueck"...
> Wobei auch das vielleicht
> eine interessante Frage ist: Warum kommen einige von uns nicht ohne
> IPv4 aus und müssen mindestens an manchen Stellen Dual-Stacked fahren?
Problem 1:
$ host -t aaaa www.google.de
Problem 2:
OpenVPN im "routed mode" kann kein (automatisch gepushtes) IPv6
Problem 3:
"alle unsere Drucker koennen nur IPv4"
nur mal so als unvollstaendige Liste...
> Das erste Feedback, das ich bisher zu meinem Buch bekommen habe, war
> übrigens zu den diversen "Operational Issues"-Abschnitten, wo ich auf
> die Grenzen und Probleme einiger Ansätze im realen Betrieb eingehe.
> (Das ist jetzt keine unterschwellige Werbung, ich bin ganz offen stolz
> wie'n junger Papa:-) Klassische Beispiele sind 6to4-Tunnel über Public
> Relays, wo man bei Problemen vom eigenen Ende aus praktisch nichts
> machen kann, oder die Inkompatibilitäten zwischen verschiedenen
> DHCPv6-Servern. Hier in der Liste haben die meisten Leute mindestens
> eine grobe Vorstellung, womit sie an solchen Stellen rechnen müssen,
> aber für Einsteiger ist das ein völlig unüberschaubares Minenfeld,
> durch das sie sich gerne ein Stück weit an die Hand nehmen lassen.
Diesen Teil (Connectivity) finde ich gerade eher einfach :-) - das
Minenfeld geht dann los, wenn man aus irgendwelchen Gruenden keine voellig
freie Wahl der Software hat, und ein kleines Stueck des grossen Puzzles
kein IPv6 kann...
Gert Doering
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