J�rg Tewes <[EMAIL PROTECTED]> wrote on 18.08.04:
> Dienstag, 17.08.04 Michael Heydekamp schrub...
>> Wenn Du unter Win2K SP4 wirklich dieselben Symptome siehst wie
>> unter WinXP (n�mlich ein erheblich verlangsamtes Reaktionsverhalten
>> der VDM, z.B. beim Scrollen mit dem Cursorbalken durch die
>> User-�bersicht oder durch Men�s), bist Du der erste, der das so
>> berichtet.
> Nein ich habe weder bei W2k SP4 noch bei WinXP SP1 eine merkliche
> Verlangsamung.
Aha, so herum. Ein weiteres Mysterium. Wir sprechen �ber Fenster,
nicht Vollbild (nur zur Sicherheit).
> Bei W2k SP4 ist das im Moment nur aus der Erinnerung, weil ich das
> nicht mehr aktiv benutze. Auf WinXP SP1 l�uft hier aber aktuell mein
> XP2.
Und der Cursorbalken flitzt in Men�s, User-�bersicht usw. richtig
fl�ssig?
>> Das w�re dann allerdings ein Hinweis darauf, dass das Problem a) ganz
>> woanders liegt, und b) m�glicherweise auch bei WinXP behebbar ist.
>> Nur wei� leider keiner, wie.
> Ich bin eigentlich schon immer der Meinung gewesen das Problem
> woanders liegt.
Wo denn Deiner Meinung nach?
Ganz klar ist, da� es an WinXP liegt. Fraglich ist, ob es einen
undokumentierten Trick gibt, es zu beheben. Aber wenn, kennt auch M$
ihn nicht (oder verr�t ihn nicht).
Ich bin oben allerdings davon ausgegangen, da� Du sowohl unter Win2K als
auch unter WinXP eine Verlangsamung beobachtest. Da das nicht so ist,
ist das wieder eine andere Situation.
> Und wenn es bei mir der Fall gewesen w�re das es halt signifikante
> Unterschiede zwischen Crosppoint unter DOS oder Win9x und den neueren
> NT Varianten W2k und WinXP gegeben h�tte, h�tte ich mich schon l�ngst
> darum gek�mmert ob und wie man da was machen kann.
Das einzige, was man bisher machen kann, ist das bereits von Frank
Mollenhauer erw�hnte TameDOS. Ich habe das hier mal ausprobiert und es
hilft wirklich massiv.
Ich bin dabei, einen Kontakt zu denen herzustellen, gestaltet sich aber
nicht so einfach.
Die von Frank erw�hnten Flackerffekte im Lister kann ich BTW nicht
best�tigen.
>> Hier ist der Unterschied zwischen Win2K und WinXP jedenfalls
>> signifikant.
> Was ist f�r dich signifikant?
Deutlich sichtbar und sp�rbar, halt signifikant. :-)
> Signifikant ist f�r mich um mal nen
> externes Beispiel zu nennen der Umstieg von einem VW Golf mit 50 Ps
> auf einen mit 90 PS.
Hier ist es eher 50 PS (WinXP) gegen 300 PS (Win2K), w�rde ich sagen.
>> [...]
>>>>> Das d�rfte unter Umst�nden ne schlechte �bersetzung sein, denn
>>>>> der Punkt f�r alle Fenster mit gleichem Neman �bernimmt es in
>>>>> die PIF Datei.
[...]
>> Ich habe die Eigenschaften des Fensters ge�ndert, z.B. in "11"
>> (Lucida Console). Wenn ich jetzt in den Eigenschaften der PIF
>> nachsehe, steht da immer noch der vorherige Wert.
> Das ist bei mir auch so,
Oben schriebst Du aber, die Einstellungen w�rden in die PIF-Datei
�bernommen werden. Jetzt best�tigst Du, da� das nicht der Fall ist.
> nichts desto trotz wird die Einstellung die man �ber das Systemmen�
> des Fensters gemacht hat, wenn man f�r alle Fenster.. anklickt,
> �bernommen. Sprich sie ist beim n�chsten Start wieder aktiv.
Aber nicht durch Einstellungen in der PIF-Datei, sondern irgendwo
anders. ich versuche nur zu verstehen, was hier vor sich geht, und
derzeit verstehe ich es nicht.
>>> Auch das passiert hier nicht. Bei mir ists vollkommen egal ob ich
>>> die Eigenschaften �bers Systemmen� aka Titelleiste oder direkt
>>> durch einen Rechtsklick auf das Icon wenn XP nicht gestartet ist
>>> einstelle. Beides Mal derselbe Erfolg.
Auch diese Aussage ist durch Deine obige Best�tigung fraglich. Sie kann
eigentlich nur deshalb stimmen, weil:
>> Ein absolutes Mysterium. Ist denn das Icon auf dem Desktop auch
>> eine PIF-Datei oder eine .LNK?
> Eine .LNK,
Aha - das ist dann ein anderes Szenario. Ich kenne es bisher nur so,
da� die PIF-Datei direkt auf dem Desktop liegt. Klar, man kann auch
einen Link zu einer PIF erzeugen, kommt dann aber �ber die Eigenschaften
des Desktop-Icons nicht mehr an die XMS/EMS-Einstellungen usw. heran.
> die PIF Datei liegt bei mir im Crosspoint Verzeichnis. Wobei ich
> gerade festgestellt ahbe das zwar beides zum Erfolg f�hrt die
> Einstellungen aber nicht gegen einander abgeglichen werden.
Sag' ich doch.
> Das hei�t Einstellungen die ich in den Schrifteinstellungen der PIF
> Datei machen werden nicht in die Einstellungen des Systemmen�s
> �bernommen und vice Versa. Das hei�t da gibt anscheinend wirklich zwei
> verschiedene Stellen wo gespeichert wird. Falls du das oben mit
> "�bernommen" gemeint hast, hab ich dich falsch verstanden.
So ist es.
> Ich dachte du redest davon das sie beim n�chsten Start wieder weg
> w�ren.
Ja, bzw. die direkt in der PIF vorgenommenen Schriftart-Einstellungen
sind zwar nicht weg, werden aber schlicht ignoriert. Ma�gebend ist
ausschlie�lich, was in den Eigenschaften des Fensters (bzw. in Deinem
Fall der .LNK auf dem Desktop) definiert wurde.
Deshalb sage ich, da� nach dem bisherigen Wissen die Schriftart-
Einstellungen in der .PIF schlicht �berfl�ssig sind und es daher
irref�hrend ist, da� sie �berhaupt angeboten werden.
Es sei denn, jemand erkl�rt mir mal, wie man denen zur Geltung verhelfen
kann.
>> Alles richtig (aber deshalb nicht logischer).
> Stimmt logischer ist das nicht. Aber logisch finde ich auch einige
> Configmen�s von Crosspoint nicht.
Das ist hinsichtlich der angesprochenen Punkte irrelevant. Zumal ein
sehr viel logischeres Verhalten unter Win9x ja bereits existierte, was
man bei CrossPoint nicht sagen kann.
>> Was ja immer noch kein hinreichender Grund ist, die Funktionalit�t
>> zu reduzieren oder weniger durchschaubar zu machen.
> Die Funktionalit�t mu� eingeschr�nkt werden. Das liegt schon im
> Unterschied Emulation vs richtiges DOS begr�ndet.
Aber doch nicht in punkto Schriftart-Einstellungen. Da� sie *irgendwo*
(in Bezug auf Hardware-Zugriff usw.) eingeschr�nkt wurden (meinetwegen
auch werden mu�ten), ist eine allgemeine Aussage ohne Wert. Daraus kann
man doch nicht ableiten, da� die seitens Windows selbst (via PIF)
angebotene Einstellungen (die ja mit der DOS-Emulation nichts zu tun
haben) ignoriert werden.
Hier geht es nur um die Handhabung der Darstellung des Fensters, das
sind Windows-spezifische GDI-Funktionen, die nicht mit der DOS-Emulation
als solcher in Zusammenhang stehen.
>>> Ja weil diese 16bit Anwendung vollen Zugriff auf alles hatte.
>>> Unter XP wird diese 16bit Anwendung eben nur noch in einer
>>> virtuellen Maschine ausgef�hrt.
>> Du sprichst wie jemand von der MS-Support-Hotline. ;) Die
>> Schriftart- Eigenschaften und die Kommunikation zwischen aktivem
>> Fenster und Desktop-Verkn�pfung haben doch null gar nix mit "vollem
>> Zugriff auf alles" (womit ja nur Hardware gemeint sein kann) zu
>> tun.
> Nein eben nicht nur Hardware. XPoint kann z.B. nicht in das Windows
> Temp Verzeichnis schreiben. Weswegen Uwe damals einige Batch Dateien
> umschreiben mu�te.
Ich kann hier problemlos in das TEMP-Verzeichnis von Windows schreiben
(unter WinXP, und unter Win9x sowieso).
Und wenn das nicht geht, mag das mit der Rechtevergabe zu tun haben, ist
aber ebenfalls nichts, was als generelle Einschr�nkung der VDM zu sehen
w�re.
>>> Ich meine kann man irgendwo nachlesen das es unter Win9x so wie du
>>> es beschrieben hast funktioniert?
>> Wenn etwas wie erwartet funktioniert, wird man das wohl kaum
>> gesondert dokumentieren.
> Das ein DIR z.B. den Inhalt eines Verzeichnisses ausgibt ist aber
> sehr wohl dokumentiert obwohl es auch das ist was ich erwarte.
Oh Mann - wenn eine Einstellung wie Gr��e und Art eines Fonts existiert
und klar ist, was die bewirken soll (n�mlich Gr��e und Art des Fonts
beeinflussen), dann wird man nicht dabeischreiben "�brigens: Diese
Einstellungen funktionieren auch wirklich".
Sondern man sollte annehmen und voraussetzen k�nnen, da� sie
funktionieren. *Was* die Einstellungen bewirken sollen, ist ja
dokumentiert.
>> Es ist doch eigentlich ganz selbstverst�ndlich, da� man in beiden
>> F�llen a) dieselben Eigenschaften angeboten bekommt, und b) sich
>> diese auch auf die Verkn�pfung auswirken, wenn man die Eigenschaften
>> des Fensters �ndert - oder umgekehrt.
> Selbstverst�ndlich ist das anscheinend nicht.
Doch. Es wird nur, obwohl es selbstverst�ndlich ist, unter WinXP nicht
so gemacht.
> Warum auch immer. ICh habe gerade mal in der Registry gesucht da wird
> anscheinend nix �ber XPoint gespeichert. Es mu� also wohl in der PIF
> Datei gespeichert werden, bei Male blo� hat man nicht beide Male auf
> diegleichen Inhalte Zugriff. Warum auch immer.
Die Schriftarteinstellungen des *Fensters* werden ganz offenbar *nicht*
in der PIF gespeichert, sonst w�rden sie ja funktionieren.
Da es diese omin�se Frage nach dem *Fenstertitel* gibt, mu� ja irgendwo
zentral hinterlegt werden, welche Fenstertitel welche Schriftart-
einstellungen benutzen sollen.
>> Ach. ;) Wie bin ich wohl zu dem originalen Fenstertitel "FreeXP"
>> (auf den nach dem Netcall nicht mehr zur�ckgesetzt wird) gekommen?
>> Und wieso spreche ich �berhaupt von "*Zur�ck*setzen"? Doch wohl,
>> weil der Fenstertitel urspr�nglich mal korrekt war.
> Wenn ich es unter dem Reiter Programm hinschreibe wird bei mir der
> Fenstertitel wieder zur�ckgesetzt. Halt ich mu� mich korrigieren hier
> wurde er eben gerade auch nicht zur�ckgesetzt.
Aha... <g>
> Hmm, mein Computer lebt hab ich das Gef�hl. Weil mir genau das
> Verhalten was du beschreibst aufgefallen war als ich XPoint zum ersten
> Mal unter W2k benutzte, da schrieb ich es wie oben erw�hnt hin und es
> kam nach dem Netcall immer Wieder Crosspoint XP2 dahin. Eben gerade
> war es zum ersten Mal nicht so. Da mu� ich mal gucken ob ich letztens
> was ver�ndert habe.
Ich sch�tze mal, da� es Dir einfach nicht mehr aufgefallen ist, weil Du
Dich daran gew�hnt hast. Wenn man noch mit Win9x arbeitet, sieht man
sowas sofort.
>> Wenn der tats�chliche und der Wert in XPOINT.CFG aber *identisch*
>> sind (und das ist das Szenario, das ich i.d.R. unter Win9x habe und
>> konkret beim Test auch unter WinXP hatte), dann sehe ich unter
>> Win9x weder Resize- noch Flackereffekte, unter WinXP aber wohl.
>> Es ist in beiden F�llen aber dasselbe UKAW... Was folgt jetzt
>> logisch daraus?
> Das UKAW sich unter WinXP anders verh�lt als unter Win9x?
Eher nicht. Du sagtest ja selbst, da� UKAW keine Probleme mit der
32bit-Konsole haben sollte, jetzt willst Du das Verhalten UKAW in die
Schuhe schieben?
> Aber irgendwie mu� das auch was mit WinXP bzw. W2k zu tun haben,
Genau.
> es gibt da in einer FAQ nen Hinweis zu DOS Programmen und falscher
> Darstellung.
Und was sagt der?
>>> Eine DOS unter Win9x ist ne DOS Box keine Emulation.
>> Doch, es ist eine Emulation. Plain DOS 7.x und DOS-Box sind
>> *nicht* identisch, und auch unter Win9x (sogar unter Win 3.x)
>> spricht man schon von einer "virtuellen Maschine".
> Ja nichtsdestotrotz kann man in der virtuellen Maschine von Win9x
> problemlos z.B. auf Drucker und Serielle Schnittstellen zugreifen.
Egal, trotzdem ist das, was man nach dem Start von Win9x als DOS
pr�sentiert bekommt, im strengen Sinne eine "Emulation".
> Ebenso kann man direkt in den Bildschirmspeicher schreiben.
Kann man unter WinXP doch auch...?
>> Du sprichst ja gerade so, als sei der Begriff "Emulation"
>> zwangsl�ufig ein Garant daf�r, da� Dinge nicht funktionieren. Diese
>> Zwangsl�ufigkeit w�re mir neu, wenn man etwas sauber emuliert,
>> funktioniert es auch.
> Also ich kenne keine Emulation die ebenso funktioniert wie das
> Original.
Das ist f�r meine grunds�tzliche Aussage aber doch ohne Belang und
bestenfalls ein Beleg daf�r, dass nicht immer alles sauber emuliert
wird. Sogar viele "Originale" funktionieren nicht so wie das
"Original". ;)
Dann mu�t Du mal definieren, was Du unter einer Emulation verstehst und
was f�r Dich das "Original" ist.
Ist DR-DOS z.B. eine "Emulation"? Ich w�rde meinen, nicht. Obwohl es
auch nicht so funktioniert wie das "Original" MS-DOS.
Michael
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