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Delinat Institut/Ithaka Journal - 07.01.2012

Herbizide im Urin

Glyphosat, Hauptwirkstoff der meisten handelsüblichen Herbizide, ist ein 
Pflanzengift. Es vergiftet aber nicht nur Pflanzen, sondern schleichend auch 
Tiere und Menschen. An einer deutschen Universität wurden Urinproben der 
städtischen Bevölkerung auf Belastungen mit Glyphosat untersucht. Alle Proben 
wiesen erhebliche Konzentration des Herbizidwirkstoffes auf, sie lagen um das 
5- bis 20fache über dem Grenzwert von Trinkwasser

von Dirk Brändli und Sandra Reinacher

Die meisten Herbizide, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, aber auch 
zum Unterhalt von Gleisanlagen, städtischen Gehwegen, Straßenrändern und 
Kleingärten dienen, enthalten den Wirkstoff Glyphosat. Die bekanntesten 
Glyphosat-Herbizide sind die von Monsanto hergestellten Roundup-Produkte, doch 
seit Ablauf des Patentes werden sie auch von zahlreichen anderen 
Agrochemie-Konzernen wie Syngenta, Bayer, Nufarm oder DowAgro Science 
hergestellt und vertrieben. Die Hälfte der rund 800 000 Tonnen Glyphosat, die 
jedes Jahr weltweit produziert werden, kommen mittlerweile aus China.

Das 1950 in der Schweiz entwickelte und 1970 von Monsanto synthetisierte 
Glyphosat greift sehr stark in den Stoffwechsel von Pflanzen ein und verhindert 
die Bildung lebenswichtiger Aminosäuren. Glyphosat ist ein systemisch wirkendes 
Breitband-Gift gegen fast alle grünen Pflanzen. In Abhängigkeit von der 
Stoffwechselintensität sterben behandelte Pflanzen innerhalb weniger Tage 
vollständig ab.

Durch gentechnische Veränderungen wurden von Monsanto, Bayer und anderen Firmen 
Pflanzen entwickelt, die resistent gegen Glyphosat sind. So können Plantagen 
mit genmodifizierten Mais, Soja oder Raps mit Glyphosat abgespritzt werden, um 
Unkraut zwischen den Kulturpflanzen zu vernichten. Durch diese Methode bleiben 
jedoch Glyphosat-Rückstände auf dem Erntegut zurück und gelangen in die 
Nahrungskette von Tier und Mensch (siehe auch WDR-Reportage "Gentechnik & 
Roundup" [1])

Glyphosat im Urin von Mensch und Tier

Monsanto wirbt weiterhin mit der hohen Umweltverträglichkeit von 
Roundup-Produkten und behauptet, dass diese weder für Tier noch Mensch giftig 
wären. Umweltschützer, Tierärzte, Humanmediziner und Wissenschaftler warnen 
jedoch zunehmend vor den Gefahren von Glyphosat in der tierischen und 
menschlichen Nahrungskette sowie in der Umwelt. Äußerst bedenklich ist, dass 
Glyphosat inzwischen auch im Körper von Tieren und Menschen nachgewiesen wird. 
Auf der Suche nach den Ursachen für schwere Erkrankungen ganzer Tierbestände in 
Norddeutschland, insbesondere bei Rindern, wurde wiederholt Glyphosat in Urin, 
Kot, Milch und Futtermitteln der Tiere festgestellt. Alarmierend war, dass auch 
bei den betroffenen Landwirten Glyphosat im Urin nachgewiesen wurde.

--
[Video] Spraying Roundup ready corn 2008
http://www.youtube.com/watch?v=_22N8WTPFEk
Im Film bekommt man bei sehr schöner, einschläfernder Musik ein Gefühl dafür, 
wie sanft und genüsslich genmodifizierte Maispflanzen mit Glyphosat abgespritzt 
werden, um unerwünschte Beikräuter im Feld zu vernichten.
--

Belastungen im menschlichen Urin

Um abzuklären, ob Glyophosatbelastungen nur bei Personen mit direktem Kontakt 
zu kontaminierten Futtermitteln oder Glyphosat-Präparaten nachzuweisen sind, 
oder ob auch andere Bevölkerungsgruppen einer Gefährdung unterliegen, wurden 
Angestellte, Journalisten und Anwälte aus Berlin untersucht(*), die keinen 
Umgang mit Glyphosat-Präparaten hatten. In allen Urinproben dieser 
Personengruppen wurde im Dezember 2011 Glyphosat nachgewiesen. Die Werte 
schwankten von 0,5 bis 2 ng Glyphosat pro ml Urin (Trinkwassergrenzwert: 0,1 
ng/ml). Keiner von den Untersuchten hatte direkten Kontakt mit der 
Landwirtschaft.

Totspritzen vor der Ernte

Glyphosat gelangte in den letzten 10 Jahren wahrscheinlich zunehmend über die 
täglichen Nahrungsmittel wie Fleisch, Milchprodukte, Gemüse und 
Getreideprodukte in unsere Körper. Gentechnisch verändertes Roundup-Soja, 
dessen Glyphosatrückstände in die tierische Nahrungskette gelangen, sind dabei 
allerdings nur ein Risikofaktor.

Noch gefährlicher ist momentan, dass in der EU seit einigen Jahren vermehrt 
Herbizide zur Sikkation von Erntebeständen, insbesondere von Getreide, 
Kartoffeln, Raps und Hülsenfrüchten eingesetzt werden. Bei dieser Methode 
werden Herbizide kurz vor der Ernte direkt auf die zu erntenden Kulturpflanzen 
gespritzt. Das Totspritzen, wie die Sikkation treffender bezeichnet werden 
sollte, erleichtert durch gleichmäßig abgestorbene Pflanzen die Ernte. Wenn zum 
Beispiel in einem nassen Sommer wie 2011 das Getreide nicht mehr richtig 
ausreift, wird es mit den Herbiziden zur "Totreife" gebracht. Auf diese Weise 
können die erwünschten Trockengrade des Korns erreicht werden und zugleich das 
Unkraut für die nächste Aussaat entfernt werden.

Bei Kartoffeln wird durch die Herbizidspritzung (2,5 l/ha) kurz vor der Ernte 
die Festigkeit der Schalen, die Anfälligkeit für Knollenfäule und Keimfähigkeit 
der Kartoffeln reduziert, was die Lagerfähigkeit verbessert. Ein Teil der 
Wirkstoffe des Herbizids dringt dabei über den Blattkörper direkt in die 
Kartoffel ein. Der Abbau des Pflanzengifts findet erst im Körper der 
Konsumenten statt.

In der Werbeschrift von Syngenta [2] heißt es zur Sikkation:

  --Die chemische Sikkation gehört heute für professionelle Betriebe zu den 
Standardmaßnahmen einer qualitativ hochwertigen Produktion [...]. Man spricht 
in diesem Zusammenhang auch von der "ökonomischen Reife", da durch den Einsatz 
des Krautabtötungsmittels eine sichere Terminierung des Ernteablaufes möglich 
ist.--

Vor diesem Hintergrund haben die EU-Behörden den Grenzwert für Glyphosat in 
Brotgetreide um das 100fache gegenüber dem Grenzwert für Gemüse heraufgesetzt. 
Im Futtergetreide ist er sogar um das 200fache erhöht worden, wobei dies nicht 
einmal in relevanten Stichproben überprüft wird. Dabei sind 
Pflanzenschutzbehörden die negativen Auswirkungen von Gyphosat durchaus bewust. 
So ist Glyphosat nicht zum Totspritzen bei der Saatgutvermehrung und bei 
Braugerste zugelassen, da dadurch die Keimfähigkeit herabgesetzt wird. Mit 
totgespritzten Getreide kann kein Bier gebraut werden. Bei Brot- und 
Futtergetreide wird aber die herabgesetzte Keimfähigkeit in Kauf genommen. 
Getreidestroh aus totgespritzten Beständen soll gemäß der Behörde im gleichen 
Jahr nicht zur Fütterung eingesetzt werden, was aber weder kontrolliert noch 
eingehalten wird (siehe auch den hervorragend recherchierten Artikel "Sikkation 
- ein Grund zu fragen" [3]).

Es ist so unvorstellbar, dass man es sich noch einmal vor Augen führen muss. 
Kurz bevor Getreide geerntet, gedroschen und an Großbäckereien verkauft wird, 
spritzen die Bauern es mit total Herbiziden noch einmal ab, damit die 
Getreidepflanzen absterben und eine gleichmäßige Scheinreife aufweisen. Man 
könnte das Glyphosat genauso gut auch in den Brotteig rühren. Mit 
eiweissreichen Futtermitteln ist es das Gleiche, auch da wird das Herbizid 
direkt in die Frucht gespritzt, bevor es einige Tage später als Kraftfutter 
verkauft wird.

Sikkation ist einer der ungeheuerlichsten Skandale der modernen 
Landwirtschaftsgeschichte. Grund dafür ist nicht zuletzt eine katastrophale 
Lücke in der EU-Gesetzgebung. Während bei der Ausbringung von Pestiziden und 
Insektiziden nachvollziehbare Wartezeiten zwischen Ausbringung des Pestizides 
und der Ernte eingehalten werden müssen, gilt für Glyphosat [und vergleichbare 
Wirkstoffe wie Glufosinat-Ammonium (Basta/Liberty Link), Deiquat oder Diquat 
(Reglone), Carfentzarone (Shark), Cyanamid (Azodef), Cinidon-ethyl (Lotus) und 
Pyraflufen (Quickdown)], weil sie als Herbizide eingestuft sind, nur eine 
völlig ungenügende Wartezeit. Während z.B. im Weinbau beim Einsatz von rein 
mineralischem Netzschwefel eine Wartefrist von 8 Wochen gilt, darf Brotgetreide 
mit einer Wartefrist von lediglich 7 Tagen mit Glyphosat gespritzt werden.

Es besteht dringender Handlungsbedarf. Unabhängig aller sonstigen Risiken von 
Glyphosat, muss ein unverzügliches Verbot der Sikkation durchgesetzt werden. 
Sikkation ist fahrlässige Körperverletzung und auch mit dem gesetzlich 
verankerten Tierschutz nicht zu vereinbaren.

Im Gegensatz zur EU ist die Sikkation mit Herbiziden in der Schweiz verboten, 
was die Schweizer Konsumenten und den Schweizer Viehbesatz allerdings nur 
bedingt schützt, da knapp die Hälfte der Lebensmittel und zwei Drittel der 
Futtermittel aus Ländern importiert werden, in denen Sikkation die übliche 
landwirtschaftliche Praxis geworden ist.

Sonstiger Einsatz von Glyphosat

Glyphosathaltige Präparate werden auf öffentlichen Flächen wie Kindergärten, 
Schulen oder Parkanlagen zur Unkraut- und Gehölzbekämpfung eingesetzt. 
Gemeinden und Städte halten auf diese Weise Strassen- und Wegränder 
bewuchsfrei. Das ist zwar gesetzlich sowohl in Deutschland (§ 6 Abs. 2 PflSchG) 
als auch der Schweiz verboten, wird von den Gemeindeverwaltungen aber quasi 
flächendeckend ignoriert. Die Bundesbahn hält mit Glyphosat ihre Gleisanlagen 
kahl, wobei es insbesondere in den Bahnsteigsbereichen zu gefährlichen 
Ausgasungen kommen kann. In Kleingärten wird Roundup gern zur Erneuerung von 
Rasenflächen und zur Säuberung von Gehwegen eingesetzt. Da Glyphosat-Präparate 
über die Baumärkte und den Internet-Handel unbegrenzt verfügbar sind, lassen 
sich unsachgemäße Anwendungen im Wohnumfeld und in Kleingärten nicht 
ausschließen.

In konventionellen Dauerkulturen wie Wein, Himbeeren, Apfel, Kiwi usw. werden 
mittels Glyphosat die Flächen unterhalb der Kulturpflanzen freigehalten, oft 
aber sogar die gesamten Plantageflächen. In verschiedenen Kulturen, wie 
beispielsweise auf Ananasplantagen, werden die Pflanzen nach der Ernte mit 
enormen Mengen Glyphosat abgespritzt, um anschließend mit geringerem Aufwand 
die abgestorbenen Pflanzenreste in den Boden unterzupflügen.

Gesundheitliche Auswirkungen von Glyphosat

Einige bedenkliche Auswirkungen von Glyphosat sind den 
Pflanzenschutzmittelbehörden in Deutschland durchaus bekannt (siehe Anfrage der 
Grünen im Bundestag [4] oder auch die NABU-Studie [5]). Keine ausreichenden 
Erkenntnisse liegen jedoch über die Verbreitung der Kontamination von Futter- 
und Lebensmitteln und den daraus resultierenden gesundheitlichen Folgen vor.

Der Nachweis von Glyphosat ist nicht ganz einfach und kann bisher nur in 
wenigen Speziallabors durchgeführt werden. Im Boden wird Glyphosat stark an 
Bodenpartikel angelagert. Es beeinträchtigt nützliche Bakterien und tötet Algen 
ab. Dadurch können sich verstärkt pflanzenschädigende Schimmelpilze vermehren, 
und es kann zur Festlegung von Mikronährstoffen, insbesondere Mangan, und damit 
zu Mangelerkrankungen kommen. Ein ähnlicher Effekt wird im Verdauungstrakt von 
Tieren und Menschen vermutet. Ob und in welchem Ausmaß sich daraus 
gesundheitliche Auswirkungen ergeben, ist bislang nicht ausreichend geklärt. 
Glyphosat kann unter Umständen auch die Mikroorganismenflora im 
Magen-Darm-Trakt von Mensch und Tier beeinträchtigen. Die schleichenden 
negativen Veränderungen der Darmflora haben mit großer Wahrscheinlichkeit auch 
langfristig gesundheitliche Folgen, wie erste Studien befürchten lassen .

Glyphosat steht zunehmend im Verdacht, die Fortpflanzung und 
Embryonalentwicklung von Mensch und Tier zu beeinträchtigen. Beispielsweise 
wurden bereits Fruchtbarkeitsstörungen bei Rindern beobachtet. Glyphosat steht 
darüber hinaus im Verdacht, bei Menschen bestimmte Krebserkrankungen des 
lymphatischen Systems zu fördern und die Entstehung von Hauttumoren zu 
begünstigen. In die Verdauungstrakte von Tier und Mensch gelangt mit dem 
Glyphosat eine Zeitbombe, die durch weitere Störungen, wie schlechte oder 
einseitige Nahrung sowie durch Stress, zur Zündung gebracht werden kann (siehe 
Resümee wissenschaftlicher Studien zu gesundheitlichen Risiken durch Glyphosat 
[6], siehe auch die ARD-Reportage "Monsanto-Gift im Acker" [7]).

Anfang 2009 konnte Prof. Gilles Seralini und sein Team von der Universität Caen 
nachweisen [8], dass bereits geringe Mengen von Roundup zum Absterben 
menschlicher Zellkulturen führen. Seralini kam zu dem Schluss, dass 
Belastungen, wie sie typischerweise als Rückstand in mit Roundup sikkatiertem 
Getreide und somit in der menschlichen oder tierischen Ernährung zu erwarten 
sind, zu Zellschädigungen führen.

In der Mitte des vorigen Jahrhunderts galt das Insektengift DDT als segensreich 
und unverzichtbar. Es war für die Hersteller ein großes Geschäft. Doch DDT 
reicherte sich aufgrund seiner chemischen Stabilität weltweit im Fettgewebe von 
Tieren und Menschen an. Es geriet in den Verdacht, krebserregend zu sein. 
Daraufhin wurde DDT nach langjährigen Auseinandersetzungen in den meisten 
westlichen Ländern in den 70er Jahren verboten. Das aufrüttelnde Buch "Der 
stille Frühling" von Rachel Carson, das 1962 erschien, hatte daran einen 
wesentlichen Anteil.

Wir sollten uns fragen, was uns unsere Gesundheit wert ist, und ob wir und 
unsere Kinder zukünftig immer mehr Glyphosat täglich aufnehmen wollen. Es gab 
zu DDT und es gibt zu Roundup bessere Alternativen. Es liegt an uns 
Verbrauchern, den Landwirten und den verantwortlichen Stellen in den 
Regierungen und Gemeinden, ob sich Glyphosat weiter in der Umwelt und unserer 
Nahrungskette anreichern soll.


(*) Die Adresse des untersuchenden Universitätslabors, die Analysewerte und die 
Evaluation der Analysemethode liegen der Redaktion vor. Aufgrund von nicht 
unerheblichem Druck durch Vertreter der Agrochemie und der Befürchtung, dass 
die Arbeit des Labors zu stark beeinträchtig werden könnte, werden die 
kompletten Analysereihen erst im Laufe des Jahres veröffentlicht. Es wird 
derzeit die Glyphosat-Analytik in mehreren Labors Deutschlands, der Schweiz und 
Österreichs aufgebaut, um standardmäßig und in repräsentativen Größenordnungen 
die Belastung von Tieren, Menschen, Lebens- und Futtermitteln ermitteln zu 
können. Denn bisher ist es nicht einmal möglich, die eigene Belastung oder die 
des eigenen Viehbestandes nach geeichtem Standard analysieren zu lassen.


[1] http://www.youtube.com/watch?v=d-XUtCTG1ZI
[2] http://www.syngenta.de/de/prax/sikkation/index.asp
[3] http://www.schattenblick.de/infopool/umwelt/redakt/umko0005.html
[4] http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/071/1707168.pdf
[5] 
http://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/gentechnik/studien/nabu-glyphosat-agrogentechnik_fin.pdf
[6] 
http://www.epi-gen.de/themen/oekologie/monsanto-neue-belege-fuer-schaedlichkeit-von-roundup-fuer-umwelt-und-gesundheit
[7] http://www.youtube.com/watch?v=zYF1ejWyuvw
[8] http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/tx800218n
[9] http://umweltinstitut.org/


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Das Münchner Umweltinstitut nimmt Bundesministerin Ilse Aigner beim Wort 
("Verbraucherpolitik muss Transparenz schaffen, für Rechtssicherheit sorgen und 
gesundheitlichen Schutz gewährleisten.") und fordert den Verkaufsstopp 
glyphosathaltiger Pflanzengifte an Privatpersonen sowie den Importstopp 
genmanipulierter Lebens- und Futtermittel. Hier können Sie sich an der Petition 
beteiligen.
http://umweltinstitut.org/gentechnik/aktionen/onlineaktion_roundup-910.html

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