NABU-PRESSEMITTEILUNG | 7. OKTOBER 2015
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Umwelt/Meeresschutz
Zahl des Monats: 1.200 Kilogramm Müll beim Internationalen
Küstenputztag gesammelt
252 NABU-Aktive engagierten sich für saubere Strände
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Berlin – In diesem Jahr befreiten so viele Menschen wie nie zuvor die
deutschen Strände im Rahmen des Internationalen Küstenputztags von Müll.
Insgesamt 252 NABU-Freiwillige sammelten an elf verschiedenen Orten
insgesamt 1.200 Kilogramm. Gefunden wurden vor allem Plastikflaschen,
Einweggrills und Zigarettenkippen. Mehr als 3.000 Zigarettenreste
sammelte eine Gruppe allein an einem Strandstück von nur 60 Metern.
 
Weltweit sterben jedes Jahr bis zu einer Million Seevögel und 100.000
Meeressäugetiere an den tödlichen Resten des weggeworfenen Mülls. Nach
einer aktuellen „Science“-Studie gelangen jedes Jahr bis zu 13 Millionen
Tonnen Plastikmüll ins Meer.


Um künftig zu verhindern, dass Müll ins Meer gelangt, sind neue
Weichenstellungen vonseiten der Politik notwendig. Dazu zählen: eine
Förderung von Mehrwegsystemen, bessere Ressourceneffizienz und die
Langlebigkeit von Produkten. 
 
Seit fünf Jahren ruft der NABU zum Mitmachen beim „International
Coastal Cleanup Day“ auf. Die Aktion - zu Deutsch „Internationaler
Küstenputztag“ - startete 1986 als Initiative engagierter
Meeresschützer in Texas. Sie hat sich mittlerweile zur weltweit
größten ehrenamtlichen Aktion für den Meeresschutz entwickelt.
Allein im Jahr 2014 sammelten weltweit mehr als 560.000 Freiwillige etwa
7.250 Tonnen Müll.
 
Kostenfreie Pressefotos zur Aktion:
www.NABU.de/presse/fotos/#meereohneplastik
 
 
Für Rückfragen:
NABU-Pressestelle, Tel. 030-284984-1510, -1952, -1958, E-Mail:
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„NABU-Zahl des Monats“
 
Die NABU-Zahl des Monats stellt einmal monatlich einen interessanten
statistischen Aspekt aus dem Themenbereich des NABU vor.
 
Sie kann unter www.NABU.de/presse/10766.htmlabonniert werden und findet
sich als feste Rubrik einmal monatlich im NABU Umweltpolitik-Newsletter.
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