Matthias Kirschner <[email protected]> schrieb: > * Volker Grabsch <[email protected]> [2010-10-21 02:33:24 +0200]: > > > Aber die "Faustregel von 30%" - wodurch ist diese belegt? > > Faustregeln sind meistens durch individuelle Erfahrung belegt. Bernhard > hat mit Intevation ja über 15 Jahre Erfahrung in dem Bereich.
Ich möchte wirklich nicht den Wert langjähriger Erfahrung in Abrede stellen. Aber das reicht das beiweitem nicht aus, um konkrete Zahlen zu benennen. Es sei denn, er hat in dieser Zeit viele tausende Umstellungen einer repräsentativen Menge von Firmen begleitet. Die vielen guten Erfahrungen bei den Umstellungen sind sicher erwähnenswert, aber (an sich) erst einmal nicht auf neue Fälle übertragbar, und sollten klar als rein anekdotisch kommuniziert werden. > > Zumal diese Zahl - ohne weitere Angaben - eine Genauigkeit von +/- 5% > > suggeriert. > > > > Will sagen, manchmal ist es besser, keine Zahlen zu nennen. Vorallem > > gegenüber von Leuten, die (mutmaßlich) wissen, was sie tun, und einem > > diese Dinger links und rechts um die Ohren hauen können. > > Wenn du die 30% in einem kritischen Gespräch gut begründen kannst, sehe > ich kein Problem das in der Kommunikation zu verwenden. Genau das war meine Frage. Überzeugt das die Leute? Hören sie dann noch weit genug zu, sodass es zu solchen kritischen Fragen überhaupt noch kommt? Oder schlucken die das sogar unkritisch? Meine Befürchtung wäre, dass man die Leute in dem Moment verliert, wo man konkrete Zahlen nennt, ohne sofort dazu zu sagen, wo sie herkommen und in welchem Bereich sie schwanken. Also, dass man in dem Moment schon unten durch ist und von da an gar nicht mehr ernst genommen wird. Zumindest _ich_ würde wahrscheinlich so reagieren, wenn ich nicht schon aus anderen Gründen von Freier Software überzeugt wäre. Aber gut, ich bin auch kein Manager. ;-) Gruß Volker -- Volker Grabsch ---<<(())>>--- _______________________________________________ fsfe-de mailing list [email protected] https://mail.fsfeurope.org/mailman/listinfo/fsfe-de
