Am Mon, 08 M�r 1999 schrieb Sebastian Willing:
>Borys R. Sobieski schrieb: [Zeile von mir eingef�gt, da der Autor fehlte]

>> einfachsten zu bedienende Betriebssystem Umgebung. Wenn einer das gegenteil 
>> behauptet kann er gernen vorbeikommen und meiner Oma (69 Jahre), die seit 3 
>> Jahren erfolgreich mit Win95a und Office95 Arbeitet, die Anwendung von Linux 
>> erkl�ren.

>Genau das meine ich. DAS ist der Unterschied zwischen Windows/Office und 
>Linux/Staroffice. Oder weiss DEINE Oma, was ein XServer ist?

Kann es sein, da� Ihr Linux/UNIX noch nicht richtig verstanden habt?
Linux wird von einem (oder mehere) Systemadministrator (Sysadmin) so
eingerichtet, das der Endanwender es leicht bedinen kann. Wenn Borys
es richtig einrichtet, so kann auch seine Gro�mutter pr�chtig mit
Linux arbeiten. 

M$ hingegen geht davon aus, da� ein Sysadmin �berfl�ssig ist. Dies
ist bei Standardanwendungen auch richtig. Wer nur im Internet surfen
und sch�ne Spiele spielen will, und nur gelegentlich mal einen Brief
oder Einkaufszettel schreiben will, der ist bei Windows 9x bestens
aufgehoben. Da habe ich nicht das geringste dagegen. Ich m�chte auch
keinen dieser Anwender von Linux �berzeugen.

In einem Unternehmen sieht die Sache hingegen anders aus. Hier
braucht auch Windows ein Sysadmin. Da ist es doch besser, wenn er
etwas mehr lernen mu�, daf�r aber sehr flexibel ist. Ein Unternehmen
f�hrt mit Linux im Allgemeinen besser. 

Schwierig ist es allerdings f�r Kleinunternehmer. Wer sich keinen
Sysadmin leisten kann, ist sowohl mit Windows als auch mit Linux
aufgeschmissen. Es gibt viele Windows-Programmierer, die in diese
Breche springen. In Zukunft werden es aber wohl auch immer mehr
Linux-Programmierer geben. Das Busines-Paket von SuSE geht wohl auch
in diese Richtung. Ich kenn es aber nicht, und kann es somit nicht
beurteilen.

F�r den reinen Heimbereich mag Linux zwar zu m�chtig erscheinen. In
der Tat man braucht kein Linux. Windows aber auch nicht. N�tig ist
ein Rechner nicht. Ich kenne gen�gend, auch junge Leute, die auch
ohne auskommen. Dem Heimanwender macht doch grade das Besch�ftigen
mit dem Rechner Spa�. Wenn nicht sollte er sich gar kein Rechner
kaufen, und schon gar nicht Linux.

Wer nur spielen will, der ist mit Windows bestens bedient. Das meine
ich nicht abwertent. Wer aber was vom Rechner verstehen will, der
soll mit Linux arbeiten.

In sofern hat der Mensch von M$ schon Recht. Linux und Windows sind
keine Komkurenz. Nur sind etliche Leute von Windows entt�uscht, da es
mehr verspricht als h�lt. Windows ist nicht so leicht wie es immer
tut.

Leider gilt das auch f�r Linux. Nur behauptet kein ernsthafter
Linuxanwender, da� Linux leicht zu erlernen ist. Das tut nur die
Presse aus einem Eigenintresse heraus. Mir kommt es so vor, als wenn
einer einen neuen Aufstieg im Matterhorn markiert h�tte, die
Bild-Zeitung schrieb "Aufstieg zum Matterhorn nun viel leichter" und
100 000 mit Sandalen beschuhte Flachlandtiroler daraufhin den
Aufstieg wagen wollen. Nachdem ihr Ansinnen scheitert, machen sie den
armen Kerl, der sich die M�he der Markirung gemacht hat, daf�r
verantwortlich, da� sie das Matterhorn nicht auf Sandalen besteigen
k�nnen.

cu Bernd

--
Bernd Brode�er
M�nchengladbach

[EMAIL PROTECTED]
--
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schicken, mit dem Text: unsubscribe suse-linux

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