Hallo Mathias, Am Samstag, 22. M?rz 2003 11:37 schrieb Matthias in der Weide: > [..] noch ein DTP-Spezialist. Doch gerade > bei letzterem besitze ich zumindest Praxiserfahrung, weil ich bereits > desoefteren Drucksachen erstellt und in Auftrag gegeben habe - vom > A5-Flyer im digitalen Offsetdruck bis hin zur 28-seitigen Zeitung > Rollendruck.
Na das ist doch schon was! > [...] > Das 'aber' resultiert aus der gewissen 'Grundarroganz' der > Druckereien, die sich auf mit dem Acrobat Distiller erzeugte PDF's > eingeschossen haben. Entweder man distilliert mit den joboptions der > Druckerei, oder man laesst es eben bleiben und druckt gar nicht. > W?re es m?glich in scribus (als future request) acrobat joboptions so zu lesen, dass das entstandene pdf mit den gleichen Einstellungen f?r den Druck vorbereitet ist? > Aus diesem Grund laeuft es deshalb in der Praxis derzeit auf eine > Koexistenz von Scribus und Adobe Acrobat hinaus. Will heissen: Man > erstellt in Scribus ein hochwertiges (hohe Aufloesung, eingebettete > Schriften, CMYK-Farben) PDF, ?ffnet dieses mit Acrobat und druckt es > in ein .ps-File (idealerweise mit Adobes PS-Drucker). Danach jagt man > das .ps mit den vorgegebenen oder idealerweise als File zur > Verfuegung gestellten Joboptions durch den Distiller. Das daraus > resultierende PDF sollte dann eigentlich den Anforderungen der > Druckerei entsprechen. Warum druckst Du dann aus scribus kein ps, um es mit Distiller in ein pdf zu verarbeiten? Das spart ein hin-und-her-wandeln, und eventuell auch Qualit?tsverlust z.B. durch zweimalige jpeg-komprimierung. > Ich habe es mit "Pitstop" gepr?ft und habe diverse Preflights > gemacht. Aus Sicht der Druckvorstufe muesste nun alles im reinen > sein. Dann d?rfen wir ja mal gespannt sein ;) > Ist das jetzt eine Enttaeuschung und eine "Niederlage" fuer Scribus? > Nein! Scribus hat in meinem Fall die Arbeit erledigt, die ansonsten > PageMaker, InDesign oder Quark bei mir erledigt haette - ein > Satzdokument zu erstellen, welches ich fuer die Druckvorstufe ohnehin > an Acrobat haette uebergeben muessen. Und dass ich bei der > Druckvorstufe auf Acrobat angewiesen bin, haengt wohl eher mit den > Anforderungen der Druckereien zusammen, die sich natuerlich auch > irgendwie auf einen gemeinsamen Standard einigen muessen. > > Vielleicht bietet der PDF/X-3-Standard demnaechst einen Ausweg aus > dieser Situation? K?nnte ich mir auch vorstellen! > [...] > Schoenes Wochenende Dir auch ciao Gerhard
