Am Dienstag, 19. Oktober 2010 23:21:31 schrieb Volker Grabsch:
> Bernhard Reiter <[email protected]> schrieb:
> > Ein entscheidendes Argument ist: Freie Software senkt im Allgemeinen die
> > gesamten Betriebskosten einer Software-Lösung. Meine Faustregel ist: Um
> > 30%. Von diesem Effizienzgewinn nimmt der Anbieter 10% und gibt den Rest
> > an den Kunden weiter.
>
> Mal eine Frage am Rande: Ist das wirklich überzeugend? Ich meine, klar,
> die Leute lieben konkrete Zahlen, vorallem Prozentzahlen. Aber genauso
> abschreckend können diese Angaben sein, wenn man Leute überzeugen möchte,
> die eine Grundausbildung Statistik hinter sich haben.

Es gibt zwei Teile in dem Argument:
1) Wenn es einen Effizienzgewinn gibt, dann können Kunde und Anbieter davon 
profitieren. Das scheint mir sehr überzeugend zu sein. Also geht es noch um 
den zweiten Punkt:
2) Gibt es einen signifikanten Effizientgewinn durch den Einsatz von Freier 
Software (bei der Entwicklung und überall). Die Statistik sagt ja: 
http://www.dwheeler.com/oss_fs_why.html#tco und es gibt auch gute Ideen, 
warum dem so ist.

Wenn ich als Anbieter (Entwickler) das nicht mache, dann macht es mein Kunde 
mit der Konkurrenz.

Was daran ist denn nicht überzeugend?




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