2009/3/10 Dennis Heidsiek <[email protected]>

> Hallo allerseits,
>
>
> Knittl schrieb am 10.03.2009 19:31 Uhr:
>
>> 2009/3/9 Dennis Heidsiek <[email protected] <mailto:[email protected]>>
>>
>>    In dem von von Dir selbst erwähnten Link
>>    (http://cgit.freedesktop.org/xkeyboard-config/tree/symbols/kpdl)
>>    wird doch auch ganz deutlich gesagt, dass KP_Separator und
>>    KP_Decimal länderabhängig sind: […]
>>
>>
>> ja, das steht so drinnen. darum definieren die auch beide varianten, die
>> dann die jeweilige tastaturbelegung einbinden muss (mit kpdl(comma) oder
>> kpdl(dot)). so hab ich das verstanden.
>> mein system ist übrigens englisch, und die punkte und beistriche kommen
>> so, wie sie auf einem deutschen system kommen sollen. wovon soll das also
>> noch abhängig sein?
>>
>
> Also werden bei den derzeitigen Linux-Treibern die beiden KP-Varianten
> gesendet, aber schlussendlich kommen doch Mod4+d=, und Mod4+y=. an – unter
> einem deutschen wie englischen Locale?


genau

>
>
> Du musst etwas nachsichtig mit mir sein, ich als Windows-Nutzer bin mit den
> Linux-Interna nicht so sehr vertraut, so dass ich da ein bisschen länger
> brauche. Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe,
> • definiert Linux die beiden symbolischen Namen KP_Separator und
> KP_Decimal,
> • diese sind prinzipiell Länder- (bzw. genauer: Tastaturlayout-)spezifisch,
> • und eine gegebene Tastaturbelegung kann sich explizit ausſuchen, welches
> der beiden Zeichen jetzt Punkt oder Komma sein soll.


exakt, die kpdl datei bietet nur wrapper an, die dann die layouts einbinden
können

>
>
> Wobei mich dann noch interessieren würde, ob das auch bei allen
> Linux-Treibern (xmodmap, xkbmap, Konsole) so funktioniert und ob es so auch
> bereits von uns gehandhabt wird.


ich kümmer mich nur um xkb :D

>
>
> Aber ich glaube nicht, dass ein derartiges »manuelles Umbiegen« der
> betriebsſystemseitig vorgegebenen KP_-Varianten beispielsweise unter dem
> kbdneo2 (der native Windows-Treiber) möglich ist. Und Neo ist kein reines
> Linux-Projekt!


nein das nicht, aber es soll doch unter linux auch so optimal als möglich
funktionieren ;)

>
>
> Wenn ich Dich also richtig verstanden habe, sind wir im Prinzip beide der
> Meinung, dass layoutunabhängig Mod4+d=, und Mod4+y=. gelten sollte; aber
> unter Linux ist es für einige Programme (sprich Blender) relevant, dass die
> KP_-Varianten gesendet werden (und nicht »nativ« Punkt und Komma), damit
> sich der Mod4-Ziffernblock wie der »normale« Ziffernblock verhält.


exakt … d(4) = , und y(4) = . (in den jeweiligen KP_-varianten)
auch im deutschen layout sendet der ziffernblock KP_Separator

>
>
> Dann wäre mein neuer Kompomissvorschlag (da das ja eine reine
> Linux-spezifische technische Besonderheit zu sein scheint), dass in der
> Referenz weiterhin Mod4+d=, und Mod4+y=. stehen sollte (»wichtig ist, was
> hintern rauskommt« – auch Einfachheit kann zur besseren Ergonomie
> beitragen), in den Linux-Treibern das aber technisch über diesen doch recht
> verschlungenen »KP_-Namen benutzen und umbiegen«-Weg realisiert werden
> sollte.


in der referenz steht jetzt auch n(4) = 4 … ohne jetzt auf KP_ hinzuweisen –
also ja, es wird darauf hingewiesen, aber wie du angemerkt hast ist wichtig
was hinten rauskommt. und nachdem das qwertz-layout das auch über
KP_Separator löst, sollten wir das auch so machen. notfalls kann man die
hardcodierten tasten noch immer auf der pseudoebene haben (vl generell auf
der pseudoebene des ebene-4-ziffernblocks hardcodierte tasten? ^^)

>
>
>  und ich bleib da stur ;)
>>
>
> Zu mindestens in diesem einen Punkt sind wir uns einig ;-).


gut ^^

>
>
>
> Viele Grüße,
> Dennis-ſ
>

lg, daniel

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