Sspssp schrieb:
> Handelt es sich um eine generelle Forderung?
Es soll ein Positionspapier werden. Oder was genau meinst du?


> Also sollen $alle Bewerbungen Anonym verschickt werden.
Ja. Wenn es nur die Haelfte oder freiwillig geschieht, ist damit potentieller 
Diskriminierung nicht abgeholfen, da dann erst recht wieder Ungleichgewichte 
entstehen [zumal es unwahrscheinlich ist, dass die Privilegierteren von dem 
Recht Gebrauch machen].


> Und wenn diese der Fall ist, was macht man mit Erfahrungen oder Jobs die 
> eindeutig einer Person zugeordnet werden.
Verstehe nicht was du meinst. Kannst du das bitte nochmal erlaeutern?

Meinst du, wenn jemand in seinem Lebenslauf auf seine erfolgreiche Laufbahn als 
Bundeskanzler von 1998 bis 2005 hinweisen will? Falls ja: Das sind imho 
Ausnahmefaelle, bei denen man dann eben persoenlich abwaegen muss. Aber dass 
eine Person des oeffentlichen Interesses sich irgendwo anonym bewerben wollen 
wuerde, halte ich ohnehin fuer unwahrscheinlich. Es geht hier um das Gros der 
Menschen, die dem potentiellen Arbeitgeber in der Regel halt nicht vorher 
bekannt sind. Womit ich nicht sagen will, dass dadurch alle Probleme geloest 
wuerden.

P.S. Weitere inhaltliche Mithilfe erwuenscht.
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