Heya,

bevor ich auf eure Antworten eingehe, möchte ich erst mal erwähnen, dass ich nicht prinzipiell gegen ein Wahlrecht ab Geburt bin. Aber ich denke, dass das Wecken von Politikinteresse bei Jugendlichen (vorallem auch bei Mädchen) höhere Priorität haben sollte, als das Umsetzen einer Absenkung des Wahlalters. Wenn sich erstmal mehr Jugendlich für Politik interessieren, würde es sicherlich auch leichter werden, so etwas umzusetzen.

Ich bin auch nicht prinzipiell für ein Wahlrecht ab Geburt, da mir noch irgendwie ein entscheidendes Argument fehlt. In deiner Antwort sehe ich eine kleine Kritik an unserer Arbeitsweise, allerdings macht man nicht nur ein Projekt nach dem anderen, sondern mehrere parallel. Die Forderung nach einem Wahlrecht ab Geburt ist unbahängig von irgendwelchen anderen Forderungen oder laufenden Projekten. Daher ist es eher schwer bzw. schlecht zu priorisieren, da Projekte und Themen aus unterschiedlichen Interesse und bei unterschiedlichen Leuten entstehen.

Wie versuchst du, die Leute dazu zu bringen, sich selber zu informieren?

Das ging zwar an Leonard, aber ich freue mich auch schon auf eine Antwort von ihm. Anführen möchte ich, dass es eine schwere Aufgabe ist und man da verschiedene Ansätze verfolgen könnte. Informieren tut man sich, wenn man sich interessiert und daher muss man das Interesse daran färdern.

Wäre so etwas nicht irgendwie auch auf überregionale Ebene übertragbar?

Das kann auf mehreren Ebenen geschehen. Überregional wären es vielleicht Tageszeitungen oder ein Treffen/Workshop verschiedener Orte.

Hast du eventuell noch einen Link dazu, wo du das in den letzten Wochen schon mal angesprochen hast?

Ja den habe ich, allerdings steckt diese Frage in einem anderen Thema versteckt: https://forum.junge-piraten.de/viewthread.php?boardid=2&threadid=PG9wLndhdmFjNmR5bnhyZjJ4QGxvY2FsaG9zdC5sb2NhbGRvbWFpbj4%3D

Gibt es nicht noch andere Möglichkeiten Jugendlich auf Politik aufmerksam zu machen?

Es gibt bestimmt viele Möglichkeiten aufmerksam zu machen; am besten fängt man eine Sammlung an. Ich kann auch jetzt wahllos Dinge aufzählen, aber dahinter stünde dann kein Konzept: Musik, Geschichten, Spiele, Fragestellungen, Aktionen,...


Ich denke schon, dass man politische Inhalte an Jugendliche anders vermitteln sollte. Wenn wir Jugendlich uns "normale" politische Texte durchlesen, brummt uns danach der Schädel. Sollte es doch verständlichere Texte geben, könnte es ja sogar passieren, dass sich Jugendliche diese Texte freiwillig durchlesen. (:

Genau das schreibe ich doch: Die Form der Inhalte kann anders sein, aber am Inhalt ändert es nichts. Unabhängig davon ob es in einem Comic oder einem Essay dargestellt wird.

Hast du eventuell auch noch 2-3 "kürzere" Texte. 1000 Seiten sind mir dann doch ein bssl. viel. :-D

Ja klar. Gerade im Bezug auf die vorletzte Frage sind die Seiten 38-69 des folgenden PDFs interessant: http://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-3710
Weitere Texte sind auch im Antragstext angegeben.

Gruß
Alex

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Alexander Schilling
Beisitzer Junge Piraten e.V.
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