J�rg Tewes <[EMAIL PROTECTED]> wrote on 16.08.04:
> Montag, 16.08.04 Michael Heydekamp schrub...
>> Ich kenne das SP2 von WinXP und dessen m�gliche Folgen selbst noch
>> nicht, aber ich kann aus eigener Anschauung best�tigen, dass
>> sp�testens seit SP2 von Win2K das "Ruckeln" v�llig weg ist und ein
>> WinXP SP1 im direkten Vergleich dazu die typischen Ruckelsyndrome -
>> je nach System mehr oder weniger - zeigt.
> Und ich kann sagen das ich zwischen WIn XP SP1 und W2k SP4 keinen
> Unterschied im Verhalten von Crosspoint bemerke. Und ich habe auch
> keins bei W2k SP2 bemerkt.
Sorry, ich meinte nat�rlich Win2K SP4, nicht SP2.
Wenn Du unter Win2K SP4 wirklich dieselben Symptome siehst wie unter
WinXP (n�mlich ein erheblich verlangsamtes Reaktionsverhalten der VDM,
z.B. beim Scrollen mit dem Cursorbalken durch die User-�bersicht oder
durch Men�s), bist Du der erste, der das so berichtet.
Das w�re dann allerdings ein Hinweis darauf, dass das Problem a) ganz
woanders liegt, und b) m�glicherweise auch bei WinXP behebbar ist. Nur
wei� leider keiner, wie.
Hier ist der Unterschied zwischen Win2K und WinXP jedenfalls
signifikant.
[...]
>>> Das d�rfte unter Umst�nden ne schlechte �bersetzung sein, denn der
>>> Punkt f�r alle Fenster mit gleichem Neman �bernimmt es in die PIF
>>> Datei.
>> Nope. Wenn ich die Schriftart �ber die Eigenschaften der
>> Titelleiste des Fensters �ndere, schl�gt sich dies *nicht* in den
>> Eigenschaften der auf dem Desktop liegenden PIF-Datei nieder.
> Du bearbeitest die Eigenschaften des Fensters welches du �ber die auf
> dem Desktop liegende PIF Datei gestartet hast?
Ja klar. Wenn ich direkt die Eigenschaften der PIF-Datei �ndere, kommt
doch die obige Abfrage ("alle Fenster mit gleichem Namen") gar nicht.
> Genauso mache ich das auch, allerdings sind bei mir beim n�chsten
> Start �ber eben diese PIF Datei die Fenstereigenschaften genau wie
> vorher eingestellt.
Ich habe die Eigenschaften des Fensters ge�ndert, z.B. in "11" (Lucida
Console). Wenn ich jetzt in den Eigenschaften der PIF nachsehe, steht
da immer noch der vorherige Wert.
>> Aber selbst wenn - auch eine schlechte �bersetzung beantwortet doch
>> z.B. nicht die o.g. Frage, warum die Schriftart-Einstellungen, die
>> ich direkt in den Eigenschaften der PIF-Datei vornehme, vollst�ndig
>> ignoriert werden.
> Auch das passiert hier nicht. Bei mir ists vollkommen egal ob ich die
> Eigenschaften �bers Systemmen� aka Titelleiste oder direkt durch
> einen Rechtsklick auf das Icon wenn XP nicht gestartet ist einstelle.
> Beides Mal derselbe Erfolg.
Ein absolutes Mysterium. Ist denn das Icon auf dem Desktop auch eine
PIF-Datei oder eine .LNK?
>> Oder warum die Eigenschaften der Titelleiste des Fensters keine
>> EMS/XMS- Einstellungen anbieten. Oder warum ich in den
>> Fenstereigenschaften Farbeinstellungen finde, die mir wiederum bei
>> den Eigenschaften der PIF- Datei vorenthalten werden.
> Das ist allerdings wirklich ne seltsame Art und Weise Einstellungen zu
> t�tigen. Ich hab die Farbeinstellungen allerdings nie gebraucht. Das
> sie einmal vorhanden sind und einmal nicht k�nnte daran liegen das es
> einmal als 16bit Anwendung gesehen wird, n�mlich dann wenn du die
> Eigenschaften der PIF Datei direkt bearbeitest, und einmal als 32bit
> Anwendung, dann wenn es schon gestartet ist. Wenn es gestartet ist
> sieht das Eigenschaftenmen� n�mlich genauso aus wie das des CMD
> Fensters.
Alles richtig (aber deshalb nicht logischer). Um so erstaunlicher ist
dann aber, da� beim �ndern der Schriftart der CMD.EXE eine andere
Auswahl ("Verkn�pfung, die dieses Fenster aufruft") kommt als beim
�ndern der Schriftart eines bereits gestarteten XP ("alle Fenster mit
gleichem Namen").
>> Insofern glaube ich n�mlich gerade *nicht*, dass die Eigenschaften
>> der PIF-Datei und die Eigenschaften der Titelleiste des Fensters
>> sich intern (Registry oder sonstwo) in denselben Einstellungen
>> niederschlagen. Bzw. es ist ganz offenbar nicht so.
>> Und das alles ist ein *erheblicher* Unterschied zu Win9x.
> Win9x ist eben nur ein grafischer Aufsatz auf ein aufgebohrtes DOS,
> w�hrend die NT Varianten ein eigenst�ndiges OS sind.
Was ja immer noch kein hinreichender Grund ist, die Funktionalit�t zu
reduzieren oder weniger durchschaubar zu machen.
>> Wenn Du da andere Beobachtungen machst, dann bitte ganz genau das
>> konkrete Szenario, mit dem ich das reproduzieren kann.
> Ob du das reproduzieren kannst ist garnicht sicher, weil ich dir auch
> nicht das genaue Szenario darlegen kann weil ich hier mein OS nicht
> alle 6 Monate neu installiere
Darum geht's mir auch nicht, sondern ich meine einfach die ganz konkrete
Beschreibung eines Szenarios, etwa so:
1. XP liegt als PIF-Verkn�pfung auf dem Desktop.
2. Schriftart-Eigenschaften der PIF-Verkn�pfung werden ge�ndert.
3. XP wird gestartet.
4. In den Eigenschaften des Fensters (Rechtsklick auf Titelleiste) haben
sich die in Schritt 2 vorgenommenen �nderungen der PIF-Datei
niedergeschlagen.
Wenn Du das z.B. so beschreiben k�nntest, dann verh�lt sich Dein WinXP
definitiv anders als das WinXP, auf dem ich das alles vor ein paar Tagen
noch getestet habe.
Zum Spa� k�nntest Du dann mal Deine PIF herschicken, und ich k�nnte es
mal damit testen.
>>>> Interessant in diesem Zusammehhang ist: Wenn ich die
>>>> Eigenschaften der "Eingabeaufforderung" (aka CMD.EXE) aufrufe
>>>> und dort die Schriftart �ndere, *dann* bekomme ich als Auswahl
>>>> "Aktuelles Fenster" und "Verkn�pfung, die dieses Fenster
>>>> aufruft". Bingo!, das will ich doch haben, aber wie kriege ich
>>>> es f�r XP hin, das ich mittels PIF-Verkn�pfung vom Desktop
>>>> gestartet habe?
>>> XP ist ne 16bit Anwendung, CMD.EXE ne 32bit Anwendung. ein kleiner
>>> aber feiner Unterschied.
>> Und das hat genau was mit meiner Frage zu tun? Wenn ich in den
>> Eigenschaften des Fensters etwas �ndere, hat sich das unter Win9x -
>> und obwohl es sich um eine 16bit-Anwendung handelte - immer auch
>> direkt in den Eigenschaften der Verkn�pfung (aka PIF-Datei)
>> niedergeschlagen.
> Ja weil diese 16bit Anwendung vollen Zugriff auf alles hatte. Unter XP
> wird diese 16bit Anwendung eben nur noch in einer virtuellen Maschine
> ausgef�hrt.
Du sprichst wie jemand von der MS-Support-Hotline. ;) Die Schriftart-
Eigenschaften und die Kommunikation zwischen aktivem Fenster und
Desktop-Verkn�pfung haben doch null gar nix mit "vollem Zugriff auf
alles" (womit ja nur Hardware gemeint sein kann) zu tun.
Sowas kommt immer dann, wenn man gerade keine bessere (oder �berhaupt
keine) vern�nftige Erkl�rung hat.
>> Oder ist irgendwo dokumentiert "Unter Win9x haben sich �nderungen in
>> den Eigenschaften des Fensters sowohl bei 16bit- als auch bei 32bit-
>> Anwendungen noch unmittelbar in der Verkn�pfung niedergeschlagen, bei
>> WinXP funktioniert das nur noch bei 32bit-Konsolenprogrammen"?
> Ist bei MS irgendetwas dokumentiert?
Manchmal schon.
> Ich meine kann man irgendwo nachlesen das es unter Win9x so wie du es
> beschrieben hast funktioniert?
Wenn etwas wie erwartet funktioniert, wird man das wohl kaum gesondert
dokumentieren. Es ist doch eigentlich ganz selbstverst�ndlich, da� man
in beiden F�llen a) dieselben Eigenschaften angeboten bekommt, und b)
sich diese auch auf die Verkn�pfung auswirken, wenn man die
Eigenschaften des Fensters �ndert - oder umgekehrt.
Die letzte Dokumentation, die ich zu dem Thema kenne, ist die des PIF-
Managers aus Windows 3.1. ;)
>>>> 6. Wenn man mit UKAW einen Netcall durchgef�hrt hat, wird der wie
>>>> �blich beim Aufruf von E-AGENT.EXE in "CrossPoint/Agent v3.30g"
>>>> ge�nderte Fenstertitel nach der R�ckkehr zu XP nicht wieder auf
>>>> den originalen Fenstertitel "FreeXP" zur�ckgesetzt.
>>> Hmm das klappt hier einwandfrei.
>> Sehr seltsames OS, dieses WinXP.
> Man mu� den Titel der im Fenster stehen soll in die Zeile auf dem
> Reiter Programm eintragen.
Ach. ;) Wie bin ich wohl zu dem originalen Fenstertitel "FreeXP" (auf
den nach dem Netcall nicht mehr zur�ckgesetzt wird) gekommen? Und wieso
spreche ich �berhaupt von "*Zur�ck*setzen"? Doch wohl, weil der
Fenstertitel urspr�nglich mal korrekt war.
> Dann zumindest steht bei mir immer der dort angegebene Name im
> Fenstertitel.
Dann ist das ein weiterer Unterschied zwischen den beiden WinXPs.
W�hrend des Netcalls siehst Du aber doch auch "CrossPoint/Agent v3.30g",
oder?
[Resize der Fenstergr��e bei UKAW-Netcall]
>> Mit einer Ausnahme: Ich �ndere die Zeilenanzehl in XP, ohne diese
>> �nderung unmittelbar anach in der Config zu sichern. Dann geht
>> UKAW offenbar vom vorherigen Wert aus, weil es diesen Wert aus der
>> XPOINT.CFG ausliest.
> Ich sag ja das ist ein Problem von UKAW.
Du hast nicht verstanden, was ich meine: Wenn die tats�chliche
Zeilenanzahl von der in XPOINT.CFG *abweicht* (sowas kommt vor, wenn man
die Zeilenanzahl in XP �ndert, die �nderung aber nicht unmittelbar in
der Config abspeichern l��t), dann sehe ich Resize- und auch
Flackereffekte selbst unter Win9x.
Wenn der tats�chliche und der Wert in XPOINT.CFG aber *identisch* sind
(und das ist das Szenario, das ich i.d.R. unter Win9x habe und konkret
beim Test auch unter WinXP hatte), dann sehe ich unter Win9x weder
Resize- noch Flackereffekte, unter WinXP aber wohl.
Es ist in beiden F�llen aber dasselbe UKAW... Was folgt jetzt logisch
daraus?
>>> scheint ein Verhalten von UKAW zu sein.
>> Wenn es unter Win9x unter ansonsten identischen Bedingungen sauber
>> funktioniert, ist das ein Verhalten von UKAW?
> Unter Win9x kann es keine identischen Bedingungen zu WinXP geben.
"Ansonsten identische Bedingungen" hei�t: Dieselbe Schriftart, dieselbe
Zeilenanzahl, aktuelle Zeilenanzahl mit Zeilenenzahl in XPOINT.CFG
identisch.
> UKAW ist ein 32bit Konsolenprogramm das sollte mit der 32bit Console
> schon zurecht kommen.
Was nu? Oben wiederholst Du nochmal, es sei ein UKAW-Problem, jetzt
wieder nicht? Oder was soll "sollte mit der 32bit Console schon zurecht
kommen" mir sagen?
Abgesehen davon l�uft UKAW auch unter Win9x in einer 32bit-Konsole.
>>>> Mache ich was falsch? Und wenn nicht, sind das alles WinXP-Bugs
>>>> oder "Schwachsinn by design"?
>>> Weder noch, sondern einfach der Unterschied zwischen DOS und DOS
>>> Emulation.
>> Sorry, das ist doch Unsinn. Wenn die PIF-Datei Einstellungen f�r
>> die Schriftart anbietet (die es in einem echten DOS naturgem�ss nie
>> geben kann, weil das immer ohne Windows und schon deshalb im
>> Vollbild ausgef�hrt wird), dann haben die auch ber�cksichtigt zu
>> werden. Werden sie das nicht, dann ist das entweder ein Bug oder
>> die Einstellungen haben wegen erwiesener Wirkunglosigkeit entfernt
>> zu werden.
> Ach du sprachst jetzt nur von den Schrifteinstellungen,
Nein, ich sprach von der Summe aller aufgef�hrten Punkte. Dazu geh�rt
aber *auch* das Ignorieren der Schriftarteinstellungen, die man nicht
lapidar mit "Emulation" erkl�ren kann.
>> Da kann man doch nicht mit "Ist ja nur 'ne Emulation"
>> argumentieren. Schliesslich *ist* es doch gerade diese Emulation,
>> die die Einstellungen anbietet.
>> Abgesehen davon ist auch 'ne DOS-Box unter Win9x eine Emulation.
>> Trotzdem funktioniert es da.
> Eine DOS unter Win9x ist ne DOS Box keine Emulation.
Doch, es ist eine Emulation. Plain DOS 7.x und DOS-Box sind *nicht*
identisch, und auch unter Win9x (sogar unter Win 3.x) spricht man schon
von einer "virtuellen Maschine".
> Warum hat Martin denn wohl f�r die Emulation unter Linux spezielle
> Behandlungen eingebaut? Weil es eben eine Emulation und kein DOS ist.
Nein, nicht weil es eine Emulation ist, sondern weil die betreffende
Emulation (DOSBOX) in diesem Punkt DOS nicht sauber emuliert. Linux
Dosemu ist, wie der Name schon sagt, auch eine Emulation, aber f�r die
war der Workaround z.B. nicht notwendig.
Du sprichst ja gerade so, als sei der Begriff "Emulation" zwangsl�ufig
ein Garant daf�r, da� Dinge nicht funktionieren. Diese Zwangsl�ufigkeit
w�re mir neu, wenn man etwas sauber emuliert, funktioniert es auch.
Michael
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