Ich finde die �u�erungen schon recht erstaunlich, wenn man bedenkt,
da� vor kurzem Linux f�r Microsoft noch als willkommener
Hauptkonkurrent im aktuellen Kartellverfahren gedient hat. Im Grunde
mu� Microsoft n�mlich - zumindest vorl�ufig - ein Interesse an dieser
Konkurrenz haben, da nicht weniger als die Einheit des Unternehmens
auf dem Spiel steht. Daher kann ich die zitierten �u�erungen aus
strategischem Blickwinkel nicht ganz nachvollziehen.

Bez�glich der Benutzerfreundlichkeit f�r Endanwender kann ich nur
hoffen, da� da in den n�chsten Jahren viel getan wird, denn ansonsten
bleibt die erhoffte Abl�sung von Windows wohl ein k�hner Traum und
Linux k�nnte gut und gerne, sagen wir, das Schicksal von OS/2 teilen,
von dem man einmal �hnliches erhoffte, und so langsam wieder von der
Bildfl�che verschwinden. In gewissem Sinne lebt ja der Linux-Hype doch
von der Hoffnung und dem Ehrgeiz, das Schlechte abzul�sen. Tats�chlich
wird ja auch schon einiges getan - z.B. wird an einer
"EasyLinux"-Distribution gearbeitet, und auch Corel (!!) arbeitet an
einer Linux-Distribution, die leicht zu handhaben sein soll.

Wenn mich nicht alles t�uscht, sollten in nicht mehr als 3 Jahren mehr
Linux-Rechner in deutschen Haushalten stehen als Windows-Rechner. Dies
m��te jedenfalls eintreten, wenn Darwins Gesetze auch im Internet
gelten. Wie sagte jemand: "Auf der Erde leben 5,6 Milliarden Menschen.
5,4 Milliarden haben sich noch nicht f�r ein Betriebssystem
entschieden."

Bye, Matthias

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