Lutoma schrieb:
> Du willst also Open Source-Entwickler dazu zwingen, ihren Code anonym
> zu veröffentlichen, sobald sie ihn vielleicht mal als Referenz in
> einer Bewerbung benutzen? ._.
Nein, das hab ich wohl missverstaendlich formuliert.
Ich habe bloss gefragt, ob das ein Problem darstellen wuerde [abgesehen davon,
dass pseudonym auch nicht gleich anonym und es in einer Bewerbung m.E. zu
allererst auf den Code und erst in zweiter Linie um die Person dahinter gehen
sollte].
Meines Erachtens sollte es diese Moeglichkeit geben. Wenn man seine bewerbung
mit irgendetwas de-anonymisierendem verknuepfen will, sollte das letztendlich
jedem freigestellt sein. Allein schon, weil es anders eh nicht praktikabel
waere.
Aber sowas sind eben wieder Teilprobleme. Das Hauptanliegen ist ja, eine
'gewoehnliche' Bewerbung mit so wenigDiskriminierung ermoeglichenden, aber
ansonsten unnoetigen Informationen zu versehen wie moeglich. Und das eben fuer
alle gleichermassen, denn dass das Herstellen gleicher Voraussetzungen fuer nur
einen Teil der potentiellen Bewerber sich selbst widerspricht, duerfte klar
sein.
Wenn du nun in deiner Bewerbung erwaehnst, dass du den Linux-Kernel entwickelt
hast, wird dir das natuerlich nicht viel helfen. Andererseits wirst du diese
Art Hilfe dann vermutlich auch kaum benoetigen.
Hast du hingegen an eher unbekannterer Software [oder welcher, deren Entwickler
zumindest nicht sofort bekannt sind] mitgearbeitet oder diese geschrieben, sehe
ich kein Problem darin, wenn diese nicht automatisch mit einem Namen verknuepft
ist. Letztendlich ist es aber natuerlich unrealistisch, dass der Gesetzgeber
Menschen verbietet, ihr facebook-Profil in einer Bewerbung zu erwaehnen.
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