Hallo Daniel,

vielen Dank für Deine technische Klarstellung.

Knittl schrieb am 10.03.2009 23:29 Uhr:
Dennis Heidsiek schrieb:
Wobei mich dann noch interessieren würde, ob das auch bei allen Linux-Treibern (xmodmap, xkbmap, Konsole) so funktioniert und ob es so auch bereits von uns gehandhabt wird.

ich kümmer mich nur um xkb :D

Aber das macht die anderen Treiber nicht weniger wichtig …

    Und Neo ist kein reines Linux-Projekt!


nein das nicht, aber es soll doch unter linux auch so optimal als möglich funktionieren ;)

Da gebe ich Dir allerdings Recht. Wobei ich es am optimalsten fände, wenn Neo auf möglichst allen Betriebsſystemen optimal laufen würde :-).

Wenn ich Dich also richtig verstanden habe, sind wir im Prinzip beide der Meinung, dass layoutunabhängig Mod4+d=, und Mod4+y=. gelten sollte; aber unter Linux ist es für einige Programme (sprich Blender) relevant, dass die KP_-Varianten gesendet werden (und nicht »nativ« Punkt und Komma), damit sich der Mod4-Ziffernblock wie der »normale« Ziffernblock verhält.

exakt … d(4) = , und y(4) = . (in den jeweiligen KP_-varianten)
auch im deutschen layout sendet der ziffernblock KP_Separator

Schön, anscheinend reden wir hier jetzt nicht mehr aneinander vorbei :-).

in der referenz steht jetzt auch n(4) = 4 … ohne jetzt auf KP_ hinzuweisen – also ja, es wird darauf hingewiesen, aber wie du angemerkt hast ist wichtig was hinten rauskommt. und nachdem das qwertz-layout das auch über KP_Separator löst, sollten wir das auch so machen. notfalls kann man die hardcodierten tasten noch immer auf der pseudoebene haben

Wie gesagt sollten wir hierbei aber auch die anderen Betriebsſysteme im Auge lassen. Nur weil man die KP_-Varinaten im xkb umbiegen kann, gilt das noch lange nicht für den kbdneo2.

Und was das Thema »Einfachheit« und »Wie bei Qwertz« angeht: Ich habe schon viele Computertastaturen gesehen, und da war bisher noch immer ein Komma und kein »KP_Decimal« aufgedruckt ;-). Auch das bedeutet für mich Einfachheit; der 08/15-Nutzer sollte auch in der Referenz direkt sehen können, was der Tastendruck schlussendlich bewirkt. Von daher bleibe ich erstmal bei meinem Vorschlag:
Dann wäre mein neuer Kompomissvorschlag (da das ja eine reine Linux-spezifische technische Besonderheit zu sein scheint), dass in der Referenz weiterhin Mod4+d=, und Mod4+y=. stehen sollte (»wichtig ist, was hintern rauskommt« – auch Einfachheit kann zur besseren Ergonomie beitragen), in den Linux-Treibern das aber technisch über diesen doch recht verschlungenen »KP_-Namen benutzen und umbiegen«-Weg realisiert werden sollte.

Aber schlussendlich scheint es doch so zu sein, dass wir beide auf unserer jeweiligen Position zu beharren scheinen und jeweils einen Kompromissvorschlag dem anderen vorziehen:

Dennis: Punkt und Komma auf Ebene 4, KP_Separator und KP_Decimal auf die Pseudoebene. Daniel: KP_Separator und KP_Decimal auf Ebene 4, Punkt und Komma auf die Pseudoebene. (Genaueres dazu gibt es hier: https://wiki.neo-layout.org/wiki/Ebene4#Zahlenblock:KommaundPunkt)

Von daher sollten wir vielleicht eine kurze Denkpause einlegen und auf andere Wortmeldungen warten. Oder auf eine Entscheidung der Pascalokratie ;-).


Viele Grüße,
Dennis-ſ

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